Veröffentlicht am 31. Dezember 2016 In Kampagne

Eine Wallfahrt von Kapelle zu Kapelle

ARGENTINIEN, Silvia Marín •

Am 8. Dezember, dem Festtag der Unbefleckten Empfängnis Mariens, hielt die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter die 14. Wallfahrt zu den Kapellen von Trenque Lauquen in der Provinz  Buenos Aires. In diesem Jahr begleitete sie Pfarrer  Juan Pellegrino auf dem ganzen Pilgerweg. Diese Wallfahrt, die alle Kapelle verbindet, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Mutter, gib uns deinen Blick, damit wir als Brüder und Schwestern leben“ – Die Anregung zu diesem Motto geht zurück auf das Motto, das Kardinal Jorge Mario Bergoglio für eine Diözesanwallfahrt nach Luján formuliert hat.

Sie brachen um 3.45 Uhr vom Wegrand-Heiligtum Unserer Lieben Frau von Schönstatt auf, das im Stadtpark gelegen ist und dessen Foto schon Teil des zukünftigen Mosaiks der Pilgernden Gottesmutter in Rom-Belmonte ist. Auf dem Weg trugen sie die Auxiliar-MTA auf einem Traggestell, das mit Blumen und der argentinischen Flagge geschmückt war.

Von dort aus begannen sie den Pilgerweg zu allen Kapellen der Stadt: St. Joseph, Fátima, Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz (an der Schule der Schwestern), Kapelle von Itatí, Luján, Guadalupe, St. Martin de Porres, Wundertätige Medaille, St. Cayetano, Lourdes und die Rosenkranz-Kapelle. Sie gingen fünf Stunden lang, haben unterwegs den Rosenkranz gebetet und gesungen. Dazwischen gab es das Morgengebet aus Himmelwärts und den Angelus, und beim Aufbruch beteten sie zum Heiligen Geist, damit er ihnen auf dem Weg helfe. In den Kapellen beteten sie jeweils Gebete passend zum Patronat der jeweiligen Kapelle.

Bei der Kapelle von Guadalupe bekamen die Pilger ihr Frühstück; dort waren die Leute von der Kapelle sehr früh aufgestanden, um es vorzubereiten. Bei allem was notwendig war, um diese Wallfahrt zu organisieren, haben die Missionare mitgearbeitet.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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