Veröffentlicht am 25. Januar 2019 In WJT 2019

Am Flughafen, auf der Straße, in den Herzen ein begeisterter Empfang für Franziskus

WJT2019, Maria Fischer •

Schon Stunden vor der Ankunft des Papstes wartete die große Delegation von Jugendlichen aus Kuba in der Nähe der Nuntiatur auf ihn; mit ihnen ein Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, ein Geschenk der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter von Costa Rica. Wie sie füllten Tausende von jungen Menschen und Bürgern Panamas die Straßen, um den Papst zu begrüßen, der am 23. Januar zum ersten Weltjugendtag in Mittelamerika kam, zum ersten Weltjugendtag mit einem marianischen Motto. —

Pfr. Jorge Rubido mit Jugendlichen aus Kuba. Vier von ihnen hatten am Abend des 22. Januar ihr Liebesbündnis geschlossen

Nach einem Flug von fast 13 Stunden kam Papst Franziskus um 16:16 Uhr Ortszeit, 22:16 Uhr römischer Zeit, am internationalen Flughafen von Tocumen in Panama an, wo die Gläubigen bereits auf ihn warteten und alle vorgesehehen 2.500 Plätze besetzten.

Endlos schien das Warten, bis sich die Flugzeugtür öffnete. Schließlich, um 16:34 Uhr, stieg Papst Franziskus die Treppe hinunter und wurde vom Präsidenten der Republik Panama, Juan Carlos Varela, und seiner Frau, Lorena Castillo, empfangen. Als Zeichen der Begrüßung boten zwei panamaische Kinder aus einem Waisenhaus Papst Franziskus Blumen an, während eine Gruppe Jugendlicher die Zeremonie mit ihren typischen Tänzen untermalte.
Und dann hat Papst Franziskus mit all seiner Einfachheit und Spontaneität und ohne jegliche Anzeichen von Müdigkeit, das Protokoll beiseite gelegt und sich Zeit genommen, viele der Teilnehmer zu begrüßen und einige Kinder zu segnen.

Segne unser Bild der Gottesmutter!

Am Ende der Zeremonie stieg der Papst zusammen mit Erzbischof Ulloa in ein geschlossenes Auto (aber trotz der Hitze mit offenen Fenstern), das ihn an einen bestimmten Ort in der Stadt führen würde, wo das Papamobil auf ihn wartete, das ihn zur Apostolischen Nuntiatur führte – entgegen dem, was geplant war, wechselte der Papst jedoch einige Kilomenter weiter nicht vom Papamobil zu einem geschlossenen Auto, sondern setzte die Fahrt im Papamobil fort, um die Menschen, die seit Stunden an der Straße warteten, besser zu grüßen.
Eine Gruppe von Schönstatt-Jugendlichen fand einen idealen Ort und ließ sich dort mit der von der Mannesjugend gekrönten Pilgernden Gottesmutter nieder.

Mit einem großen Poster baten sie den Papst: Segne die Gottesmutter.

Solidarität mit Händen und Füßen

An diesem ersten Tag des Besuchs von Papst Franziskus in Panama gab es einen Moment, der in den Herzen von Millionen von Menschen verewigt wurde: den Moment, in dem Franziskus aus dem Papamobil heraus einen jungen Mann segnet, der mit seinem Rollstuhl hoch über die Köpfe der Gläubigen erhoben wurde. Das Werk von drei Freunden des jungen Mannes im Rollstuhl, die mit ihm auf die Straße gingen, damit der Papst ihn sehen konnte…. und er sah ihn, er segnete ihn.
Konkrete Solidarität von drei Freunden. Sie selbst haben den Papst nicht gesehen. Ein herausfordernder Start zum Weltjugendtag.

 

 

Was bringt uns dazu, zusammenzukommen? Es ist die Gewissheit, dass wir zutiefst geliebt sind, und diese Liebe wollen und können wir nicht verschweigen. Sie bringt uns vielmehr dazu, auf die gleiche Weise zu antworten: mit Liebe.

Original: Spanisch, 24.01.2019. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org, Panama

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