Veröffentlicht am 26. Juli 2016 In WJT2016

WJT2016: Sammlung und Aussendung in der Kathedrale von Prag

WJT 2016, von Sebastián Denis, Korrespondent für schoenstatt.org beim Weltjugendtag in Krakau •

USA,  Chile, Paraguay, Spanien, Costa Rica, Brasilien, Argentinien, Kuba, Portugal… Alle Länder werden zu Beginn der heiligen Messe am Fest des Apostels Jakobus im Veitsdom in Prag vorgestellt. Acht Schönstattpatres und ein Bundespriester (aus Kuba) konzelebrieren. Hier in der Kathedrale von Prag feiert die ibero-amerikanische Schönstatt-Mannesjugend auf dem Pilgerweg zum Weltjugendtag 2016 in Krakau ihren Glauben und wird zum Zeugnis.

Nach der ersten Begegnung in Madrid, bei der noch nicht alle dabei waren, den Tagen in Schönstatt und Besuchen in verschiedenen Städten Europas ist diese Messe, bei der jetzt alle Gruppen der ibero-amerikanischen Schönstatt-Mannesjugend zusammen sind, ein Sammeln und eine Aussendung vor dem endgültigen Aufbruch zum Weltjugendtag und der Begegnung mit Papst Franziskus.

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Apostel lass mich werden…

P. Claudio Martínez Felmer aus Chile,der viele Jahre hindurch Mitarbeiter von schoenstatt.org war, ist Hauptzelebrant; in seiner Predigt spricht er von der Berufung, als geistliche Söhne Pater Kentenichs „puer et pater“, Kind und Vater, zu sein.

 

Mit den Landesfahnen und den Bannern der Gliederungen auf dem Altar, Bildern der Pilgernden Gottesmutter (darunter das von Herrn Arendes) und vielen anderen Symbolen wird der Veitsdom in Prag ein Heiligtum der Mannesjugend… Am Schluss der Messe singen die jungen Männer aus voller Kehle das Franz-Reinisch-Lied, rufen dessen Bitte und  Verpflichtung voller Begeisterung hinaus: Apostel lass mich werden…

„Die Messe war einfach phantastisch, die Gottesmutter mehr als präsent“, hört man einen der jungen Männer sagen.

Bieten wir der Welt ein Mosaik aus Rassen, Kulturen und Völkern an, die im Namen Jesu vereint sind

„Liebe Jugendliche, ich segne eure Vorbereitungen für Krakau: mögen sie ein Weg des Glaubens und der Brüderlichkeit sein!“, twitterte der Heilige Vater am Sonntag. An diesem Fest des Apostels Jakobus erbat Pater Santiago Cacavelos aus Paraguay am Schluss den besonderen Segen des Apostels, seines Namenspatrons, für alle jugendlichen Pilger und ihren Schutz in diesen Tagen, in denen eine Terrornachricht nach der anderen Angst und Sorge verbreitet. Und darum tut genau in diesem Moment, in dem „an Hass die Völkermassen kranken“, wie Pater Kentenich sagt, dieses kunterbunte Treffen von Jugendlichen aus allen Kontinenten so gut, von jungen Menschen, die sich die Bitte von Papst Franziskus zu eigen machen: „Bieten wir der Welt ein Mosaik aus Rassen, Kulturen und Völkern an, die im Namen Jesu vereint sind.“

 

Auf ihrem Weg nach Krakau geht es für die Jugendlichen noch am Landesheiligtum Tschechiens vorbei, dem Bethlehem-Heiligtum. In Krakau sind viele der jungen Schönstätter in der selben Schule untergebracht. „Da gibt es dann noch mehr Schönstatt!“

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer/schoenstatt.org

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