Veröffentlicht am 2019-01-17 In WJT 2019

IGNIS und Hinéni und alle Jugendlichen, die daran teilnehmen, in Marias Hand und Herzen

WJT2019, Costa Rica, María Fischer •

Es ist acht Uhr abends, am 14. Januar 2019, im Heiligtum von Costa Rica. Zusammen mit vielen Mitgliedern der Schönstattfamilie aus Costa Rica feiern die Vorbereitungsteams für die internationalen Begegnungen der Schönstatt-Jugend, IGNIS und Hineni und ihre Berater[1] die Messe im Heiligtum und geben die letzten Details der Vorbereitung, der Begegnungen und der Jugendlichen, die teilnehmen werden, in Hand und Herz der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt. Die Begegnungen beginnen am Donnerstag, den 17. Januar und gipfeln in der Aussendungsmesse am Sonntag, den 20. Januar; vom Heiligtum aus werden die Jugendlichen unmittelbar danach in 12 Bussen nach Panama fahren.—

Pater Andrés Espinoza lud alle Mitglieder des „Staff“ der Begegnungen – Jugendliche und Berater – ein, ihre Namen auf ein himmelblaues Tuch mit dem Schönstatt-Logo zu schreiben, das dann am Kreuz der Einheit im Heiligtum bleiben sollte. Auf diese Weise können sich die Jugendlichen und Berater in jedem Moment geschützt und unterstützt fühlen, im Vertrauen auf die Gottesmutter, in dem, was glückt, in dem, was scheitert, in dem, was die Jugendlichen mit Feuer, Freude, Kraft erfüllt. Nach dem Einschreiben ihrer Namen erhielt jeder von ihnen eine kleine Pilgernde Gottesmutter mit den Logos von Weltjugendtag 2019, IGNIS und Hinéni.

Pater Andrés hob in besonderer Weise die Rolle und den Beitrag der Berater, Schwester M. Amparo, Ehepaar Rosa und Eduardo Aymerich vom Institut der Familien in Spanien und ihm selbst hervor, und dankte auch den Leitern der Treffen, Mauricio Álvarez und Lucy Gazel (Foto oben), für ihr Engagement.

 

IGNIS: Dein Wort, Feuer meiner Mission

„Dein Wort, Feuer meiner Mission“ ist das Motto für die internationale Begegnung der Schönstatt-Mannesjugend. Agustín aus Rosario, Argentinien, verweist im Interview auf die „Krone des Feuers“, die die Mannesjugend der Gottesmutter 2014 geschenkt hat, und erklärt, dass das Treffen mit der Krönung Mariens als Königin der Jugend, als Königin des Feuers der Mission ihren Höhepunkt erreichen.

Augustin hat im Jahr 2018 an der Führerschule in Schönstatt teilgenommen und danach beschlossen, nach Costa Rica zu reisen, um bei der Vorbereitung der internationalen Jugendtreffen zu helfen. Er ist auch „die Delegation aus Argentinien“, da niemand aus der Mannesjugend seines Landes zum Weltjugendtag kommt. Am IGNIS-Treffen werden auch Jugendliche aus Costa Rica, Chile, Paraguay, Brasilien, Mexiko, Ecuador, den Vereinigten Staaten, Bolivien, Portugal, Österreich und Deutschland teilnehmen, insgesamt 280,  neben zahlreichen Beratern.

Für Augustin trägt die IGNIS Begegnung die große Hoffnung auf die Begegnung mit Teilnehmern der Schönstatt-Mannesjugend aus vielen Ländern und danach auf die Begegnung mit der Jugend der Welt und natürlich mit dem Papst.

Ein großes Thema des Treffens werden die Unterscheidung und die Erinnerung an die Grundpfeiler der Mannesjugend auf internationaler Ebene sein: internationale Einheit, Protagonismus, Feuer, Bündniskultur.

