Veröffentlicht am 26. Juni 2016 In Miteinander für Europa

„Jesus Christus, wir brauchen dich, um die Korruption in all ihren Formen zu auszurotten“

ARGENTINIEN, Pressestelle des Eucharistischen Kongresses und AICA •

Es war ein Klima großer Geschwisterlichkeit, in dem sich der letzte Tag des Nationalen Eucharistischen Kongresses 2016 gestaltete, an dem auch der Präsident Argentiniens, Mauricio Macri, und die Vizepräsidentin Gabriela Michetti anwesend waren.

Nun ist das an sich vielleicht nicht besonders bemerkenswert; doch wenn ein Präsident vor Tausenden von Menschen laut betet und um Gottes Hilfe für die Ausrottung der Korruption bittet – dann schon. Als er am Schluss des Gottesdienstes auf die Bühne gebeten wurde, ergriff Mauricio Macri das Mikrophon und betete: „Jesus Christus, Herr der Geschichte, wir brauchen dich, um ein geschwisterliches und solidarisches Land zu werden, die Streitigkeiten zu überwinden und gemeinsam voranzugehen, um mit allen mit Arbeit und Hoffnung die Zukunft zu bauen, um immer in Wahrheit und Gerechtigkeit zu handeln, alle einzuschließen und die verschiedenen Formen der Armut zu überwinden und die Korruption in allen ihren Erscheinungsformen auszurotten“, betete der Präsident vor Tausenden.

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Vollständiger Text des Gebetes von Mauricio Macri

Jesus Christus, Herr der Geschichte, wir brauchen dich, wir brauchen dich, um ein geschwisterliches und solidarisches Land zu werden, die Streitigkeiten zu überwinden und gemeinsam voranzugehen, um mit allen mit Arbeit und Hoffnung die Zukunft zu bauen, um immer in Wahrheit und Gerechtigkeit zu handeln, alle einzuschließen und die verschiedenen Formen der Armut zu überwinden und die Korruption in allen ihren Erscheinungsformen auszurotten

Jesus Christus, wir brauchen dich, um den Glauben zu fördern und dabei die verschiedenen Bekenntnisse zu achten, um das Leben von der Empfängnis bis zum Tod zu verteidigen; um die Natur, unser gemeinsames Haus, zu hüten; um in Frieden mit allen Völkern der Erde zu leben.

Um das alles bitten wir dich auf die Fürbitte der Gottesmutter, die unser Volk so sehr liebt, und die uns schon immer begleitet hat.

Zum Schluss des Eucharistischen Kongresses, heute am 19. Juli 2016, im Jahr der Zweihundertjahrfeier der Unabhängigkeit danke ich den Menschen in Tucumán für ihre Gastfreundschaft.

Hoch lebe Argentinien, hoch lebe die Liebe!

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