Veröffentlicht am 2015-09-27 In Kampagne

Josef, nimm das Kind und seine Mutter… und bring es nach Kuba

KUBA/ARGENTINIEN, von Mercedes MacDonough und Maria Fischer •

Der Heilige Vater kam nach Kuba. Und zugleich kamen 10 Bilder der Pilgernden Gottesmutter von Schönstatt dorthin.

„Brauchen die mehr Peregrinas?“ Die Frage kommt ganz spontan am Ende des Gesprächs mit Rektor Egon M. Zillekens über die Gründung des Priesterbundes in Kuba, in Begleitung seiner Pilgernden Gottesmutter… der vom Urheiligtum. Die Jugendlichen der Mission Kuba hatten fünf mitgebracht. Rektor Zillekens vermittelt das Angebot, ihnen einige weitere Bilder zu schenken, den drei Bundespriestern, und die Antwort von Pfarrer José Gabriel zeigt, dass die Saatkörner tatsächlich auf fruchtbaren Boden gefallen sind: „So 25 für den Anfang…“ Das war im Juli.

Mit Eifer, Hochherzigkeit und Freude wird in Buenos Aires, Argentinien, alles vorbereitet. Doch eine Frage bleibt offen: Wie sollen diese Bilder nach Kuba kommen? Beim Postversand ist sicher, dass sie niemals bei den Empfängern ankommen werden. Kuba ist Kuba. Über die Nuntiatur? Mit jemandem, der nach Kuba fährt, aber: wer und wann? Und genau in dem Moment, in dem im Team von schoenstatt.org (daher kam das Angebot) hin- und herüberlegt wird, landet dort ein anderer Artikel – über die große Josefsstatue, die von Buenos Aires aus nach Kuba geschickt werden soll, für die Kathedrale von La Habana. Kann es sein, dass der heilige Josef erneut die Bitte des Engels hört: Josef, nimm das Kind und seine Mutter?

Es folgen Anrufe und Mails, bis klar ist: Jorge Langlois – der Schönstätter, der die Josefsstatue geschenkt hat -, nimmt 10 Pilgermütter samt dem Material für jede und dem für die Priester als Koordinatoren, mit! Die Pilgernde Gottesmutter reist mit dem heiligen Josef nach Kuba! Pfarrer José Gabriel bestätigt voller Freude: „Die Idee, die Bilder der Pilgernden Gottesmutter mit den drei Schönstättern zu schicken, ist genial! Wenn sie in Habana sind, wäre es gut, wenn sie die Bilder bei der Katholischen Bischofskonferenz lassen, auf den Namen von Bischof Juan García, und als Adressaten die Schönstatt-Bewegung in Camagüey angeben.“

Mit Schulungsmaterial für die Missionare

“Dazu kommen für Sie drei – ich meine die Priester, die dort wirken – Bücher, Novenen, ein Faltblatt zur Kampagne der Pilgernden Gottesmutter und ein Brief für jeden von Ihnen. Die Bilder der Pilgernden Gottesmutter, die noch fehlen, kommen dann nur noch mit dem Material, das die einzelnen Peregrinas bei ihren Besuchen bei den Familien begleitet“, schreibt Mercedes. Die von P. Esteban Uriburu verfasste Novene zu João Pozzobon, die Novene zur Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, das Buch “Schoenstatt, ¿Qué es?” (Was ist Schönstatt?), eine Biographie von João Pozzobon, ein Stapel von MTA-Gebetsbildern und natürlich das Buch mit der Botschaft von Papst Franziskus an die Schönstatt-Bewegung begleiten die Bilder der Pilgernden Gottesmutter zusammen mit dem Hinweis, dass es weiteres Material und vor allem anregende Erfahrungen auf schoenstatt.org gibt.

Doch da ist noch mehr…

Gesegnet im Heiligtum und an der „Peregrina del Padre“ angerührt

In mehreren Momenten ließ Mercedes MacDonough die Bilder der Pilgernden Gottesmutter im Zentrums-Heiligtum in Buenos Aires segnen, die letzten am 10. September, dem 65. Jahrestag des Beginns der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter.

Doch da ist noch etwas. Die „Peregrina del Padre“ – jenes Bild der Pilgernden Gottesmutter, das Don João im März 1968 Pater Kentenich geschenkt hast, und das normalerweise in der Wohnung Pater Kentenichs in Haus Marienau, dessen Rektor Egon M. Zillekens ist, steht, ist zur Zeit in Buenos Aires, konkret Anfang September im Haus von Mercedes. Und jede Pilgernde Gottesmutter, die nach Kuba geht, wird an der Peregrina del Padre angerührt. Gnadenübertragung, Übertragung des Segens von Pater Kentenich für die Kampagne und ihre Missionare.

Es war Rektor Zillekens, Priesterbund, der im März die Bitte von Monina Crivelli aus Buenos Aires erhörte, die Zeit der Pilgerschaft der Peregrina del Padre in Buenos Aires zu verlängern. Dank dieser Hochherzigkeit nimmt die Kampagne in Kuba, getragen von Priestern des Priesterbundes, in besonderer Weise teil am Segen von Pater Kentenich und Joao Pozzobon.

„Gott segne Sie und dank Ihnen“, so schreibt Pfr. José Gabriel -, „so glaube ich, werden durch Maria viele Menschen in Camagüey zu Christus finden.“

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer/schoenstatt.org

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