Peregrinación de los pueblos

Veröffentlicht am 2021-09-25 In Schönstatt im Herausgehen

39. Wallfahrt der Gemeinden zum Heiligtum von La Loma

ARGENTINIEN, Maria Fischer •

Die „Wallfahrt der Gemeinden“ zu Ehren der Gottesmutter von Schönstatt findet jedes Jahr am dritten Oktoberwochenende statt und führt über gut 90 Kilometer vom Bildstock in Hasenkamp zum Schönstatt-Heiligtum in La Loma, Paraná. Diesmal lautet das Motto „Maria und Josef, bringt uns zu Jesus“. Ein weiteres Jahr, das von der Pandemie und den Einschränkungen geprägt war, aber auch von der unerschütterlichen Liebe unserer Mutter und der Hingabe ihrer Pilger.

Viele haben gefragt, ob die Wallfahrt präsentiell oder virtuell stattfinden würde, aber den bekannten Gründen wurde beschlossen, die Wallfahrt wieder virtuell durchzuführen.

Die Organisatoren präsentierten ein neues Logo, in dem alles zu sehen ist, was die Pilger verbindet:

Der Weg: Es gibt keine Wallfahrt ohne einen Weg, ohne diesen Weg, der auf die eine oder andere Weise unserem Leben ähnelt. Mit schönen Momenten wie dem Aufbruch und den Pausen, mit schwierigen Momenten, mit dunklen Momenten wie dem, wenn die Nacht uns mit unseren Fackeln erreicht, und mit bewegenden Momenten wie dem, wenn wir das Heiligtum erreichen. Dieser Weg, auf dem wir alles darbringen, unsere Gebete und Absichten, aber auch unsere körperliche Anstrengung; vielleicht für ein Versprechen, vielleicht aus Dankbarkeit, aber zweifellos kennen alle Pilger die Bedeutung des Weges.

Der Rosenkranz: Das Gebet schlechthin zu unserer lieben Mutter; der Rosenkranz als Werkzeug und Stütze auf dem schweren Pilgerweg wie auch im Leben selbst, die Perlen, die wir in unseren schwierigsten Momenten festhalten, die uns, wenn wir sie im Gebet durch die Finger gleiten lassen, die Kraft und die Zuversicht zurückgeben, zu wissen, dass jeder Schritt zählt, jede Anstrengung uns näher zu ihr bringt.

Der Bildstock und das Heiligtum: die beiden Punkte, die wir seit 39 Jahren miteinander verbunden haben. Es ist eine große Freude, am Tag des Aufbruchs am Bildstock anzukommen und die Freunde zu treffen, die wir auf so vielen Wallfahrten kennen gelernt haben. Nach einer 24-stündigen Fußwallfahrt im Heiligtum von La Loma anzukommen, ist ein Gefühl, dessen Ausmaß nur diejenigen kennen, die es selbst erlebt haben. Diese beiden Punkte, die SIE für ihre Pilgerreise gewählt hat, sind hier im Logo dargestellt. –

Das Herz: Der Ort, an dem wir unsere reinsten Gefühle und die Liebe zu unserer lieben Gottesmutter aufbewahren; der unzerbrechliche Motor des Pilgers, die Kraft, die uns vom Bildstock zum Heiligtum bringt, kommt aus diesem Heiligtum der Liebe in uns. –

Geschichte der Wallfahrt

Im Jahr 1983 bereiteten sich zwei junge Männer aus der Schönstatt-Mannesjugend von Hasenkamp, Amelio Rodríguez und Jorge Quiroz, darauf vor, ihr Liebesbündnis mit der Gottesmutter zu schließen, und sie beschlossen, sie im Heiligtum von La Loma in Paraná zu besuchen, aber auf eine andere Weise. Sie verzichteten auf Bequemlichkeit und verwandelten ihren Wunsch in eine ungewöhnliche Odyssee. Sie machten sich auf den Weg, um die 90 Kilometer, die Hasenkamp von Paraná trennen, zu Fuß zu überwinden.

Wasser war das Zeichen, das diese Pilgerreise vom ersten Tag an kennzeichnete. Ein starkes Unwetter veranlasste sie, den Marsch abzubrechen, aber am folgenden Wochenende machten sich Jorge und Amelio erneut auf den Weg, um zum ersten Mal als Pilger die „Patronin“ (wie sie die Gottesmutter nannten) in ihrem Haus in La Loma zu treffen.

„Eines Tages werden die Menschen von den Feldern kommen, um sich dieser Wallfahrt anzuschließen“, prophezeiten sie scherzhaft und ernsthaft. Es dauerte nicht lange, bis es Wirklichkeit wurde. Und nicht nur die Menschen von den Feldern schlossen sich an, sondern nach und nach auch die Menschen aus den Gemeinden der Diözese und darüber hinaus. Deshalb wird sie auch „Wallfahrt der Gemeinden“ genannt.

Jedes Jahr am Vorabend des Muttertags in Argentinien versammelt die Gottesmutter Tausende von Pilgern am Bildstock von Hasenkamp, um sie an der Hand zu nehmen und mit ihnen 26 Stunden lang bis zu einem neuen Sonnenuntergang zu gehen. Die Kleinheit der Instrumente, die Größe der Schwierigkeiten und die Größe der übernatürlichen Früchte bestätigen alljährlich die Liebe Mariens, die sich in diesem Ereignis auf besondere Weise manifestiert.

In den Jahren vor der Pandemie kamen Zehntausende von Menschen zur Wallfahrt.

Peregrinación de los pueblos

Mit Material von der institutionellen Website der Wallfahrt der Gemeinden und AICA

Original: Spanisch, 24.09.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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