Veröffentlicht am 19. November 2017 In Kampagne

Die Pilgernde Gottesmutter der Kinder in Lebensgefahr im Dauereinsatz

PARAGUAY, Sady Fleitas •

Peregrinita

Vor ein paar Tagen hat Maria uns wieder überrascht: die Pilgernde Gottesmutter für Kinder in Lebensgefahr war bei Blanquita im IPS, im Öffentlichen Krankenhaus in Asunción, die nach langen Tagen zwischen Leben und Tod außer Lebensgefahr war, keine künstliche Beatmung mehr brauchte und Milch trinken konnte.

Blanquita war am 4. Oktober auf die Welt gekommen  – mit einem angeborenen Herzfehler und einer Unterbrechung des Aortenbogens. Am 17. Oktober wurde sie operiert, und zwei Tage danach diagnostizierten die Ärzte eine Erhöhung der weißen Blutkörperchen, Anzeichen für eine Infektion. Auch wenn sie kein Fieber hatte, brauchte sie Antibiotika, um jedes Risiko auszuschließen. Seit dem 18. Oktober war die Pilgernde Gottesmutter für Kinder in Lebensgefahr bei ihr, und wir alle hofften mit großem Glauben darauf, dass sie dieses kleine Mädchen heilen würde … Die Tage vergingen mit viel Angst um Blanquita, die trotz der Antibiotika eine schwere Lungenentzündung bekam, künstlich beatmet werden musste, Nierenprobleme bekam … bis am 27. Oktober die Beatmung beendet werden konnte und es ihr besser ging.

Jetzt braucht Paula sie

Und jetzt ein neuer Fall, eine Person, die ich gar nicht kannte, erzählte mir von einem Mädchen von 18 Monaten, das schwer krank war mit Wasser in der Lunge und intubiert. Ich habe ihr gesagt, dass die Gottesmutter im Einsatz sei und fragte sie, wo dieses Mädchen sei. „Im IPS“, erhielt ich zur Antwort. Sie lag einen Stock tiefer als Blanquita.

Als ich Blanquitas Mutter das nächste Mal sah und ihr von dieser neuen Situation erzählte, sagte sie sofort: „Die ‚kleine Gottesmutter‘ sorgt für meine Blanqui, egal wo sie ist, und jetzt braucht Paula sie.“ So lernten diese beiden Familien sich kennen. Paulas Eltern nahmen sie und Jesus mit großer Liebe und Ergriffenheit auf. So macht Maria das. Eilends, bereit zu dienen, immer mit diesem Wort zu Jesus: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Und während wir noch versuchen, zu verstehen, fordert sie uns auf: „Was er euch sagt, das tut.“

So bitten wir in diesen Tagen für zwei kleine Mädchen in Lebensgefahr, Blanquita und Paula Lucía, für ihre Eltern und alle Ärzte und Pfleger im IPS.

Persönlich habe ich mit der Person gesprochen, die das alles ins Rollen gebracht hat und habe sie gefragt, ob die Gottesmutter sie nicht vielleicht ruft, Missionarin für Kinder in Lebensgefahr zu werden – sie ist schon bei den Vorträgen zur Vorbereitung auf die missionarische Verpflichtung. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich in ganz Paraguay die einzige Missionarin dieser Modalität bin – und der Bedarf ist so groß!

Als nächstes werde ich Martha Liotti, die Initiatorin dieser Modalität, um eine weitere Peregrinita bitten, damit wir zwei Bilder haben …

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

Modalitäten: Die „kleine Kampagne“ – die Pilgernde Gottesmutter für Kinder in Lebensgefahr

Schlagworte: , , , , ,