Niños de Marìa

Veröffentlicht am 2021-05-09 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen, Werke der Barmherzigkeit

„Niños de Maria“ setzt sein Engagement auch in der Pandemie fort

ECUADOR, P. Rafael Amaya /mf •

„Wir erziehen Gestalter des Morgen“ ist das Motto der des Projekts „Niños de Maria“ (Marias Kinder), in Quito, Ecuador, das armen Kindern mit Bildung und Nahrung hilft. —

 

„Trotz der schwierigen Zeiten, die wir wegen der Pandemie durchmachen…“, so beginnt das Video, das von der Pater-Joseph-Kentenich-Stiftung „Niños de Maria“ der Schönstatt-Bewegung in Quito verbreitet wird.

Den ärmsten Kindern die Hand reichen

Das Pater-Joseph-Kentenich-Projekt „Niños de Maria“ mit seinem Bildungsprojekt „Grundschule San José de la Comuna“ im ärmsten Stadtteil von Quito nimmt diese Kinder auf mit dem Ziel, ihren Körper, ihren Geist, ihre Seele und ihr Herz zu erziehen, um sie zu Menschen mit Würde zu machen, die wissen, dass sie eine bessere und würdigere Zukunft verdienen als die ihrer Eltern.

Das Projekt öffnete ihre Türen im Jahr 1994 mit 11 Kindern; nach und nach haben wir diese Zahl erhöht, und heute betreuen wir etwa 300 Kinder. Wir brauchen jedoch immer wieder Menschen mit einem guten Herzen, die an eine auf Liebe und Werten basierende Erziehung glauben, um weitere Kinder in Not aufzunehmen.

Die Gründe, die zu diesem Scheitern führen, sind typisch für arme Länder, wie wir bereits aus der Arbeit von Dequeni in Paraguay oder Casa del Niño in Argentinien wissen.

Es sind Kinder, die aus Familien mit schwerwiegenden Problemen wie Alkohol, Drogen, häuslicher Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung, einem Elternteil im Gefängnis oder konfliktreichen Trennungen kommen.

Es handelt sich um Kinder mit schlechten Lernprozessen oder um Kinder, die die Schule für einige Jahre abgebrochen haben.

Es ist eine Realität, dass in Ländern wie Ecuador die Bedingungen extremer Armut zu vielen sozialen Problemen wie psychischer und physischer Misshandlung, Drogen- und Alkoholmissbrauch und sexuellem Missbrauch von Kindern führen.

 


Die Anfänge

1993 beschloss eine Gruppe solidarischer Familien, die sich Gott und unserem Land verpflichtet fühlen, ein Projekt zu starten, um besonders gefährdeten Kindern in unserer Gesellschaft zu helfen. Sie riefen eine Gruppe von Beratern und Priestern zusammen, die über die soziale Realität unseres Landes Bescheid wussten, um sie bei der Suche nach einem geeigneten Ort zu begleiten, an dem sie ihr Projekt der Solidarität beginnen konnten. Nach dieser Analyse wählten sie das Gebiet von „Santa Clara de San Millan“ an den Hängen des Vulkans Pichincha aus, ein Gebiet, das nicht nur durch seine materielle Armut gekennzeichnet ist; vielmehr gibt es einen totalen Mangel an Werten und eine innere Armut, die oft dramatischer ist als die materielle.

Das Pater-Josef-Kentenich-Projekt „Niños de Maria“ wächst seit seinen Anfängen dank der Unterstützung vieler engagierter Familien und Unternehmen, die mit Voll- oder Teilstipendien, Lebensmitteln oder gut erhaltenen Sachspenden (zur Weiterverwendung oder zum Verkauf an Dritte) helfen.

Ein kühner Plan, aber nicht zu kühn für uns: Internet in die Häuser von 300 benachteiligten Kindern bringen

Jetzt, inmitten der Pandemie, sind die Herausforderungen enorm.

Es gab einen großen Mangel an Lebensmitteln. Mit großem Einsatz und humanitärer Hilfe konnten wir die Kinder und ihre Familien ernähren.

Aber… wie kann man sich Fernunterricht für Kinder vorstellen, die in armen Haushalten leben, in denen es keinen Internetzugang gibt, geschweige denn Tablets oder Computer? Machen wir uns an die Arbeit…

„Niños de María“ hat eine große Spendenaktion gestartet, um „etwas zu bewegen“ und Internet in die Häuser der Kinder zu bringen.

Niños de Marìa


Mit einer Spende über PayPal oder Kreditkarte kann jeder die immense Freude spüren, das Leben eines Kindes für immer zu verändern, einen großen Gestalter einer neuen Zukunft auszubilden.

ninosdemaria.org

Mitarbeit: P. Rafael Amaya, Quito

Original: Spanisch, 09.05.2021. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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