Veröffentlicht am 2016-07-06 In Miteinander für Europa

Unser Miteinander-Treffen als Schönstatt-Bewegung

MITEINANDER FÜR EUROPA, von P. Hans-Martin Samietz •

Wir waren erstaunt. 80 Mitwirkende aus der Schönstattbewegung fanden sich am Sonntag zu einem Dankesgottesdienst im Schönstattzentrum München ein. Das ganze Wochenende über hatten Christinnen und Christen die Stadt München in Atem gehalten mit Kongress und Kundgebung von „Miteinander für Europa“.

Und Schönstatt mitten drin

89 Schönstätter hatten sich zum Kongress angemeldet. Damit stellte Schönstatt die drittgrößte Teilnehmergruppe. Darüber hinaus schätzten wir auf unserem Treffen am Sonntag, dass insgesamt bis zu 120 Schönstätter an der Organisation und Durchführung von Kongress und Kundgebung beteiligt waren. Wir wurden wahrgenommen. Wir haben mitgetragen. Wir haben gute Arbeit geleistet.

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Erfahrungen, Einsichten, Aussichten

20160703_15452780 dieser 120 waren letzten Sonntagnachmittag nun also zusammengekommen. Nachdem der Dankesgottesdient beendet war, wartete ein reichhaltiger Brunch auf alle Anwesenden. Der Speisesaal des Münchner Schönstattzentrums war zu klein. Das sollte uns aber nicht davon abhalten, nach dem Brunch dort ein Rundgespräch über Erfahrungen, Einsichten und Aussichten aus den vergangenen Tage durchzuführen. Wir sammelten Worte, die das Erlebte ausdrückten und notierten sie auf einem Flip-Chart. Hier unser kleines Lexikon zu Kongress und Kundgebung:

  • Ängstlichkeit verschwand.
  • Begegnung ist die Währung der Ökumene.
  • Bewegungen bewegen.
  • Brücken: Wir haben während dieser Tage gelernt Gemeinsames zu lieben.
  • Charismen schenken Kraft zu handeln.
  • Christen: Wir haben eine gemeinsame Mitte, Jesus Christus.
  • Dialog entsteht aus Versöhnung.
  • geboren werden: Neuanfang im eigenen Christsein.
  • gefragt: keine Massenveranstaltung.
  • Geist: war dabei.
  • Herz: der eigentliche Ort von Ökumene
  • Hilfestellung: Jeder fühlte sich verantwortlich.
  • Hoffnung: Vorbereitung und Verlauf von Kongress und Kundgebung motivieren uns, unser Christsein zu zeigen.
  • Horizonterweiterung: Ökumene macht Spaß.
  • Investment: Tiefe Begegnungen sind mit keinem Geld der Welt bezahlbar.
  • Kleingruppengebet: Geht doch!
  • Kreativität: Markenzeichen des Netzwerkes „Miteinander für Europa“.
  • Maria: Ihre Person und ihre Wirksamkeit sind keine Tabus im Gespräch mit evangelischen Christinnen und Christen.
  • Mauern wurden durch Brücken ersetzt.
  • München: Die Stadt gewinnt gewaltig durch das Zeugnis von uns Christinnen und Christen.
  • Regen bringt Segen.
  • Schönheit: Gerne nehmen wir den anderen wahr.
  • Segen war spürbar.
  • Sehnsucht nach noch mehr Einheit.
  • Tisch: Gemeinsames Brotbrechen soll Thema bleiben.
  • Toleranz braucht Übung.
  • Überraschend, wie alles zusammen funktionierte.
  • Vielfältigkeit ist die Schwester von Kreativität.
  • Wachstumsring für die Schönstattbewegung
  • Zukunft hat stattgefunden.
  • Zusammen ist es gelungen.

Fazit

Schönstatt kann Ökumene. Was macht Schönstatt mit Blick auf das Reformationsjubiläum nächstes Jahr? Wir sind Teil von etwas Großem.

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