Veröffentlicht am 14. August 2017 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen, Werke der Barmherzigkeit

Mariya Arafasha will die Kluft zwischen Arm und Reich schließen

BURUNDI, P. Claudio Jeria •

Es ist überall auf der Welt so und auch in Burundi, einem der ärmsten Länder Afrikas.  Wer keine Bildung erhält, befindet sich in einer Situation der Verwundbarkeit, und jeder kann ihn täuschen, dumm halten, ausnutzen und unfair behandeln. Keine Bildung zu haben bedeutet, dass einem die Fähigkeit fehlt, die eigenen Rechte, die eigenen Möglichkeiten zu kennen.

Der Unwissende ist ein Sklave. Wissen macht einen frei.

Wer etwas weiß, dem fällt es leicht, zu antworten, kann Stellung beziehen und sich sicher bewegen in den Umständen, in denen er lebt. Sein Reden ist besser und er fühlt sich in allem sicherer. Bildung ist notwendig! Seit Beginn seines Pontifikats prangert Papst Franziskus Selektivität in der Bildung an:

„Es sieht so aus, dass nur die Völker und Personen ein Recht auf Bildung haben, die eine gewisse Ebene oder Fähigkeit haben, so dass der fehlende Zugang vieler Menschen zur Bildung die Armen immer weiter von den Reichen entfernt. Nicht alle Kinder und Jugendlichen scheinen ein Recht auf Bildung zu haben. Das ist eine globale Realität, die uns beschämt. Es ist eine Realität, die zu menschlicher Selektivität führt und statt zur Begegnung der Völker nur zu deren noch weiterer Entfernung führt… Der Bildungspakt ist durch das Phänomen der Ausgrenzung gebrochen.  Wir finden die Besten, entweder weil sie die intelligentesten sind oder weil sie das meiste Geld haben, um Schule und Universität zu bezahlen; und die anderen ignorieren wir einfach. Die Welt kann mit einer selektiven Bildung nicht weitermachen, denn so gibt es keinen Sozialpakt, der alle einschließt.“ (21.11.2015).

Maria Ayuda – Mariya Arafasha: Stipendien für die Schwächsten

Maria Ayuda in Burundi – in Kirundi: Mariya Arafasha – tritt an mit dem Anspruch, diese Kluft zwischen Reichen und Armen zu schließen, indem vielen jungen Menschen Zugang zu Bildung gegeben wird.

In Burundi beginnt das Problem mit der Sekundarstufe. Die Grundschule ist gratis, doch die Sekundarstufe kostet Schulgebühren, auch in den öffentlichen Schulen.

Für viele Familien, vor allem für die mit vielen Kindern, stellt sich die Frage: Woher das Geld nehmen für Studiengebühren und Uniformen, Bücher und Schulhefte? Und  was tun, wenn das Kind krank wird? Auch das Gesundheitssystem ist teuer und steht nicht jedem offen.

Daher möchte María Ayuda zunehmend die Zahl der Stipendien erhöhen, um viel mehr Jungen und Mädchen Zugang zur Bildung zu verschaffen.

Solidarität jetzt

  • Im Jahr 2015 haben wir 142 Schüler unterstützt.
  • Im vergangenen Jahr, 2016, konnten wir vor allem dank Spendern aus Chile die Zahl auf 165 erhöhen.
  • Und wie viele Schüler können wir in diesem Jahr 2017 unterstützen?

Mit 90€ /100 $ sind alle schulischen Kosten für einen Jugendlichen gedeckt.

Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

Ein Schüler braucht für ein Jahr (hier gerechnet in chilenischen Peso)

  1. Schulgeld: $ 22.334
  2. Schulsachen (Hefte, Stifte): $   7.445
  3. Schuluniform: $  8.189
  4. Praktikumsgebühr: $ 372
  5. Gesundheitsvorsorge (von uns übernommen): $  11.167
  6. Transport (wenn sie aus unseren Zentren kommen): $  16.755
  7. Organisationskosten (Büro, Personalkosten) $   3.738

Gesamt pro Jahr: $  70.000.- / 90 € /100 US$

Wie Sie sehen können, bekommen unsere Jugendlichen mit diesem Beitrag unter anderem Schulgeld, Schuluniform, Schulsachen und Krankenversicherung.

Und damit schenken wir ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Am 1. September beginnt das Schuljahr.

Ich schaue in unsere Kasse und sehe, was an Weihnachtsspenden und bis heute eingegangen ist:

Es gibt genau genommen zwei Kassen bzw. Konten: eine für Chile und eine für Europa. In der Kasse von Chile haben wir sparsame $ 3.500.000.- (USD 5.046).

Letztes Jahr kamen aus Chile USD 9.700.- = $ 6.728.500

Und dieses Jahr? Kommen wir auf die 7 Millionen Peso? Oder mehr?

Aus Europa kamen in diesem Jahr bisher ziemlich genau 10.000 Euro.

Darum bitte ich unsere Chilenen (und  eigentlich den ganzen amerikanischen Kontinent einschließlich USA) um eine kleine Anstrengung.

Es geht darum, hochherzig zu sein, aber auch andere mit Hochherzigkeit anzustecken. Sie können so viel Gutes tun.

Entscheiden Sie sich und tun Sie es JETZT.

Die Redaktion von schoenstatt.org macht sich gemeinsam mit schoenstatt.pro den Aufruf zu eigen und hat Mariya Arashafa Burundi das neue Online-Spendensystem zur Verfügung gestellt. Mit einem einzigen Klick auf den Button unten öffnet sich ein ebenso einfaches wie sicheres Spendenformular, mit dem Sie ohne zusätzliche Kosten mit Kreditkarte (Master, Visa), PayPal, Lastschrift oder Direkt-Überweisung spenden können.

In Deutschland ist die Spende steuerlich absetzbar.

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Bankverbindung

Schönstatt-Patres-International
IBAN: DE80370601933009164013
BIC: GENODED1PAX
VWZ: Mariya Arashafa Burundi (bitte unbedingt angeben!)

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