Veröffentlicht am 30. September 2019 In Franziskus - Initiativen und Gesten

Morgen beginnt der Monat der Weltmission: ”Außerordentliche Zeit für die Mission”

PAPST FRANZISKUS – INITIATIVEN UND GESTEN •

„Für den Monat Oktober 2019 habe ich die ganze Kirche gebeten, eine außerordentliche Zeit für die Mission zu leben, um den hundertsten Jahrestag der Promulgation des Apostolischen Schreibens Maximum illud von Papst Benedikt XV. (30. November 1919) zu begehen. Der prophetische Weitblick seiner apostolischen Initiative hat mir bestätigt, wie wichtig es auch heute noch ist, den missionarischen Einsatz der Kirche zu erneuern, ihre Sendung zur Verkündigung der Frohbotschaft noch stärker am Evangelium auszurichten und der Welt das Heil des gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus zu bringen“, so Papst Franziskus in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltmissionstag, die den gleichen Titel trägt wie der außerordentliche Monat der Weltmission im Oktober 2019: „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi missionarisch in der Welt“. „Diesen Monat zu feiern“, so der Papst, „wird uns in erster Linie dabei helfen, die missionarische Bedeutung unseres Glaubens an Jesus Christus wiederzuentdecken, den wir als Geschenk durch die Taufe erhalten haben.“—

 

In weiten Teilen der katholischen Welt feiert die Kirche den Oktober in der Regel als „Monat der Missionen“, er soll daran erinnern, dass jeder Getaufte an der universellen Sendung der Kirche durch Gebete und Spenden beitragen soll. Der Oktober wurde als Missionsmonat ausgewählt, weil er an die Entdeckung des amerikanischen Kontinents erinnern soll, mit der ein neues Kapitel in der Geschichte der Evangelisierung begann.
Der Monat Oktober beginnt mit dem Fest der heiligen Teresa vom Kinde Jesus, die 1927 neben dem heiligen Franz Xaver zur Schutzpatronin der Missionen ernannt wurde.

Höhepunkt ist jedes Jahr die Feier des Sonntags der Weltmission, der in den meisten Ländern am vorletzten Sonntag des Monats Oktober, dieses Jahres am 20. Oktober, gefeiert wird.

Am Dienstag, den 1. Oktober, um 18.00 Uhr (italienische Zeit), wird Papst Franziskus in der Petersbasilika im Vatikan einen feierlichen Vespergottesdienst zur Eröffnung des außerordentlichen Monats der Weltmission zelebrieren. Dem Vespergottesdienst gehen ab 17.15 Uhr (italienische Zeit) Zeugnisse und Gebete voraus, die von den acht italienischen Missionsorden gestaltet wurden: Comboni Missionare und Missionsschwestern, Xaverianer Missionare und Missionsschwestern , Consolata Missionare und Missionsschwestern, Päpstliches Institut für die Außenmissionen (PIME) und Immaculata Missionsschwestern.

Am Ende des Vespergottesdienst überreicht Papst Franziskus ein Missionskreuz an Missionare, deren Abreise bevorsteht.

Da der außerordentliche Monat die ganze Universalkirche miteinbezieht, finden in allen Ortskirchen in diesem Zeitraum im jeweils eigenen Kontext zahlreiche missionarische Veranstaltungen und Initiativen statt.

Am Sonntag, den 20. Oktober, um 10.30 Uhr, wird Papst Franziskus auf dem Petersplatz den feierlichen Gottesdienst zum Sonntag der Weltmission zelebrieren, an dem auch die Teilnehmer der Sondersynode für den Amazonas teilnehmen werden, die im Oktober im Vatikan stattfindet.

Ein weiteres wichtiges Ereignis ist am Montag, der 7. Oktober, das liturgische Gedenken der seligen Jungfrau Maria vom Rosenkranz: Um 15.00 Uhr (Ortszeit) wird Kardinal Fernando Filoni, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, das Rosenkranzgebet in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom leiten. Das Gebet wird weltweit von Radio Maria ausgestrahlt.

Die Gebetsmeinung des Papstes für den Monat Oktober wird ebenfalls dem außerordentlichen Monat der Weltmission gewidmet sein. Das Video wie immer auch auf schoenstatt.org.

Der außerordentliche Monat der Weltmission möchte die Universalkirche auf den Weg des Gebets, des Zeugnisses und der Reflexion über die zentrale Bedeutung der „Missio ad Gentes“ im Leben aller Getauften einladen. Jede Ortskirche ist daher aufgerufen, dieses missionarische Engagement in ihrem eigenen Kontext auf angemessene Weise umzusetzen. Deshalb sollen die Gläubigen auch nicht „als Pilger nach Rom zu kommen“, sondern in ihren Heimatländern in die Welt aufzubrechen, um jedem „die Freude des Evangeliums“ zu verkünden.
Der außerordentliche Monat der Weltmission im Oktober 2019 hat keine Schlussfeier, da die neue missionarische Begeisterung, die in dieser Zeit geweckt wurde, das zukünftige Leben jeder getauften Person und jeder Ortskirche prägen soll.

Quelle: Agenzia Fides

Webseite zum außerordentlichen Missionsmonat

Gebet von Papst Franziskus zum außerordentlichen Monat der Weltmission

 

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