Veröffentlicht am 24. Juni 2019 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen

Eine große Manifestation des Glaubens in der Arbeitswelt

ARGENTINIEN, Tita y Héctor Ríos, Claudia Echenique •

Am Sonntag, den 2. Juni, fand die traditionelle Wallfahrt der Arbeiter statt, wie jedes Jahr von der Kathedrale von Paraná zum Heiligtum von La Loma, unter dem Motto „Mutter von Brot und Arbeit, segne unseren würdigen Kampf für eine gerechtere Heimat“. In diesem Jahr wurde die Einladung nicht nur von der Schönstatt-Bewegung, sondern auch von der Sozialpastoral der Erzdiözese Paraná durchgeführt. —

Die Wallfahrt begann um 14:00 Uhr im Atrium der Kathedrale von Paraná, mit der Stimme von Santiago Rinaldi, der zum 30, Mal diese Wallfahrt als Sprecher begleitete. Die Route hatte 6 Stationen, bevor sie das Heiligtum von La Loma erreichte. Pilger aus zwölf Städten und Dörfern, zwei aus der benachbarten Provinz Santa Fe und 10 aus der Provinz Entre Rios, kamen zusammen, um ihre Bitten und ihren Dank an die Muttergottes zu richten.

Für die tägliche Arbeit und für die apostolische Arbeit

Es war nicht nur eine Pilgerfahrt, die der Arbeit, den Arbeitern und Arbeitssuchenden gewidmet war, sondern auch denen, die apostolisch zum Wohle der Kirche und der Gesellschaft arbeiten.

An jeder Station wurde für die Arbeit gedankt und um Arbeitsplätze für die Arbeitslosen gebertet; dazu gab es Zeugnisse von pastoralen Projekten. Viele hatten die Möglichkeit, sich mit ihrer ganzen apostolischen Arbeit einzubringen: Menschen, die Ehe und die Familie fördern, Menschen, die „für zwei Leben“ kämpfen (das Thema Abtreibung, Lebensschutz, Schwangere in Not), Menschen, die Obdachlose begleiten Menschen, die sich um Behinderte kümmern, Menschen, die sich Personen mit unterschiedlichen Abhängigkeiten widmen, Lehrer, die Alphabetisierungskurse für Erwachsene unterrichten, im Viertel San Martín (Volcadero). Einige Zeugnisse waren bewegend und machten viele auf diese sozialen und pastoralen Projekte aufmerksam.

Angekommen in La Loma, dem Heiligtum der Arbeiter

Als die Wallfahrt nach 3 Stunden Fußmarsch am Heiligtum von La Loma ankam, versuchten alle, hineinzugehen, um Maria zu begrüßen, um ihr Dankbarkeit auszudrücken und auch zu bitten. Dann feierte Erzbischof Juan Alberto Puiggari, von Paraná, Monsignore Juan Alberto Puiggari, die Messe und segnete am Ende zwei Bilder der Gottesmutter für die zukünftigen Bildstöcke von Las Tunas und Aldea Santa Rosa in Entre Rios. Die Pilgernde Gottesmutter machte sich auf die Suche nach den Menschen, die sich brauchen.

Insgesamt 37 Madrugadores arbeiteten  in der allgemeinen Organisation, und es gab viele, die einige Tage zuvor zusammengearbeitet haben, damit alles gut organisiert war: Verteilung von Plakaten, die Verbreitung durch die Medien und soziale Netzwerke, Begleitfahrzeuge, Feuerwehrleute usw. Viele Spenden gingen ein: Kleidung, unverderbliche Lebensmittel, Schuhe, Windeln und Medikamente für die Bedürftigsten.

Wie jedes Jahr seit 1990 war das Wichtigste die große Zahl der Pilger, die diese Wallfahrt zu einer großen Manifestation der Liebe zur Muttergottes und des Wertes würdiger Arbeit ür alle machten.

 

 

Video: Héctor Ríos

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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