Veröffentlicht am 2015-07-11 In Projekte, Schönstatt im Herausgehen

“María Ayuda” – ein Blick von innen

CHILE, Redaktion Schoenstatt.org •

Wenn man vom sozialen Engagement Schönstatts spricht, dann kommt als erstes Maria Ayuda in den Sinn. Es ist eines der ersten, wenn nicht das erste Projekt Schönstatts, in dem das, was Pater Kentenich über die christliche Soziallehre sagt, „einer der vielleicht am wenigsten bekannten Aspekte seiner Lehre und seiner Persönlichkeit“ (Carlos Ferré in: „Der soziale Heilige“, Patris-Verlag Argentinien, 2012), übersetzt wurde in soziale Verpflichtung der Schönstätter mit den Notleidenden, in diesem Fall, in Chile, mit ausgesetzten Kindern und Opfern von häuslicher Gewalt und Missbrauch.

Heute gibt es „Maria Ayuda“ nicht nur in Chile, sondern auch in anderen Ländern, in Burundi und Spanien. Viele weitere Projekte sozialen Engagements sind im Laufe der Zeit entstanden, immer im Dialog, heißt, in einer Begegnung zwischen den Stimmen der Zeit, die sich in einer Not konkreter Menschen zeigten, und der persönlichen Berufung eines Schönstätters. Viele davon finden sich in den virtuellen Zelten der Bündniskultur im Feld „Neue Gesellschaftsordnung“, auf dieser Webseite, und in den vielen Nachrichten der Kategorie: „Schönstatt im Herausgehen“ – von großen Projekten wie Dequeni bis hin zu neuen Initiativen wie der Gefängnispastoral „Heimsuchung Mariens“.

Vor kurzem hat Pater Fernando Adriasola ein Video zusammengestellt über Maria Ayuda heute und die Herausforderungen, die sich heute stellen, und zwar anders als in den üblichen Darstellungen für die Öffentlichkeit, diesmal aus der Sicht der Mitarbeiter. In Zeugnissen von Mitarbeitern und Ehrenamtlichen zeigt das Video die Realität von Maria Ayuda heute von innen.

„Ein hervorragendes Zeugnis der Bündniskultur, ausgehend von einem Wagemutigen…“, so Pater José María García, Madrid. Dieser „Wagemutige“ ist Pater Hernán Alessandri, der eines Tages spürte und wusste, dass er herausgehen musste zu den Notleidenden, „an die Peripherien“, wie Papst Franziskus sagen würde.

Video (Original mit deutschen Untertiteln)

Webseite von Maria Ayuda (spanisch)

María Ayuda in den virtuellen Zelten der Bündniskultur

Untertitelung des Videos: Claudia Echenique, Buenos Aires, Argentinien; Übersetzung: Maria Fischer, schoenstatt.org

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