Veröffentlicht am 3. Juli 2018 In Kampagne

Das Liebesbündnis ist für alle

ARGENTINIEN, Rosanna Luna mit Maria Fischer •

Schönstatt in Bragado erhielt neulich wieder einmal Besuch von Cristina White, Laien-Assesorin der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter in der Diözese Nueve de Julio.  Sie traf sich mit den Missionaren der Kampagne in der Pfarrei Santa Rosa de Lima.
Die Themen der Besprechungen kreisten um P. Kentenich, Joao Pozzobon und unsere Herzensverbindung mit Maria, doch vor allem ging es um das „Liebesbündnis für alle“.—

Im Kontext des 50. Todestages von Pater Kentenich möchten wir  ihm das schenken, was er am meisten wünschte: das Schönstattgeheimnis ins Volk zu tragen, und das durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter.

Maria geht heraus, um alle einzuladen, die sie aufnehmen, ihr das Herz zu schenken als besten Weg zur Christusbegegnung und Christusnachfolge; wenn wir Maria unser Herz schenken, erlauben wir ihr damit, uns zu erziehen, um unsere Würde als Kinder Gottes wiederzuentedecken und das Feuer Christi, das seit der Taufe in jedem Herzen brennt; so findet unser Leben Sinn und werden wir bereit, Geschichte mitzugestalten.

Das ist die Mission, die Maria durch die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter im Volk erfüllen will; sie ist die große Missionarin, wir die Werkzeuge und zusammen eine Kraft, die unsere Welt umgestaltet. Ganz konkret bedeutet das, nicht nur Hände und Füße der Gottesmutter zu sein, wie wir schon oft gesagt haben, sondern ihre Ohren – ihre Ohren, um die Nöte, Fragen, Anliegen, Bedürfnisse der Menschen zu hören und im Eingehen auf diese konkreten Anliegen ihre Herzen für das Liebesbündnis zu öffnen.

In diesem Jahr setzen wir uns dafür ein, dass möglichst viele Menschen, die die Pilgernde Gottesmutter in ihrem Haus aufnehmen, das Liebesbündnis mit Maria schließen.

 

„Auf dem Weg des Herrn ist jeder zugelassen“

 

Das Liebesbündnis ist für alle, in Einklang mit dem, was Papst Franziskus am 1. Juli im Angelus gesagt hat: „Wir sehen, dass auf dem Weg des Herren alle zugelassen sind, keiner muss sich als Eindringling fühlen, als Unbefugter oder einer, der kein Recht hat.“

Neugierig geworden aufgrund des Berichtes von Rosanna Luna, fragten wir von schoenstatt.org aus bei Cristina White nach: „Im Laufe der Zeit Hat Pater Kentenich die Bedeutung, die Notwendigkeit der Verbindung des Volkes mit dem Heiligtum gesehen und die Spiritualität Schönstatts, das Liebesbündnis, volkstümlich zu verbreiten; das hat er in unzähligen Vorträgen, Ansprachen und Briefen immer wieder betont. Am 21. Dezember 1933 schrieb er (an die Männer des Bundes): „Das Jahr 1934 muss ein Schönstätter marianisches Volksjahr werden.“ Und weiter heißt es da: „Wen wir für das Schönstätter marianische Volksjahr arbeiten, so verlangt das von uns, dass wir unser katholisches Volk heimisch machen in unserer Schönstätter Wertwelt.“

Liebesbündnis – tausende Male

Cristina White sagt es fast leidenschaftlich: „Das Liebesbündnis ist keine Prämie, ist kein Ziel, sondern ist Ausgangspunkt! Es ist auch nicht Frucht einer tiefschrüfenden intellektuellen Vorbereitung mit Büchern und Vorträgen und Kursen, sondern Frucht der Öffnung des Herzens.

Pater Esteban Uriburu hat das so gesehen, aber es musste Zeit vergehen, bis wir das wirklich begreifen würden. Darum bin ich fest überzeugt, dass seine Sicht der Kampagne prophetisch war, wenn er davon gesprochen hat, dass durch die Kampagne Tausende zum Liebesbündnis kommen würden, und wenn er uns immer wieder dazu aufgefordert hat, eine Liebesbündnispädagogik im Blick auf die Menschen, die die Pilgernde Gottesmutter aufnehmen, zu entwickeln, und dabei dachte er an diese einfachen Strömungsmomente wie den Achtzehnten, die Bildstöcke, die Hausheiligtümer, die Wallfahrten zu den Heiligtümern… “

So gestaltet sich, erklärt Cristina White, der Beitrag der Kampage zum Kentenich-Jahr: „Als Geschenk für P. Kentenich und als Antwort auf seinen Wunsch, dass Maria Mutter und Erzieherin der Völker und des Volkes Gottes würde, möchten wir als Kampagne die Liebesbündnisströmung betonen, damit alle Menschen, die mit der Pilgernden Gottesmutter in Berührung kommen, diese freien, starken und übernatürlich verankerten Menschen werden, die unsere Welt braucht.“

Pozzobon schoenstatt.org

Original: Spanisch, 02.07.2018. Übesetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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