Veröffentlicht am 17. Juni 2019 In Kampagne

Die vielen Wege der Pilgernden Gottesmutter

ENGLAND, Mary Cole •

Eine kleine, aber lebhafte Gruppe von Missionaren der Pilgernden Gottesmutter versammelte sich am Samstag, dem 1. Juni am Heiligtum in Kearsley, Greater Manchester zum jährlichen Treffen. Wir wählten den Samstag, der dem Fest Maria Heimsuchung am 31. Mai am nächsten liegt, denn das ist das Fest der Pilgernden Gottesmutter. 

Weltweite Zeugnisse für die Pilgernde Gottesmutter 

Der Tag begann mit Zeugnissen. Die jungen Leute, die sich als Volontäre am Heiligtum einsetzen, haben den Ball ins Rollen gebracht, indem Ignacio über die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt  in Mexiko gesprochen haben, und auch darüber, was sie hier in Großbritannien machen. Danach folgte Jessica aus Paraguay, die die Pilgernde Gottesmutter nach London mitgebracht hat, wo sie studieren wird.

Etwas, was sie sagte, erregte unsere besondere Aufmerksamkeit:

Neben dem „üblichen” Weg, dass ein Bild der Pilgernden Gottesmutter regelmäßig eine Anzahl von Familien besucht, gibt es andere Modalitäten, alle entstanden aus dem Dialog zwischen Zeiten- und Seelenstimmen und der persönlichen Berufung eines Missionars. So haben wir da die Pilgernde Gottesmutter für Jugendliche, für Kinder, für Schulen, für Gefängnisse, für Gelassenheit und Vertrauen im Geist von Schwester Emilie, die Menschen mit Angststörungen und Sorgen besucht, ein kleines Bild für Babys in Lebensgefahr,  ein ganz kleines Bild, das Kindern zu anderen Kindern bringen, ein weißes, genannt ‚Pilgernde Gottesmutter der süßen Hoffnung‘ für Paare, die sich ein Kind wünschen, eine Pilgernde Gottesmutter für die Kranken, eine in Reliefart für Blinde, die Gründungs-Pilgermutter, die sich auf den Weg macht zu Orten, wo es noch keine organisierte Schönstattbewegung gibt (wie Irak, Libanon, Syrien, Venezuela, Russland, Uganda) und viele mehr.

Brian Stocks sprach ergreifend über das „Werk“ der Pilgernden Gottesmutter bei ihm zu Hause, wo sie die Familienmitglieder zu einem lebendigeren Glauben zurückgebracht hat.

 

Eine Messe, ein Lichter-Rosenkranz und hoffnungsvolle Möglichkeiten

Die heilige Messe wurde vom Heiligtum in die Halle verlegt, um allen Platz zu bieten, und danach folgte ein frohes Mittagessen. Die Damen aus der Pfarrgemeinde kümmerten sich um uns und trugen zu der freundlichen Atmosphäre bei. Nach dem Essen fand eine allgemeine Diskussion statt über die Möglichkeiten, das Apostolat der Pilgernden Gottesmutter auszuweiten. Wenn nur einige der Vorschläge durchgeführt werden, haben wir einen großen Schritt vorwärts gemacht.

Am Ende beteten wir den „Lichter-Rosenkranz” und machten diesmal alle Lampen aus, bevor wir den Rosenkranz beteten. Das führte zu einer gebetserfüllten und friedvollen Atmosphäre.

Drei Bilder der Pilgernden Gottesmutter wurden an diesem Tag ausgesandt, und drei Leute warten darauf, dass die Rahmen aus Deutschland ankommen – sechs waren bestellt!

Für diejenigen, die eine Pilgernde Gottesmutter behalten möchten, sind kleine Plastik-Versionen aus Schottland erhältlich, die als Start für ein Hausheiligtum dienen.

 

 

Original Englisch, 13. Juni 2019; Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland/mf

 

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