Veröffentlicht am 2021-02-08 In Schönstatt im Herausgehen

#Lichtfenster

DEUTSCHLAND, Maria Fischer •

„In diesen Winterwochen sterben täglich Hunderte Menschen an den Folgen des Corona-Virus, jeden Tag infizieren sich Tausende Menschen neu. Auch wenn der Frühling Hoffnung verspricht: Dieser Winter ist noch lang“, so die Meldung auf der offiziellen Webseite von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Bundespräsident ruft zur Aktion #lichtfenster auf und stellt vom 22. Januar 2021 an abends gut sichtbar ein Licht in ein Fenster von Schloss Bellevue. Damit erinnert er an die vielen Toten der Corona-Pandemie und an diejenigen, die in diesen Wochen um ihr Leben kämpfen. Er setzt ein Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit allen Angehörigen.—

Der Bundespräsident möchte mit der Aktion #lichtfenster die Menschen in Deutschland ermuntern, ebenso ein Licht in ihre Fenster zu stellen oder auch ein Bild davon mit dem Hashtag #lichtfenster in den Sozialen Medien zu teilen. Das #lichtfenster des Bundespräsidenten leuchtete vom 22. bis 30. Januar 2021 durchgehend (in der Dunkelheit). Anschließend bis zur staatlichen Gedenkfeier im April leuchtet es immer Freitagabend bis Samstagmorgen.

#lichtfenster deutsche Bischöfe

Collage – deutsche Bischöfe, die sich an der Aktion #lichtfenster beteiligen (Quelle: dbk.de)

Für die Verstorbenen brennt ein Licht. In meinem Fenster. An meinem Ort, wo ich für sie bete

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, würdigt das Anliegen des Bundespräsidenten und hofft auf die aktive Beteiligung vieler Menschen in Deutschland. Für die Aktion hat Bischof Bätzing ein Gebet verfasst. Er lädt dazu ein, dieses Gebet beim Entzünden der Kerze zu sprechen. Die Aktion #lichtfenster sei ein starkes Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls. „Ich bin dankbar für die Initiative, die ich gerne unterstütze. Wir Christen gedenken jeden Freitag des Todestages Jesu. In dieses Gedenken schließen wir die Opfer der Pandemie ein. Mit der Kerze in meinem Fenster sage ich: Die Angehörigen der Toten sind nicht allein. Für die Verstorbenen brennt ein Licht. In meinem Fenster. An meinem Ort, wo ich für sie bete“, so Bischof Bätzing. Er fügt hinzu: „Seien wir achtsam miteinander und vergessen wir die nicht, die von uns gehen mussten.“

Gott, guter Vater,
du bist den Menschen nahe, in guten und in schweren Tagen.
Dein Licht leuchte auch jetzt, in diesen schweren Tagen und Wochen der Pandemie.
Lass dieses Licht Zeichen der Hoffnung für uns alle sein.

Wir beten für die Verstorbenen, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und für deren Angehörige.

Wir beten für die Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Krankenhäusern und Heimen.
Wir beten für die Kranken und Einsamen.

Sei du ihnen Licht.

Sei du uns Licht.

Herr gib unseren Verstorbenen die ewige Ruhe.
Und das ewige Licht leuchte ihnen.
Lass sie ruhen in Frieden.

Amen.

Ein #lichtfenster in Schönstatt

Und als wir nach mehreren Abenden mit Kerze im Fenster (einsam auf der ganzen Straße) einfach mal gesucht haben, was denn von dieser Aktion auf Twitter zu finden ist, da entdeckten wir das #lichtfenster der Marienau in Schönstatt.

Das Licht im Fenster der Marienau als Zeichen und das Gebet von Bischof Georg Bätzing „Dein Licht leuchte auch jetzt, in diesen schweren Tagen und Wochen der Pandemie. Lass dieses Licht Zeichen der Hoffnung für uns alle sein.“

 Mitten im Volk. Mitten in der Kirche. Das tut richtig gut.

#lichtfenster Marienau

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