Veröffentlicht am 2015-11-20 In Kampagne

Überraschung auf dem Friedhof

ARGENTINIEN, Lis Álvarez •

Am Montag, dem 2. November, Allerseelen, kamen viele Leute auf den Cementerio de la Chacarita [Chacarita-Friedhof], um sich der lieben verstorbenen Gläubigen zu erinnern, die schon ins Haus des Vaters gegangen sind. Sie wurden überrascht von dem, der sie begrüßte: Es war die Gottesmutter. Missionare der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter aus dem Vikariat Devoto führten einen Gebets- und Missionstag zum Gebetsraum dieses städtischen Friedhofs durch.

Ein Bild der MTA thronte dort, wo der Gottesdienst stattfand; sie beteten den Rosenkranz von morgens 9.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr. Ein Bild der Pilgernden Gottesmutter stand auf einem kleinen Tisch am Eingang zusammen mit einem Kreuz der Einheit, und eine Roll-up mit Bildern von Pater Kentenich und Joao Pozzobon war hinter dem Tisch

Die Namen der verstorbenen Angehörigen

la foto 1Viele kamen um den Ort zu besuchen, wo ihre Lieben beerdigt wurden; sie waren überrascht und fühlten sich hingezogen zum Bild der Gottesmutter, das sie begrüßte. Sie konnten die Namen ihrer verstorbenen Verwandten, ihre Bitten, ihre Dankesworte in ein Notizbuch schreiben. Einige blieben in dem Gebetsraum um eine Weile zu beten. Die Missionare beteten für sie alle, und sie gaben ihnen einen Rosenkranz und eine Broschüre mit Meditationstexten über die Mariengeheimnisse.

Im Bündnis mit Franziskus

Papst Franziskus forderte uns beim Angelus am 2. November des letzten Jahres auf: Das Gedächtnis der Verstorbenen, die Pflege der Gräber und die Fürbittgebete sind Zeugnis zuversichtlicher Hoffnung, die in der Gewissheit verwurzelt ist, dass der Tod nicht das letzte Wort über das menschliche Schicksal ist, da der Mensch zu einem Leben ohne Grenzen bestimmt ist, das seine Wurzel und seine Erfüllung in Gott hat. (…)Mit diesem Glauben an die letzte Bestimmung des Menschen wenden wir uns jetzt an die Gottesmutter, die unter dem Kreuz das Drama des Todes Christi durchlitten und dann an der Freude über seine Auferstehung Anteil genommen hat. Sie, Pforte des Himmels, helfe uns, immer mehr den Wert des Fürbittgebets für die Verstorbenen zu verstehen. Sie sind uns nahe! Sie stehe uns bei in unserer täglichen Pilgerschaft auf Erden und helfe uns, nie das letzte Ziel des Lebens aus dem Blick zu verlieren: das Paradies. Und mit dieser Hoffnung, die nie enttäuscht, wollen wir vorangehen“ (Angelus 2. November 2014)

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Fotos: Lis Álvarez

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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