Nakivale

Veröffentlicht am 2021-08-08 In Kampagne

Broschüren, Bilder und Schönstattkreuze in Nakivale angekommen

UGANDA, Maria Fischer mit Jean de Dieu Ntisumbwa •

Von der Pfarrei Nakivale im größten afrikanischen Flüchtlingslager, wo der burundische Flüchtling Jean de Dieu Ntisumbwa lebt, sind es 70 km bis zum Postamt in Mbarara und zum Postfach der katholischen Pfarrei von Mbarara, das er für den Empfang von Paketen nutzen kann. Wegen Corona gibt es im Moment weder ein Taxi noch öffentliche Verkehrsmittel. Aber Jean de Dieu wollte unbedingt nach Mbarara, um das Paket abzuholen, das aus Schönstatt gekommen war… —

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Also nahm er sein Fahrrad und fuhr los. Nach einer langen Fahrt konnte er das sehnlichst erwartete Paket öffnen, das Pater Pablo Pol, Rektor des Urheiligtums und immer bereit, sich für Schönstatt in Afrika einzusetzen, aus Schönstatt, Deutschland, geschickt hatte.

Mit nur einer Pilgernden Gottesmutter – ursprünglich aus Argentinien, eigentlich bestimmt für die Niederlande, und „umbeauftragt“ für Uganda -, ein paar Schönstattfahnen und Tüchern, ein paar Informationen von schoenstatt.org in den wenigen Momenten der Internetverfügbarkeit, und viel Liebe und Engagement, wächst Schönstatt Uganda in Nakivale. Die große Sehnsucht: mehr Bilder der Pilgernden Gottesmutter, mehr Medaillen und Kreuze der Einheit, einige Broschüren über Schönstatt, um das Liebesbündnis unter mehr Menschen zu verbreiten.

„Mit großer Begeisterung danke ich Pater Pablo wirklich. Möge Gott ihn weiterhin durch das Urheiligtum von Schönstatt segnen“, schrieb Jean de Dieu, nachdem er das Paket mit all den Schätzen, die Pater Pablo schicken konnte, geöffnet hatte. „Schönstatt in Uganda bekommt immer mehr Hilfe aus Argentinien, von wo wir auch die Pilgernde Gottesmutter bekommen haben…… Das ist ein Zeichen dafür, dass Argentinien ein Garten Mariens ist. Vielen Dank, Maria Fischer, und auch Pater Pablo, vielen Dank.“

Schulprojekt

Wegen der Corona-Pandemie sind die Schulen und Kirchen in Uganda derzeit geschlossen. Jean de Dieu hat bereits Pläne für die Zeit nach Corona. Wenn die Schulen wieder öffnen, möchte er Schönstatt in einige Internatsschulen bringen. So wächst Schönstatt in Burundi. Es ist nicht einfach, erzählt er. Es ist schwierig, Genehmigungen zu bekommen. Aber er ist sicher: Die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt wird einen Weg finden.

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Original: Englisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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