Veröffentlicht am 1. März 2016 In Schönstatt im Herausgehen

Der 18. in Punta del Este: Ein Lichter-Rosenkranz für benachteiligte Kinder und Jugendliche

URUGUAY, Sarita Ruibal und Maria Fischer •

Ein Lichterrosenkranz wurde am 18. Februar am Wegrand-Heiligtum in Punta del Este gebetet (Bericht folgt). Diesmal wurde er für ein Projekt der Schülerhilfe angeboten, das Sarita Ruibal, eine Missionarin der Pilgernden Gottesmutter, im Sozialreferat der Diözese Maldonado, zu der Punta del Este gehört, koordiniert.

Dieses Projekt ist bestimmt für Schüler der Sekundarstufe, die in kritischen sozialen Verhältnissen leben; durch Patenschaften (Stipendien) werden sie bis zum Schulabschluss. Das Projekt begann im Jahr 2008 mit fünf Jugendlichen und betreut derzeit mehr als vierzig. Eine Team von Fachleuten kümmert sich um sie: Lehrer, ein Psychologe und ein Sozialarbeiter. Diese Unterstützung erhalten ausschließlich Jugendliche aus Familien mit sehr niedrigem Einkommen; finanzielle Hilfen in Form von Darlehen werden nach den Fähigkeiten und dem Grad der wirtschaftlichen und sozialen Gefährdung der möglichen Empfänger gegeben.

Es wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. Das Projekt hat einen Rechtsträger, der die Spendenkonten verwaltet. Jedes Jahr geben Wirtschaftsprüfer ein Audit, ein weiteres Audit wird zu den schulischen Leistungen der Jugendlichen (im Alter von 12-18).

Ihre Schulausbildung machen die Jugendlichen an öffentlichen Schulen. Das Projekt stellt Schuluniform, Schuhe, Schulsachen, Bücher und bei Bedarf Nachhilfe sowie Betreuung durch den Psychologen und Sozialarbeiter sowohl für die Schüler als auch für ihre Familien zur Verfügung. Jedes Stipendium kostet 700 Dollar jährlich, ein Betrag, der alle diese Kosten deckt.

Schöne Zeugnisse

20160214005645„Zurzeit haben wir viele Jugendliche, wenige Stipendien, und es gibt nicht genug Spenden“, berichtet Sarita Ruibal. „Wir haben schöne Zeugnisse von mehreren Jugendlichen. Einer der Schüler ist praktisch taub; er beendete die Sekundarstufe mit ausgezeichneten Noten, und in diesem Jahr studiert er bereits im sechsten Semester Architektur.

Ein anderer wurde von seiner einzigen erwachsenen Bezugsperson verlassen, seiner Mutter! Und in diesem Jahr hat er ein Zeugnis mit der Gesamtnote ‚Sehr gut‘ nach Hause gebracht.

Mit ihnen zu arbeiten ist ein Geschenk der göttlichen Vorsehung und der Gottesmutter.

Die Idee ist, am 18. März etwas zu tun, um das Projekt bekannt zu machen und vielleicht den einen oder anderen Wohltäter zu gewinnen. Hier beginnt ja Anfang März das neue Schuljahr …“.

Silvia Sibay aus Tucumán, Argentinien, die zum Team von schoenstatt.org gehört, war zu der Zeit in Punta del Este im Urlaub und am 18. Februar dabei – sie wird berichten!

Daten zum Schulprojekt (spanisch) (pdf)

Webseite des Trägers

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

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