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Veröffentlicht am 2021-08-22 In Haus Madre de Tuparenda, Schönstatt im Herausgehen, Werke der Barmherzigkeit

Ein Tag voller großer Gefühle in Casa Madre de Tupãrenda

PARAGUAY, CMT – Casa Madre de Tupãrenda, Victor Romero •

Vor ein paar Tagen war ich eingeladen, an der Feier zum fünfjährigen Bestehen von Casa Madre de Tupãrenda und an der Abschlussfeier zweier junger Männer, Brian und Fabián, teilzunehmen, die ihre Ausbildung in diesem Haus abgeschlossen haben. Es war das erste Mal, dass ich dort war, und es war wirklich ein Tag der großen Gefühle. Hier ist mein Zeugnis.

An diesem Ort finden junge Menschen vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen und sich als gute Menschen in die Gesellschaft einzugliedern.

Und ich muss zugeben, dass es eine ganz andere Abschlussfeier war als die, an denen ich sonst teilgenommen habe. Ich habe gehört und gesehen, dass sich zwei Jugendliche zu den mehr als vierzig jungen Männern gesellen, die dieses Programm zur sozialen Wiedereingliederung von Jugendlichen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, bereits absolviert haben.

Ein Ereignis voller Emotionen. Es war sehr berührend für mich, in ihnen die Hoffnung auf ein besseres Leben zu spüren. Wir hörten uns die Geschichten von Brian und Fabian an. Was Fabián sagte, blieb mir im Gedächtnis: „Ich danke dir, Herr, für diese große Veränderung, die du in meinem Leben bewirkt hast“.

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Ich fühle mich wie ein Vogel

Wir hörten auch das Zeugnis einiger junger Menschen, die dieses Programm bereits absolviert haben. Junior gab den Jungen auf eine ganz besondere Art und Weise eine Botschaft mit auf den Weg: „Draußen ist „super“, gebt nicht auf, was ihr tut, denn ich sage euch, dass das Leben draußen „super“ ist! Und ich fühle mich wie ein Vogel, denn ich kann frei von hier nach dort fliegen“.

Anschließend hörten wir auch Zeugnisse von Menschen, die dieses Programm zur sozialen Wiedereingliederung in die Tat umgesetzt haben und weiterhin umsetzen. Menschen, die in ihrem täglichen Leben vorleben, was der Herr Jesus Christus uns im Evangelium lehrt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“.

Damit eine paraguayische Familie wieder Hoffnung schöpfen kann

Hervorzuheben ist die Kreativität der Verantwortlichen, die die Gründung eines Unternehmens – einer Bäckerei – gefördert haben, um Mittel zur Unterstützung des Programms zu generieren.

Dieses Programm zeigt deutlich, wie die Zivilgesellschaft dazu beitragen kann, die Rolle des Staates zu ergänzen oder, wie in diesem Fall, zu übernehmen, wenn es darum geht, Alternativen für die Wiedereingliederung in die Gesellschaft anzubieten und unseren jungen Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, eine bessere Lebensqualität zu bieten.

Ich danke Gott für die Gelegenheit, die er mir gegeben hat, um diese bewegende Erfahrung zu machen, und ich hoffe, dass wir alle dazu beitragen können, dass auch nur ein einziger junger Mensch eine Chance hat, seine Lebensqualität zu verbessern, und dass dadurch eine paraguayische Familie wieder Hoffnung schöpfen kann.

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Solidarität, Grundprinzip einer neuen Gesellschaftsordnung

Hier möchte ich an Pater Kentenich erinnern, für den Solidarität das Grundprinzip einer neuen Gesellschaftsordnung ist, die die natürliche gemeinsame Bindung der Menschen herstellt, oder anders gesagt, die gegenseitige Verantwortung für das Gemeinwohl. Solidarität muss nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch zwischen den Völkern und in der gesamten Gemeinschaft gelebt werden.

Ich gratuliere dem gesamten großartigen Team von Casa Madre de Tupãrenda zu der geleisteten Arbeit.

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Victor Romero und seine Frau, Mitglieder der Apostolischen Familienliga, wurden vor einem Monat eingeladen, sich Fundaprova anzuschließen, und nahmen die Einladung an.


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Original: Spanisch, 22.08.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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1 Responses

  1. Melle sagt:

    Brian und Fabián, herzliche Glueckwuensche!
    Diese guten Wuensche kommen aus Deutschland, aus der Naehe des Urheiligtums.
    Ich werde bei meinem naechsten Besuch dort besonders an Euch Beiden und auch an das ganze Team, bes. auch an P. Pedro denken, bitten, danken und beten.

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