Veröffentlicht am 5. Mai 2012 In Schönstatt im Herausgehen

Alle sagten, das geht nicht…oder: Warum es die Josef-Kentenich-Schule geben wird

DEUTSCHAND, fma. Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s gemacht. Der Ausspruch eines Unbekannten, der vielleicht auch deshalb überall die Runde macht, weil einem spontan irgendein unglaublich  unbekümmerter genialer Mensch einfällt, bei dem das genau so war. Jemand, der  nicht wusste, dass das nicht geht, und einfach einen neuen Erdteil entdeckt, ein Flugzeug gebaut, einen Krieg beendet, Schönstatt zur Volksbewegung gemacht oder mitten im Allgäu eine Kentenich-Schule gegründet hat. Alle sagten, das geht nicht. Ohne Erfahrung, ohne Grundstück, ohne Lehrkräfte, ohne Anmeldungen, ohne Geld. Und dann kamen Immlers und noch ein paar, die wussten das nicht und haben es gemacht. Und jetzt fehlt nur noch etwas Geld, und die Schule kann am 13. September mit zwei Klassen starten, ist dann genau 2014 komplett und wird zur Bündnisgabe auf dem Feld Pädagogik, mit Erfahrung, mit Grundstück, mit Gebäude, mit Kindern, mit Anmeldungen, mit Kentenich-Pädagogik, mit breiter öffentlicher Unterstützung, mit Lehrern… Jetzt fehlt nur noch etwas Geld. Also, etwas viel Geld. Alle sagten, das geht nicht. Dann … kam …

 

„Weit geöffnete Türen, Erfolgskurs und fast unüberwindliche Schwierigkeiten – und das alles gleichzeitig!“ – so umschreiben Renate und Christian Immler im letzten Infobrief die aktuelle Lage und Stimmung rund um die Josef-Kentenich-Schule. Wachsende Anmeldezahlen, breite Unterstützung, ein Lehrerteam, das mit vollem Engagement dabei ist, die geniale Erkenntnis, dass die Schule, die Geschenk zum Jubiläum des Liebesbündnisses werden soll, genau 2014 mit voller Klassenzahl da steht, wenn die Einweihung jetzt wie geplant am 9. September und der Schulbeginn am 13. September ist … Und mitten in den Verhandlungen mit Banken zu dem Thema, an dem es nun noch hängt, ist es die Josef-Kentenich-Schule, die für das Fest am 20. Mai in Memhölz – das Fest, bei dem die Pater-Kentenich-Statue aufgestellt wird, dem Fest unter dem Motto: Meine Hand in deiner Hand – damit Unmögliches möglich wird – , da ist es die Josef-Kentenich-Schule, die das erste Roll-Up liefert, auf dem bei diesem Fest die Früchte des Wirkens mit Pater Kentenich zu sehen sein sollen.

Das hat etwas von „.Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s gemacht.“

Kaufen statt mieten

Die Herausforderung konkret: Weil die Grundschule Leubas zu klein ist, sollten die fehlenden Räume (Verwaltungs-, Werk- und Mehrzweckraum) in einer nahegelegenen Vereinshalle untergebracht werden. Die Regierung hat diese Räume aus Sicherheitsgründen nicht genehmigt. Nun gibt es nur die Möglichkeit, bis 2013 das bestehende Schulgebäude entsprechend zu erweitern. Um den Anbau realisieren zu können, muss das Schulgebäude samt weiterer Flächen nun gekauft statt wie geplant gemietet werden. „Im Grunde ist das eine positive Entwicklung“, so Ehepaar Immler. „So erhält unsere Schule eine Heimat und wir können gleich in unser Eigentum investieren. Um eine Schulgenehmigung zu erhalten, müssen wir allerdings die genehmigten Baupläne und ein verlässliches Finanzkonzept vorlegen. Völlig unvorbereitet stehen wir nun vor der enormen Herausforderung, in kürzester Zeit die Finanzierung dieses Vorhabens zu realisieren.“

Alle sagten, das geht nicht. Doch die ersten kleineren und einige sehr große Bürgschaften und Darlehen sind zugesagt.

Weil es unmöglich ist?

Oder weil es etwas Besonderes ist, Teil eines Wunders zu sein?

Weil es nicht jeden Tag möglich ist, mit einem mutigen, einem wagemutigen Tun Geschichte zu schreiben und die Welt entscheidend zu verändern?

“Meine Hand in Deine Hand – damit Unmögliches möglich wird“, so lautet das Motto des Festes am 20. Mai 2012, wenn in Memhölz die Vaterstatue feierlich eingeweiht wird. Auch über unserer Schulgründung steht das Wort: „Möglich weil unmöglich!“ Wie oft hatten wir unmögliche, ja aussichtslose Situationen, die mit Hilfe der Gottesmutter möglich geworden sind. Wir legen also unsere Hand in Ihre Hand – und vertrauen darauf, dass uns auch in dieser „unmöglichen“ Situation eine Lösung geschenkt wird“, so Renate Immler.

Eine Anlage mit Mehrwert

Unmöglich, klar, aber nicht heiliges Harakiri. Privatdarlehen können zum vereinbarten Zeitpunkt oder in monatlichen Raten zurückgeführt werden. Das ist eine bedenkenswerte Möglichkeit, Vermögen sinnvoll anzulegen und z.B. als monatliche Rentenzahlung zu nutzen. Zins und Tilgung sind durch sichere Einnahmen (Kostenerstattung der Regierung von Schwaben und Schulgeld) gedeckt. In einer Zeit, in der herkömmliche Geldanlagen entweder relativ wenig Zinsen bringen oder sehr unsicher sind, könnte die Josef-Kentenich-Schule eine interessante Kapitalanlage sein, die vielfachen Gewinn bringt: für Ihr Kapital, für die Zukunft unserer Kinder und Gesellschaft.

Spenden können auf jeden Fall steuerlich abgesetzt werden.

In Blick auf die notwendigen Grundstückskäufe wird noch ein Lageplan mit Nummern gestaltet. Jeder Spender erhält ein Dokument, auf dem sein Grundstück ausgewiesen ist. Dieser Lageplan wird dann auch im Internet zu finden sein.

Aber immer noch unmöglich genug für die Welteroberer der neuesten Zeit. Denn letztlich aber geht es darum, etwas möglich zu machen, was alle für unmöglich halten.

Und dann kam einer … und machte das einfach:

… spendete 200 € für einen Quadratmeter Schul-Gelände

… finanzierte ein Klassenzimmer

… übernahm die Zwischenfinanzierung bis zur Erstattung der Baukostenzuschüsse

… gab ein Privatdarlehen und ermöglichte so das Bankdarlehen

…kaufte einfach das Privatgrundstück und stellte des zur Verfügung

Alle sagten, das geht nicht. Aber da ist einer. Da sind SIE, der in diesem Moment sagt: Doch, das mache ich.

Und später noch, viel später noch, wird man erzählen, dass einer, dass noch einer, und noch einer kam, der das einfach gemacht hat.

Bankverbindung

Kentenich-Pädagogik e.V.
Ligabank Augsburg
BLZ: 750 90 300
Konto: 24 6 12 3

BIC: GENODEF1M05
IBAN: DE05750903000000246123

www.kentenich-schule.de