Veröffentlicht am 11. Juni 2018 In WJT 2019

Brücken bauen in Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Panama

WELTJUGENDTAG PANAMA, P. José Luis Correa und Redaktion •

Zwischen dem 6. und 10. Juni, einberufen vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben, nahmen Delegierte aus 84 Ländern und verschiedenen kirchlichen Bewegungen am zweiten Vorbereitungstreffen zum Weltjugendtag (WJT) Tag in Panama.—

Insgesamt sechs Schönstätter waren dabei: zuerst einmal P. Alexandre Awi, in seiner Funktion als Sekretär des Dikasteriums, dann Pfr. Rómulo Aguilar als Leiter des örtlichen Organisationsteams, ein Schönstattpriester. Er hat bei einer Tagung für Diözesanpriester im Heiligtum von Bellavista, Chile, sein Liebesbündnis mit der Gottesmutter von Schönstatt geschlossen.

Als Delegierte Schönstatts war Pauli Aguayo aus der Schönstatt-Mädchenjugend von Santiago de Chile, die derzeit in Costa Rica die Schönstattjugend unterstützt, dabei. Der zweite Vertreter Schönstatts war P. José Luis Correa aus der Kontintentalkoordination der Schönstatt-Bewegung und Assistent der Schönstatt-Bewegung Mittelamerikas.

Dann war noch Carolina Vivas dabei, eine Venezolarerin, die in der Schönstattjugend in Austin, USA, aktiv ist und als Langzeit-Freiwillige für den Weltjugendtag arbeitet. Und zu guter Letzt der Hotelmanager des Tagungsortes, Miguel Franco, aus der Familienbewegung Panamas.

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„Fühlen Sie sich bei dieser Mission als Brücke und niemals als Mauer“

 

Ziel des Treffens war, dass die Delegierten aus verschiedenen Ländern sich ein Bild machen könnten, wie Panama sich für den WJT in Bezug auf Organisation, Unterkunft, Anmeldung, Kommunikation, Logistik und Sicherheit vorbereitet, sowie mehr über das Gastland zu erfahren, um die jugendlichen Pilger aus den verschiedenen Herkunftsländern besser vorbereiten zu können.

Die Arbeitstagung, bei der es einen großartigen Simultanübersetzungs-Dienst in den fünf offiziellen Sprachen des Weltjugendtags (Spanisch, Englisch, Portugiesisch, Französisch und Italienisch) gab, begann mit einem mehrsprachigen Gebet und einem Überblick über den Weg seit dem 31. Juli 2016, als Papst Franziskus Panama als Ort des nächsten Weltjugendtags verkündet hat.

Bei der Eröffnung der Tagung lud Pater Alexandre Awi Mello, Sekretär des ausrichtenden Dikasteriums, die Anwesenden ein, die ihnen von Papst Franziskus aufgetragene Mission zu erfüllen, Brücke zu sein zwischen der Organisation des WJT und den teilnehmenden Ländern. „“Fühlen Sie sich bei dieser Mission als Brücke und niemals als Mauer“, betonte er.

Erzbischof José Domingo Ulloa Mendieta von Panama City verwies auf die große Verantwortung, die sein Land als Austragungsort dieses internationalen Jugendereignisses habe.

Wir pilgen als arme Kirche

„Wir können ohne Zweifel sagen, dass wir Protagonisten und Zeugen von einem historischen Moment für die Kirche und die Welt, bei dem die Jugendpastoral sich auf die Socken macht, um neue Räume der Kommunikation und des Dialoges mit der Jugend der Welt zu schaffen“, betonte er. Erzbischof Ulloa fügte hinzu, dass „wir in Mittelamerika als eine arme Kirche pilgern, und genau deshalb verstehen wir es, Türen als Zeichen der Gastfreundschaft zu öffnen und den Pilger wie zu Hause aufzunehmen. Willkommen!“

Bei diesem Weltjugendtag, so wurde deutlich, wird die Rolle der sozialen Netzwerke zur Verbreitung des gemeinschaftlichen Gesprächs und Austausches von Millionen Jugendlicher weltweit besonders wichtig sein. Daher die Einladung, über die offiziellen Internetplattformen des Weltjugendtags dran zu bleiben in Blick auf  die  Aktualisierung aller Vorbereitungen, Aktivitäten und Beiträge auf der Website und auf Twitter.

 

Titelfoto: Die MTA, zwei Schönstätter und der Präsident von Panama, Juan Carlos Varela

Fotoalbum des Dikasteriums

Mit Material von AICA

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