Veröffentlicht am 31. Januar 2019 In WJT 2019

Das spirituelle Zentrum Schönstatts beim WJT – im Schatten eines Bildstocks

WJT2019 PANAMÁ, María Fischer •

Donnerstag, 24. Januar 2019. Zwischen Katechese und deutscher Messe im Spirituellen Zentrum Schönstatts in San Francisco de la Caleta betet und singt eine große Gruppe aus dem Neokatechumenat aus Nicaragua unter dem großen Baum vor der Kirche und bittet darum, der „Jungfrau von Schönstatt“ im schönen Bildstock etwas vorsingen zu dürfen. Vor dem stehen gerade einige deutsche Pilger aus dem Bistum Münster. Einer der erwachsenen Begleiter betont, dass es Schönstatt auch in Münster gibt, in Münster selbst, in Borken… Er besteht darauf, dass es in schoenstatt.org veröffentlicht wird, dass auch die Pilger aus Münster hier waren und dass sie hier gebetet haben, in diesem Eckchen von Panama City, das zum Spirituellen Zentrum im Dienste von Pilgern aus aller Welt wird.—

 

Gruppe aus Nicaragua

Den ganzen Morgen und jeden Morgen standen auch Schönstatt-Patres auf dem Katechensplatz, sprich auf dem Gelände neben der Kirche, wo nachmittags und abends das Caleta-Fest stattfand, für das Sakrament der Versöhnung zur Verfügung, ebenso wie an den Nachmittagen und besonders bei der Anbetung des Allerheiligsten am Abend. Dieser Weltjugendtag ist wie Große Exerzitien voller Lieder, Tänze, Begegnungen mit dem Papst und mit Menschen aus so vielen Ländern, die im gleichen Glauben vereint sind. Exerzitien im besten Sinne des Wortes, eine Zeit, die die Herzen berührt und sie für eine persönliche Begegnung mit Maria, mit Jesus, mit Gott öffnet.

Diese tiefe Begegnung, die für viele Jugendliche die erste im Leben ist, braucht einen Raum – einen Raum der Stille, der Gegenwart des Allerheiligsten, von Priestern und spirituellen Menschen, von Zeugnisses als Geschichten aus dem realen Leben und ja, auch von Liedern, die die Worte anbieten, die man selbst noch nicht findet. Das war der Dienst, der in San Francisco de la Caleta vor allem von den Studenten aus Austin mit Pater Jesus Ferrás, aber auch von vielen anderen Schönstatt-Jugendlichen und Mitgliedern der Pfarrei von Pfr. Romulo Aguilar angeboten wurde.

Gruppe aus Münster, Deutschland

Begegnungen

An einem Abend komm die Pilgernde Gottesmutter von Fatima (dem Land des nächsten Weltjugendtags, wie man da schon ahnte und inzwischen weiß) nach einem langen Pilgerweg vom Jugendpark nach Caleta  in der Pfarrei an – und Hunderte von Menschen begrüßen die Gottesmutter am Bildstock und gehen dabei an den großen Bannern vorbei,  die auf das Spirituelle Zentrum und die Anbetung dort hinweisen.

Die Jugendlichen aus Ecuador schenkten der Pfarrei ein großes Bild vom Inneren des Heiligtums, das neben dem Bildstock aufgehängt wurde und weihten sich ihr dort, um als Marias Werkzeuge zum Weltjugendtag zu gehen.

Da die Schule, in der die Schönstätter untergebracht sind, ganz in der Nähe liegt, wurde das Spiritual Center von San Francisco de la Caleta zu einem Treffpunkt für die Schönstatt-Jugend – auch für die Jugendlichen, die vorher nicht in Costa Rica waren. Da sieht man an jeder Ecke die Pilgernde Gottesmutter, Fahnen von Gemeinschaften oder Schönstattfahmen, Bänder, Schals, die berühmten Jacken der Schönstatt-Freiwilligen der Pfarrei. Man redet, betet, singt…. Ein lebendiges Schönstatt in dieser lebendigen Kirche, die der Weltjugendtag ist.

Schönstattjugend aus Brasilien

Höhepunkte: Anbetung des Allerheiligsten

Zu verschiedenen Zeiten am Nachmittag und Abend wird das Allerheiligste zum Hauptaltar gebracht, und es gibt eine Anbetung, die für alle offen ist – genau passend für junge Menschen, die den ganzen Tag von einem Ereignis zum anderen laufen, singen, tanzen, so viele wichtige Botschaften hören…. und die jetzt in der Gegenwart des Herrn zur Ruhe kommen, zu Ihm sprechen oder einfach ohne Worte nur da sind…

Zu verschiedenen Zeiten am Nachmittag und Abend wird das Allerheiligste zum Hauptaltar gebracht, und es gibt eine Anbetung, die für alle offen ist – genau passend für junge Menschen, die den ganzen Tag von einem Ereignis zum anderen laufen, singen, tanzen, so viele wichtige Botschaften hören…. und die jetzt in der Gegenwart des Herrn zur Ruhe kommen, zu Ihm sprechen oder einfach ohne Worte nur da sind…

Wir sind mit meinen Gastgebern bei der letzten Anbetung am Freitagabend. Ein Klima der Hingabe, der Stille, Lieder auf Englisch und Spanisch, begleitet von der Gitarre, ein persönliches Zeugnis darüber, was von diesem Tag mitgeht, vom Kreuzweg mit dem Papst, im hinteren Teil der Kirche eine Beichte nach der anderen, lange, pesönlich.

Junge Menschen kommen mit einer Pilgernden Gottesmutter im Arm herein, ein Argentinier mit einer Fahne auf dem Rücken, zwei Jugendliche aus Australien, die lange Zeit bleiben, fasziniert, Lieder und Gebete in ihrer Sprache zu hören. Guillerme, von der JUMAS in Brasilien, bietet seine Erkältung und Kopfschmerzen, sowie den Verlust seines zweiten Handys in diesen Tagen an …. und die überraschende Freiheit, dass man (zumindest ein paar Tage) ohne Handy leben kann.

Ich erschrecke etwas, als ich merke, dass schon über eine Stunde vergangen ist, und ich mit meinen Gastgebern abgemacht hatte, nur ein paar Minuten zu bleiben. Aber sie wollen gar nicht gehen…….

 Fotos:

JMJ2019 Panama San Francisco de la Caleta

Von der Pfarrei produziertes Video:

Original: Spanisch, 29.01.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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