Was bedeutet die Jugendsynode für euch, bei der sogar mit Lucas Galhardo aus Brasilien ja sogar ein Mitglied der Schönstatt-Mannesjugend teilnahm? Wird die Schlussbotschaft der Synode ein Thema sein? „Nein, nicht direkt“, antwortet er. „Wir arbeiten nicht direkt damit.“ Indirekt, ja, denn das Thema der Unterscheidung war eines der Schlüsselthemen der Synode.

Wir sprechen über die Meilensteine des Treffens: den Begrüßungsabend, den Besuch in Cártago mit einer Lectio Divina und einer kleinen sozialen Aktion, die Bündnismesse am 18. Januar zusammen mit der Mädchenjugend und der Familie von Costa Rica, die Workshops, die Vigil im Heiligtum in der Nacht des 19. Januar, zusammen mit der Mädchenjugend. „Wir wollen Maria, die große Missionarin, anschauen“, schließt er. „Sie ging sofort und ohne zu warten hinaus, um Elisabeth zu treffen. Feuer entfachen und herausgehen, darum geht es bei IGNIS.“

Hinéni: Im Gleichklang mit dem marianischen Motto des Weltjugendtags

„Für uns ist es sehr wichtig, dass unser Motto des internationalen Treffens der Mädchenjugend in völliger Übereinstimmung mit dem des Weltjugendtags in Panama steht“, sagt Guiliana von der Mädchenjugend Costa Ricas. „Wir waren so glücklich über das erste marianische Motto eines Weltjugendtages, dass wir nicht eine Minute zögerten, es für unser Treffen zu übernehmen. Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Hinéni, hier bin ich.  Es ist die hebräische Version des WJT-Mottos.“

Im Gegensatz zum IGNIS-Treffen wird das Hinéni-Treffen allein von der Mädchenjugend Costa Ricas organisiert. „Wir sind alle hier, Tag und Nacht arbeiten wir, manchmal schlafen wir hier“, sagt Giuliana, und sie macht es mit so strahlender Freude auf ihrem Gesicht, dass kein Zweifel bleibt, dass es ihr gefällt. Sie bildeten – im bewährten Stil der costaricanischen Familie – viele Kommissionen. So hat jedes Team seine klare Verantwortung und jeder hat daneben auch noch Zeit und Raum, um teilzunehmen und zu genießen. Es wird ein Fest, sagt sie. Sie ist im Team für die Messgestaltungen und für Übersetzungen tätig. Auch im Chor. Und gerne.

Sie erwarten Mädchen und junge Frauen aus Polen, Brasilien, Chile, Deutschland, Österreich, Paraguay, Bolivien, Ecuador, den Vereinigten Staaten, Mexiko, Kolumbien, Guatemala und natürlich Costa Rica.

Das Treffen hat ein abwechslungsreiches Programm, viele Vorträge, Workshops, Zeugnisse. Giuliana wartet besonders auf die Begegnung mit einer Frau von Schönstatt (Institut der Frauen von Schönstatt), die zu ihnen über eine Frau der ersten Generation ihrer Gemeinschaft sprechen wird. „Ich habe noch nie eine Frau von Schönstatt getroffen“, sagt sie, „ich interessiere mich dafür, wie sie leben und welche Mission sie haben.“

Was wird der Meilenstein der Begegnung sein? Schwierige Frage, aber Giuliana kommentiert nach kurzem Nachdenken: Die Vigil im Heiligtum, drei Stunden in Anbetung, Gesang und Gebet. Liebesbündnis. Ein persönlicher Brief an Pater Kentenich…. Die Ergriffenheit ist spürbar.

„Die Vigil, ganz Schönstatt, konzentriert an einem Ort, im Heiligtum, mit Jesus.“

 

 

[1] Asesores. In Deutsch wird meist das Wort Standesleiter benutzt, das hier aber nicht passt.

Fotos: Michelle Ramírez, Maria Fischer

Original: Spanisch, 15.01.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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