Veröffentlicht am 9. Dezember 2018 In Kampagne

Eine Wallfahrt zum Bildstock am Ende der Welt

ARGENTINIEN, Lili Farías und Fiorella Bagatello, via www.schoenstatt.org.ar •

Als Schönstattfamilie von Feuerland haben wir am 18. November die 28. Wallfahrt zum Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt am Ende der Welt gemacht. Einige im Auto, andere zu Fuß ging es 28 km weit, 28 km, die viel länger erschienen aufgrund des kalten, windigen Wetters auf dem Weg durch Wald und an der Meeresküste entlang. —

Unter dem Motto „Mit dem Vater für das Leben“ pilgerten wir von der Pfarrkirche Sagrada Familia im Stadtteil Bahía Golondrina von Ushuaia zur Bucht von Lapataia, wo der Bildstock der Gottesmutter von Schönstatt steht. Wir schlossen die Wallfahrt gegen 17.00 Uhr mit einem Wortgottesdienst mit Kommunionausteilung mit etwa 50 Personen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den Pfarreien von Ushuaia und sogar einige Pilger aus Rio Grande waren dabei, begleitet von Diakon Juan Carlos Farías aus der Pfarrei „Nuestra Señora De La Merced“. Zu Beginn des Weges hatten wir den „Sendungssegen“ vom Pfarrer der Sagrada Familia, Pfr. Aldo Moschetta, empfangen.

 

Die Anfänge der Wallfahrt

Im Jahr 2011 wurden Vertreter der Schönstatt-Bewegung von den drei Pfarrern der Stadt in den Pfarreienrat berufen. Zu unserer großen Freude ernannte unser Bischof die Wallfahrt mit Maria zu einem der wichtigen Momente für das 50. Jubiläum der Gründung der Diözese Rio Gallegos.

Am 15. September sagte Bischof Miguel Ángel D’Annibale, der bis vor wenigen Monaten Bischof von Rio Gallegos und Feuerland war, bei der heiligen Messe im Heiligtum von Villa Ballester, er habe die heilige Messe am südlichsten Bildstock der Welt gefeiert, „unter freiem Himmel, ja, aber mit vier Jacken und Thermohemd“, wegen des Windes und der Kälte in dieser Gegend.

Vor geraumer Zeit schon begannen wir mit der Organisation dieser Wallfahrt, mit Fragen und Unsicherheiten aber in dem Vertrauen, dass Maria uns schon führen würde.

Seit dem Diözesanjubiläum haben wir unsere pastoralen Projekte mit der Linie der Diözesanpastoral abgestimmt, angeregt vom „Dilexit Ecclesiam“ unseres Gründers und seiner Überzeugung, dass Schönstatt zur Kirche gehört und für die Kirche da ist.

Im Kentenich-Jahr haben wir dann konkrete Initiativen ergriffen unter Berücksichtigung verschiedener Gedanken und Ratschläge von Pater Kentenich. Mit unserem Herzen in seinem Herzen begann die Mission.

 

Die Mission beginnt

Wir besuchten Familien aus der Katechese mit der Pilgernden Gottesmutter und koordinierten Marienfeiern in den Stadtvierteln an der Peripherie. Zusammen mit anderen Bewegungen und Charismen brachten wir die Liebe Gottes und der Gottesmutter in die Häuser.

Seitdem beten wir auch an jedem 18. des Monats den Lichter-Rosenkranz als Beitrag zum Gnadenkapital.

Als Schönstattfamilie haben wir ein großartiges apostolisches Leben mit der Durchführung von Diözesanversammlungen und -veranstaltungen wie der Jugendmission, die jedes Jahr über 150 junge Menschen zusammenbringt. Unser Beitrag ist wichtig, da wir die einzige marianische Bewegung im Süden unseres Landes sind und wir sind stolz, unsere Gottesmutter zur Mission zu bringen.

Wir danken Gott für alle, die uns bei diesen Wallfahrten begleiten, und vor allem den Schönstättern von Rio Grande und Rio Gallegos.

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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