Veröffentlicht am 2015-07-23 In Schönstatt im Herausgehen

Maria – „Mutter und Königin der Familien von Villa Alemana“

Chile, von Antonio Barschiesi Ferrari •

Am 18. Oktober 2012 hat die Schönstattfamilie von Villa Alemana das Bild der Gottesmutter in einem Wegrand-Heiligtum der Pfarrgemeinde ‚La Asunción Peña Blanca‘ im östlichen Bereich der Stadt eingesetzt. Während dieser zwei Jahre haben sich die Schönstätter in das Leben der Kirche mit Kraft und Freude integriert. Sie nehmen am Pfarrgemeinderat teil, sind verantwortlich bei einigen Gestaltungen der Heiligen Messe, arbeiten mit in der Katechese, in der Krankenpastoral, bei Workshops für Eltern, in der Ehepastoral, und es gibt noch eine lange Liste anderer Dienste. Es ist der Wunsch aller, sich mit Begeisterung apostolisch einzusetzen in der Kraft der Gnade der apostolischen Fruchtbarkeit, zu dienen, dem Herrn durch die Gottesmutter zu sagen: „Was willst du von mir? Hier bin ich, Herr, deinen Willen zu tun.“

Auf diese Weise hat die Schönstattfamilie Jahre der Freude, der Zufriedenheit und die Gnade der inneren Wandlung erlebt. Es gibt eine größere Offenheit und Aufmerksamkeit für apostolischen Eifer und missionarischen Einsatz. Die Liebe, die sich gegenüber dem Pfarrer und der Gemeinde entwickelt hat, wie auch die Aufnahme der Gläubigen, hat einen günstigen Boden für die Mission hervorgebracht.

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Krönung der Gottesmutter

Das beste Geschenk erhielt die Mission im Rahmen der großen Jubiläumsfeier für 100 Jahre Schönstatt. Der Pfarrer äußerte seinen Wunsch, das historische Ereignis mit einer Messe und der Krönung der Gottesmutter zu feiern. Angesichts der Realität, dass die Familien der modernen Welt eine Krise erleben, von der die Pfarrgemeinde nicht ausgenommen ist, wurde die Gottesmutter gekrönt als „Königin und Mutter der Familien von Villa Alemana“.

An dem lange erwarteten Tag versammelte sich die Schönstattfamilie um 7.00 Uhr in der Gemeinde zusammen mit einer Gruppe der Madrugadores. Die Teilnehmer beteten den Rosenkranz der Morgenröte, während sie durch die nahegelegenen Straßen gingen. Nachdem sie zur Pfarrgemeinde zurückgekehrt waren, begrüßte P. Marcel Esctorín sie mit einer schönen Eucharistiefeier, an der annähernd einhundertzwanzig Menschen teilnahmen, die meisten von ihnen waren keine Schönstätter. Nach der Heiligen Messe gingen alle singend in Prozession zum Wegrand-Heiligtum, wo die Feier mit der Krönung der Gottesmutter als Mutter und Königin ihren Höhepunkt erreichte. Ein Mitglied der Schönstattfamilie hat die Krone angefertigt, und das Bild der Gottesmutter wurde von einem großen schönstättischen Künstler aus der Gemeinschaft gemalt.

Das „Sahnehäubchen“ nachher war die Reaktion der Leute. Mehrere fragten, wie sie sich der Familie am 18. anschließen könnten, oder fragten nach Workshops, um mehr über die Schönstattfamilie zu erfahren.

Apostolische Aufgaben in 2015

Im Lauf des Jahres 2015 ist die Familie gewachsen. Annähernd fünfzehn Ehepaare haben sich dem Familienwerk angeschlossen, die glücklicherweise beharrlich weitermachen.

Konkrete Beispiele für die Teilnahme am kirchlichen Leben waren: Durchführung von Workshops; Vorbereitung von Sonntagsmessen; Mitarbeit im „Hogar de Cristo“; Einsatz in der Krankenpastoral; der Beitrag in der Familienkatechese in Pfarreien und Kapellen; Arbeit mit Ehepaaren; Elternschulen; Einsatz in der Planung der großen Feier des 500. Geburtstags des Pfarr-Patrons St. Philipp Neri; Teilnahme an der Karwoche – Gestaltung einer Kreuzwegstation; eucharistische Anbetung; die öffentliche Evangelisierung in der Stadt am letzten Pfingstfest.

Wir danken unserem Pfarrer für den Empfang, den er der Schönstattfamilie bereitet hat: Wir erneuern unser Versprechen, der Kirche zu dienen und den Wunsch unseres Gründers zu verwirklichen.

P1170795 Quelle: Zeitschrift Vínculo, Chile, Juni 2015

Original: Spanisch. Übersetzung: Ursula Sundarp, Dinslaken, Deutschland

 

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