Veröffentlicht am 25. April 2015 In Misiones

Ein lebendiges Besinnen auf die Familien-Misiones von La Plata und ihr Heute

ARGENTINIEN, La Plata, Guillermo Lubrani •

Aus dem wunderbaren Treffen mit Maria Fischer entsteht eine grundlegende Rückbesinnung…, die in der ganzen Tiefe bewegt. Dieser Satz: „Denken wir daran, dass wir die Schätze, die wir in unseren Herzen haben, und das sind viele, mit anderen teilen müssen… Wo das nicht geschieht, sind es keine Schätze mehr… oder sind es versteckte Schätze, von denen keiner etwas hat, auch wir selbst nicht.“

Das erinnert mich an den biblischen Text vom Licht unter dem Scheffel. „Holt man denn eine Lampe, um sie unter den Scheffel oder unters Bett zu stellen, sagt Jesus…“ Gehört sie nicht auf den Leuchter gestellt?

Wieviel Geschichte und wieviele Geschichten wurden bei diesem Treffen der Familien-Misiones gegenwärtig! Vielleicht wurden die Erinnerungen aller Anwesenden zu urpersönlichen und geschwisterlichen Erinnerungen. Dankbare Erinnerungen in weitem Herzen.

Erinnerungen an die, die zuerst gesät haben, die einen Schatz entdeckt hatten und ihn teilen wollten. Hochherzig: Macht mit… Es ist jeder Mühe wert.

So sagten sie vor 17 Jahren. Es kommt mir in den Sinn wie ein Schwarm von Ideen und ersten Gedanken, mit dem Kennzeichen ungeschliffener Prosa, reich und verliebt in den Wurzeln unserer Familien-Misiones, geschwisterlich in gepflegten oder geschenkten Freundschaften von denen, die uns zu diesem Apostolat geführt haben und denen, die durch uns zu den Misiones gekommen sind. Ein riesengroßes Danke.

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Wer würde sich denn nicht erinnern …

Wer würde sich denn nicht erinnern, wie die Ehepaare geradezu erschüttert waren, als ihre Kinder ihnen von den Erfahrungen „ihrer“ Misiones erzählten, in diesen Momenten der offenen Herzen, die ein ganzes Leben lang dauern…

Ein Siegel auf der Seele, das bleibt.

Wie viel Reichtum an Freunden klingt mit, wenn wie sagen: „Heute… gehen wir zusammen auf Misiones“, Freunde in der Schönstattjugend für immer.

Was sagt man, wenn inmitten der Misiones eine Priesterberufung beginnt – und heute Wirklichkeit ist.

Was sagt man über die Jugendlichen, die sich bei den Misiones ineinander verliebt und hier angefangen haben, miteinander zu gehen, und die heute Ehepaare und Familien sind.

Wieviele Väter, Mütter sagten bei der Rückkehr von den Misiones über ihre Kinder:

Sie sind verändert wiedergekommen, was habt ihr mit ihnen gemacht… sie haben sich zum Guten verändert… sie brennen im Feuer der Mission.

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Solidarisches Bündnis

Ein eigenes Kapitel sind die Beter, die von zu Hause aus beteten, Rosenkränze und Messen schenkten…

Wieviel geistliche Kraft ist aus den Ave Maria geströmt.

Solidarisches Bündnis.

Kleine große Konzepte machen das Szenario aus. Nur Pinselstriche. Liebenswerte Mates im Morgengrauen mit langem, meditativem Rosenkranzbeten, das nie kühl wird…

150421-01-argentina-misiones-familiaresHerzliche gemeinsame Freundschaften 

Befreiende Tränen; einer gibt dem eine Hand, der sie braucht…

Jesus enttäuscht nie.

Gelassene, gemäßigte Freude…

Jesus ist da. Unter uns. Geben und nehmen.

Gott ist unser Vater. Geschwisterliche Blicke…

Maria ist unsere Mutter. Mutter des Herrn, ja, und unsere Mutter.

Aufmerksames Hören.

Jesus ist auferstanden. Er lebt. Unter uns.

Reale Geschichten, persönliche Erfahrungen, konkrete Taten…

Die Gottesmutter bringen… die Frohe Botschaft sagen… die Botschaft, die Wege öffnet.

Wer würde sich nicht erinnern…

Nach jeder Aussendung: Missionare, auf zur Mission!

Ci vediamo.  150421-06-argentina-misiones-familiaresSo machen wir weiter.

 

 Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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