Veröffentlicht am 29. Juli 2019 In Haus Madre de Tuparenda, Werke der Barmherzigkeit

Taufe, Erstkommunion und Firmung in Haus Madre de Tupãrenda

PARAGUAY, Ricardo Acosta  und Maria Fischer •

„Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sagte Pater Pedro Kühlcke und goss Wasser auf den Kopf eines der Teilnehmer des sozialen Wiedereingliederungsprogramms für junge Menschen von CMT (Casa Madre de Tupãrenda),der das Sakrament der Taufe erhielt, Zeichen für das neue Leben und die Barmherzigkeit des dreifaltigen Gottes.  —

Sein Name ist Antonio*. Seine Taufpatin, Magdalena, ist die Ausbilderin in Industriekonfektion. Weit weg, in Europa, hat er andere Paten, die für ihn beten und Geld spenden, das sie eigentlich nicht übrig haben, von dem sie aber glauben, dass Antonio* es mehr brauchen würde, um sein Programm in Casa Madre de Tupãrenda forführen zu können. Nicht im Entferntesten hatten sie sich vorgestellt, dass ihr „Patenkind“ Antonio* in diesen Tagen getauft würde, und genausowenig die Freude, die das bedeutet. Antonio* ganze Familie gehört einer anderen Konfession an, praktiziert aber nicht; er beschloss, sich taufen zu lassen und bestand darauf, dass die Feier vor dem Beginn seines Praktikums am 1. August stattfinden sollte. Seine Familie wollte nicht teilnehmen, aber am Ende kamen seine Mutter und seine Schwester mit ihrem kleinen Sohn.

Claudio*, der das Sakrament der Firmung erhielt, ist Patenkind eines Mannes aus der Bewegung in Paraguay, der als einer der ersten mit einem großzügigen JA auf den Hilferuf reagierte, als im Mai überraschend die staatlichen Zuschüsse für Casa Madre de Tupãrenda gekappt wurden.

Zwei Emilios* empfingen die Erstkommunion. Einer von ihnenwird von einem jungen Paar aus der Schweiz unterstützt, das die Kollekte vom 15. August für diesen Zweck widmen konnte. Der andere Emilio, der die Erstkommunion erhielt, wird von einem Mann aus Deutschland gesponsert, der den Erlös aus einem Benefizklavierkonzert gab.

„Wir nehmen die Spenden nicht nur mit großem Dank entgegen“, sagt Ani Souberlich, Direktorin von CMT, „wir bewundern die Kreativität der Menschen und freuen uns auch, dass CMT auf diese Weise bekannter wird.“

Ehrenamtliche Katecheten, Woche für Woche

Jeden Dienstagnachmittag führen Freiwillige der Schönstatt-Bewegung im CMT ein schönes Apostolat durch: Sie geben Katechese für die Teilnehmer des Programms, die Sakramente empfangen möchten, und diese Katechesen schließen mit der Eucharistiefeier im Heiligtum vonTupãrenda.
Dienstag, der 23. Juli, war daher kein gewöhnlicher Tag, da and diesem Tag die Katechese einer Gruppe von vier Teilnehmern mit einer Taufe, zwei Erstkommunionen und einer Firmung abgeschlossen wurde. Zusammen mit den Verwandten, Freunden und Mitarbeitern des CMT-Programms fand diese schöne Feier in der Kapelle der Kirche Santa María de la Trinidad.t statt.

 

Zentrale Feier und Erfrischung

Die zentrale Botschaft der Feier ist zusammengefasst in der Erfüllung des Willens des Vaters, wie Maria und die Brüder und Schwestern Jesu es tun. „Es ist kein Mangel an Verständnis seitens Jesu gegenüber seiner Mutter und seinen Verwandten, sondern er stellt sie als Beispiel für diejenigen dar, die den Willen Gottes tun“, schließt Pater Pedro seine kurze Auslegung des Evangeliums.

Am Ende der Feier gingen alle Anwesenden in die Casa Madre de Tupãrenda um eine angenehme Erfrischung zu genießen und so diesen Akt der jungen Menschen zu feiern, die im Rahmen des Programms ihren Glauben und ihr spirituelles Wachstum nähren.

Spiritualität, eine Säule des Programms

Die Spiritualität innerhalb des Programms spielt eine führende Rolle, gehört sie doch zu dem, was CMT den Teilnehmern bietet, genauso wie die Entwicklung von sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Arbeitswelt.

 

 

*fiktive Namen

 

Webseite von Casa Madre de Tuparenda

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