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Veröffentlicht am 2022-05-22 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen

Die Gottesmutter auf dem Weg nach draußen und … nach drinnen

ARGENTINIEN, Lilita und Carlos Ricciardi •

Vor einigen Monaten informierten uns Norma und Héctor Pavía, Mitglieder der Liga des Familienwerks von La Plata, dass sie eine Majolika der Gottesmutter vor ihrem Haus angebracht haben: „Wir haben beschlossen, eine Majolika der Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt im Vorgarten unseres Hauses aufzustellen…“.

Und sie erklärten ihre Motive und ihre Wünsche mit der Platzierung dieser Kachel: „In diesen Zeiten der Pandemie, in denen es für unsere Pilgernde Gottesmutter schwierig war, ihre Sendung zu erfüllen, und sie praktisch nur von unserem Hausheiligtum auswirkte und wenn wir sie mitnehmen konnten, um die „Batterien“ im Heiligtum aufzuladen, kam es uns in den Sinn, eine alte Praxis zu kopieren, die vor einigen Jahren in den Häusern der Stadt La Plata sehr verbreitet war. An ihren Eingängen hatten sie einen kleinen Bildstock an der Wand mit dem Bild der Jungfrau Maria in ihren verschiedenen Anrufungen sowie die Verehrung vieler Heiliger. Dieser Brauch, der zum Beispiel auch in Rom und Süddeutschland bekannt ist, ging in unserer Stadt mit der Zeit verloren, aber die Gottesmutter – nicht wir – nutzte ihn als Strategie, um ihre Gegenwart bekannt zu machen. Von diesem kleinen Platz mit Blumen und Pflanzen aus blickt sie auf den Bürgersteig und segnet die Vorübergehenden.“

Der Segen fehlte noch

Aber dieser Majolika fehlte etwas… und Norma und Héctor Pavía sehnten sich danach: der Segen. Aus verschiedenen Gründen verzögerte sich dies. Am Freitag, den 20. Mai, wurde die Majolika in Anwesenheit von Pater José María Iturrería, Berater der Schönstattfamilie von La Plata, und in Begleitung von Verwandten, Nachbarn und Schönstättern gesegnet.

Die Pavias waren glücklich, ihren Traum verwirklichen zu können: dass die Gottesmutter in einem Außenbereich anwesend ist und, wenn möglich, von der Straße aus gesehen werden kann. Ihr Platz ist unsere Haustür, unser „Herausgehen“ und unser „Ankommen“. Und wenn wir in Zukunft das Haus umbauen, wird die Tür an den Festtagen der Heiligen Jungfrau immer offen sein für diejenigen, die sie begrüßen möchten. Sie ist immer bereit, auf die Suche nach denen zu gehen, die sie brauchen und sich nach ihr sehnen. Sie möchte bei allen Nachbarn sein, als Mitglied der Nachbarschaft, um ihnen ihren mütterlichen Schutz zu bieten. 

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Dankbar für die Einladung an schoenstatt.org, dabei zu sein

Wir möchten uns für die Einladung von schoenstatt.org bedanken, bei der Einweihung anwesend zu sein und diese bewegende Feier aufnehmen zu können mit dem Wunsch, dass sie von anderen nachgeahmt werden kann, damit die Gottesmutter auf die Straße geht und dort ist.

Zusammen mit der Segnung feierten Norma und Héctor ihren 49. Hochzeitstag. Die Pavias, die demnächst 45 Jahre Liebesbündnis mit Maria feiern, sind begeisterte und eifrige Schönstätter, die bei der Pflege des Heiligtums der Befreiung und der Heiligtumspastoral mitarbeiten, seit das Heiligtum in die Obhut von Laien gegeben wurde.

Beten wir auch besonders für Héctor, der am 28. Mai an der Hüfte operiert wird (er war bereits auf einer Seite operiert worden) und wie er sagt, dass er bei seinen häufigen Besuchen bei der Gottesmutter ohne Schwierigkeiten die Rampe des Heiligtums hinaufsteigen kann.

Die Gottesmutter ist gegenwärtig… An unserer Haustür, bei unserem „Aufbruch“ und bei unserer „Ankunft“.

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Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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