Veröffentlicht am 21. Juni 2012 In Schönstatt im Herausgehen

“Der soziale Heilige”: Pater Kentenichs Gedanken und Praxis zur sozialen Frage ein Bestseller

ARGENTINIEN, org. Ende April ist im Patris-Verlag in Argentinien das Buch “Der soziale Heilige – Gedanken und Praxis im Kontext der christlichen Soziallehre“ erschienen. „Der soziale Heilige“ ist ein Buch, das zwei große Leidenschaften des Autors, Dr. Carlos Ferré, verbindet: die christliche Soziallehre als Verkörperung des Evangeliums und die Bewunderung für Pater Kentenich, den Gründer der Apostolischen Schönstatt-Bewegung, sein Denken und sein persönliches Zeugnis. In Abwandlung eines bekannten Wortes von Pater Kentenich weist Carlos Ferré mit der Hand am Pulsschlag der Zeit und der Kirche und dem Ohr am Herzen Pater Kentenichs, der seine Familie heute durch die international wirkenden starken Lebensströmungen führt, hin auf die Solidarität, die in dieser historischen Stunde des Pilgerweges Schönstatts zum Jubiläum des Liebesbündnisses das Gesicht des solidarischen Bündnisses und der Bündniskultur als Kultur der Solidarität und des selbstlosen Dienstes am Wachsen fremden Lebens angenommen hat.

Carlos Ferré wollte mit der Veröffentlichung dieses Buches zwei kostbare Schätze, die den meisten Menschen heute verborgen sind, ans Licht bringen. Das sind einmal die Prinzipien und Werte der Katholischen Soziallehre und das soziale Denken und diesem folgende geschichtliche Handeln Pater Kentenichs, „eines Propheten unserer Zeit“. „Das Buch verkauft sich sehr gut, die erste Auflage ist praktisch verkauft, es hat sehr viele Buchvorstellungen gegeben“, so Dr. Carlos Ferré. Am 13. Juni war eine Buchvorstellung in La Plata, der Hauptstadt der Provinz Buenos Aires, der flächen- und bevölkerungsmäßig größten Argentiniens.

Vorstellung im Sitzungssaal des Stadtrates von San Miguel

Bisher, so Dr. Carlos Ferré, “waren die Vorstellungen im katholischen Raum, aber am 21. Juni ist eine im Sitzungssaal des Stadtrates von San Miguel in Gegenwart des Stadtrates und eingeladener Gäste. Der Bürgermeister – die höchste Autorität der Stadt – hat sein Interesse kundgetan, dieses Buch vorzustellen und in weitesten Kreisen in Umlauf zu bringen. Einer der Referenten ist Pater Javier Arteaga, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Argentinien. Dem geht noch etwas voraus: Am vergangenen Donnerstag hat der Stadtrat von San Miguel ein Dekret erlassen, in dem er das Buch „Der soziale Heilige“ zum Gegenstand des kulturellen Interesses der Stadt erklärt. San Miguel hat gut 400.000 Einwohner und gehört zur Metropolitanregion von Buenos Aires mit gut 12  Millionen Einwohnern; die Stadt San Miguel bildet zusammen mit einigen Vororten die Diözese San Miguel.

Live-Übertragung über Internet-Fernsehen

Die Türen öffneten sich dank des Dienstes von Schönstättern an der Gesellschaft: Der stellvertretende Vorsitzende des Stadtrates, Rubén Zarate (ehemaliger Gewerkschaftsführer der Städtischen Angestellten) ist Schönstätter ebenso wie die Gattin des Bürgermeisters.

Die Nachricht hört nicht hier und mit der Hoffnung auf einen Artikel über das Ereignis auf. Der Stadtrat hat ein eigenes Internet-TV-System, und die Buchpräsentation wird heute live übertragen. Von jedem Ort der Welt aus kann man mit einem einzigen Click dabei sein.

http://justin.tv/hcd_sanmiguel

„Das Christentum ist eine Kraft, die gesellschaftliche Realitäten verändert. Wenn es nicht eingreift in die Geschichte, wird es zu einer harmlosen Frömmelei.“
So Pater Dr. Horacio Sosa (+ 2007) bei einer Sozialtagung in Buenos Aires. Kurz vor dem Beginn des Jahres der missionarischen Strömung in der Vorbereitung auf 2014 sind dieses Buch und sein Erfolg innerhalb wie außerhalb des kirchlichen Raumes Gabe und Aufgabe zugleich… im Sinne der Bündniskultur, oder, mit den Worten der Gründungsurkunde: Beweist mir erst (durch Taten), dass ihr mich wirklich liebt.

Referenzartikel: Globalisierung der Solidarität – “Der soziale Heilige” von Carlos Ferré veröffentlicht