Veröffentlicht am 23. Februar 2018 In Kampagne

Bildstöcke gibt es hier viele, aber wir brauchen ein Heiligtum!

ARGENTINIEN, Inés Petiti •

Schon seit vielen Jahren träumt die Schönstattfamilie der Provinz Corrientes vom Bau eines Heiligtums. Es gibt viele Bildstöcke, einer schöner als der andere, in dieser Gegend im Nordosten Argentiniens, doch die nächstgelegenen Heiligtümer sind in Oberá (400 km), Paraná (600 km) und im Nachbarland Paraguay (350 km). Viel zu weit, um öfters dorthin zu pilgern, und erst recht für die einfachen, armen Leute aus der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter.

In der Stadt Corrientes hält man schon länger Ausschau nach einem geeigneten Gelände, es werden Spenden gesammelt und Pläne geschmiedet. Doch ein Schönstatt-Heiligtum wird nicht zuerst aus Ziegelsteinen erbaut, sondern aus Beiträgen zum Gnadenkapital.

Bei seinen Besuchen in Südamerika sagte Pater Kentenich oft: „Ich bin gekommen, um Bundesgenossen für die Sendung zu suchen.“ So dachten es sich auch Schönstätter aus Corrientes, die Ende Januar die Schönstattfamilie von Goya bei ihrem Bildstock besuchten, um Bundesgenossen, Verbündete zu suchen und sie persönlich einzuladen, sich der Strömung der Beiträge zum Gnadenkapital für das zukünftige Heiligtum in Corrientes anzuschließen.

Maria geht heraus zur Begegnung

Mit dabei hatten sie die Auxiliar der Diözese Corrientes, die für einige Wochen in Goya bleiben sollte. Pfarrer Rodolfo Barboza aus der Nachbargemeinde, der lange in Goya gewirkt hatte und sehr mit Schönstatt verbunden ist, hielt bei der Gelegenheit einen Vortrag und erteilte allen den Segen – und die Auxiliar bliebt zum Dank übers Wochenende bei ihm in seiner Gemeinde.

Und Maria ist niemand, die still sitzen bleibt – sie geht eilends hinaus! So war sie im Bild der Auxiliar zuerst bei der Heiligen Messe in Curuzú Cuatiá.Am Montag besuchte sie die örtliche Polizeistation, am Dienstag die Stadtverwaltung. Der Bürgermeister von Goya ist immer sehr glücklich, wenn er sie aufnehmen kann.

Liebe Pilgernde Mutter des Herrn, segne unser Volk!

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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