Veröffentlicht am 2020-03-07 In Schönstatt im Herausgehen

Begleitung von jungen Paaren in San Pedro Sula

HONDURAS, José A. Martínez und Anelena Hueda •

In diesem kürzlich zu Ende gegangenen Monat Februar hatten wir die Freude, die Bemühungen zu unterstützen, die sich vom Heiligtum der Familie der Hoffnung aus entwickelt haben, um Schönstatt in den Rest der mittelamerikanischen Region zu bringen. Bei dieser Gelegenheit war es Honduras und insbesondere die Stadt San Pedro Sula, die ihre Türen und Herzen für den Ruf der MTA öffnete.  —

Reise nach Honduras

Als Antwort auf die Einladung von P. José Luis Correa zur Teilnahme an der „Mission Mittelamerika“, die er mit großem Engagement von Costa Rica aus koordiniert und leitet, sind wir im Geist des Herausgehens, den Papst Franziskus immer verkündet, sind wir Ticos zu den Catrachos aufgebrochen mit dem klaren Ziel, die Gnaden, die vom Heiligtum fließen, einer Gruppe von jungen Paaren zu bringen, die alle in wenigen Monaten heiraten werden.

Bewaffnet mit dem Schwung, den jeder Missionar, der von Schönstatt augesendet wird, mit sich bringt, und mit der im letzten Jahr gesammelten Erfahrung bei der Begleitung von jungen Paaren auf die Ehe – anhand des Programms, das Pater Horacio Rivas mit dem Buch „Yo te elijo a ti para siempre“ (Ich wähle dich, für immer“) entwickelt hat – starteten wir in das Abenteuer Honduras.

Wenige Stunden später kamen wir in San Pedro Sula an, einer Stadt im Sulatal, die, wie der Name schon sagt, den heiligen Apostel Petrus zum Schutzpatron hat! Wie passend! Derselbe Heilige Petrus, den wir immer auf dem Altarbild des Heiligtums mit seinem Schlüssel sehen, jener Stein, auf dem Christus beschlossen hat, seine Kirche zu bauen, jener erste Papst, dessen zeitgenössischer Nachfolger uns 2014 als Bewegung ermahnte, „keine Angst zu haben, auf die Mission hinauszugehen“ und so um jeden Preis zu vermeiden, „geistliche Friseure zu werden, die Schäfchen kämmen„!

Wir waren bereits vor der extremen Hitze in San Pedro gewarnt worden, und wir müssen gestehen, dass diejenigen, die uns davor gewarnt hatten, sich wahrhaftig nicht geirrt haben. Doch wo uns wirklich die Worte fehlen, ist nichtdas glühend heiße meterologische Klima dieser Stadt, sondern das unbeschreiblich warme menschliche Klima. Ehepaar Pino Rodríguez empfing uns mit großer Zuneigung und Bereitschaft und öffnete uns die Türen seines Hauses. Auf diese Weise haben wir keinen Zweifel daran, dass die menschliche Wärme die brennende Hitze der Sonne in der Region San Pedro übertrifft, und die vier Paare, die die von uns begleitete Gruppe bildeten, haben uns dies auch immer wieder gezeigt.

Workshop „Ich wähle dich, für immer“

So kamen wir zu dem Termin, an dem wir diese intensive zweitägige Tagung mit den damit verbundenen Vorträgen und Workshops beginnen sollten. Damit würden wir versuchen, Werkzeuge der Gottesmutter zu sein, die helfen, diese Paare auf diesen sehr wichtigen Schritt der Trauung und der Ehe vorzubereiten und zu motivieren. Ein Schritt, bei dem es die Jugend heute immer mehr kostet, die Kühnheit und das Selbstvertrauen für diesen Schritt aufzubringen.

Gott sei Dank waren wir sehr zuversichtlich und ruhig, da wir wussten, dass wir auf Nummer Sicher waren durch diese von Pater Horacio konzipierten Workshops, die einen pädagogischen und praktischen Reichtum haben, den nur der Heilige Geist inspirieren konnte. Deshalb ist es für uns als Paar eine immense Freude, mit jungen Paaren im Licht dieses Materials zu arbeiten.

So sind wir erfolgreich vorangekommen, indem wir den Dialog als Paar gefördert haben, indem wir jene Räume geschaffen haben, die es den Jugendlichen ermöglichen, über die Meilensteine zu meditieren, die ihr Leben sowohl individuell als auch gemeinsam geprägt haben, indem wir einige unserer Erfahrungen, Erfolge, Grenzen, Phasen des Glücks und der Traurigkeit, die wir in der Ehe erlebt haben, mit ihnen geteilt haben, und indem wir mit ihnen über einige grundlegende Themen gesprochen haben, die aus der Perspektive der katholischen Werte zur Berufung der Ehe gehören. All dies ist vor allem dem Engagement und der Arbeitsfähigkeit dieser jungen Menschen zu verdanken. Mit beeindruckender Bereitschaft und großem Eifer eroberten sie nach und nach ihr Motto, ihr Gebet, ihr Symbol und ihren ehelichen Dekalog, die zusammen ihr Projekt der Ehe bilden werden, das jedes dieser Paare entdecken wird. Die Idee unseres Herrn von ihrem Leben als Eheleute, die sie entdeckt haben,  wird es ihnen ermöglichen, die Absicht Gottes, sie in der Ehe zu vereinen, zu erkennen und immer größere Klarheit zu gewinnen, um Schritt für Schritt seinen Wunsch zu erfüllen.

Durante esos dos días de arduo trabajo, se regalaron todo ese tiempo para compartir como pareja, se vivieron momentos de reflexión muy especiales conjuntamente y pudieron encontrar el tesoro que significa ser un matrimonio donde estarán el uno en el otro, con el otro y para el otro. Sin embargo intuimos que este es solo el principio, ya que la Mater ha sembrado una semilla. ¡Estos chicos se han propuesto fundar un grupo de matrimonios jóvenes que iniciaría una eventual Rama de Familias en San Pedro Sula! Por lo tanto esta historia sin duda continuará.

Und so kehren wir nach Costa Rica zurück, beladen mit derHoffnung, dass sich die Gnade des Gründungsmomentes ergießt. Erneuert und mehr denn je davon überzeugt, wie wichtig es istfür die jungen Menschen, die heiraten wollen, sich klar zu machen, dass das Eheleben nur dann seine Fülle erreicht, wenn wir Gott im Mittelpunkt haben; wenn wir unsere Kreuze gemeinsam mit Freude aufnehmen; wenn wir lernen, unser Eheglück in der Haltung finden, den anderen glücklich zu machen… und wenn wir uns entscheiden, Weg der Heiligkeit des Ehepartners zu werden.

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

 

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