Veröffentlicht am 12. August 2018 In Kampagne, Misiones

Je größer der Einsatz, desto weniger kaputt

PARAGUAY, Tania Bobadilla •

Ich bin Missionarin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und koordiniere die Jugendpastoral Schönstatts in der Stadt Horqueta, 450 km nördlich von Asunción, Paraguay. Am 18. Juli begann in der Stadt Fulgencio Yegros, 850 km von meiner Stadt entfernt, die überhaupt allerersten Misiones, die von der Kampagne durchgeführt wurden. Es waren Tage missionarischen Lebens mit anderen Jugendlichen und einigen Ehepaaren, alle aus der Kampagne, im Gehen von Haus zu Haus mit Maria, um ihren Sohn Jesus Christus zu den Menschen zu bringen. —

In jedem Haus haben wir alles zurückgelassen

Den Wunsch, andere Herzen zu entzünden, habe ich dank der Gottesmutter. Diese Misiones waren ihr großes Geschenk an mich. Durch sie konnte ich diese Erfahrung machen, etwas von Zeit für andere zu investieren. Ich habe zu allen Zeiten gemerkt, wie Maria mich begleitet und jeden meiner Schritte lenkt.

Mit dem ersten Anruf nahm ich die Einladung an, noch einmal ihr Werkzeug zu werden. Seit letztem Jahr habe ich an mehreren Misiones teilgenommen, aber ich kann bestätigen, dass diese Mission anders, unerklärlich und sehr speziell war, weil wir Momente verbracht haben, die wir uns nie vorgestellt haben. In jedem Haus haben wir alles von uns zurückgelassen, aus jedem Haus haben wir ein dankbares Lächeln erhalten für die kurze Zeit, die wir den Menschen dort gewidmet haben.

 

Licht, Liebe und Weg

So sehr liebt die Gottesmutter uns, dass sie uns alles geschenkt hat, was wir brauchten, alles auf ihre Weise vorbereitet hatte und uns gleichzeitig hat erfahren lassen, wie klein und schwach wir eigentlich sind, und darum war die Erfahrung ihrer barmherzigen, großen Liebe um so stärker. Wie sehr habe ich mich gesegnet erlebt, weil zwei Jungen meiner aus Stadt, die ich eingeladen hatte, mit dabei waren und zusammen mit mir missionarische Wege gingen.

Mein Herz zu geben, um von ihr solche Freude zu erhalten, ist eine Weihe. Bei diesen Misiones haben wir Momente voller Liebe und Einsatz für die Familien an diesem Ort erlebt. Wir waren Licht, Weg und Treue. Und wie ein Pater Kentenich uns gezeigt hat, erlebten wir: Wer Herzen gewinnen will, muss sein eigenes Herz zum Pfand setzen. Wir wollten das Wort Gottes bringen und zeigen, dass Gott Liebe ist und Freude. Wer also in Gott lebt oder ihn reflektieren will, muss gleichzeitig eine Reflexion ewiger Freude sein.

Worte, die dich spüren lassen, wie groß die Liebe Gottes, unseres Vaters, ist und die der Mutter und Königin, wie großartig die Schönstatt-Bewegung ist und wie sehr wir doch gesegnet sind, weil wir zur Jugend der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter gehören.

 

In den Spuren von Don João Luiz Pozzobon

Wir sind es, die heute dieser Mission Leben heben, zu der die Gottesmutter Don João Luiz Pozzobon im Jahr 1950 angeregt hat. Ihm danken wir für seine Hingabe an die MTA. Durch ihn kennen und spüren wir die wahre Bedeutung dieser Mission, um sie in unser reales Leben zu übersetzen und Zeugnis für die anderen zu sein.

Seien wir lebendige Evangelien Jesu Christi, mit realer und barmherziger Liebe. Erlebenwir dabei: Je größer der Einsatz, desto weniger kaputt.

Dank der Stadt Yegros, die uns aufgenommen hat, besonders den Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter dort, die uns mit so einer Gastfreundschaft aufgenommen haben; Dank den Jugendlichen, die dabei war, den Ehepaaren aus der Kampagne die mit uns unterwegs waren und die ein echtes Beispiel waren für Liebe und Einsatz für andere. Danke, Rosenkranz-Kampagne!

 

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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