Veröffentlicht am 2015-03-13 In Franziskus - Initiativen und Gesten

Zwei Jahre mit Franziskus – im solidarischen Bündnis

org. Wie feiert Papst Franziskus heute den Jahrestag seiner Wahl? Beim Beichten. Am heutigen 13. März steht Papst Franziskus einer Bußfeier im Petersdom vor, mit der die Initiative „24 Stunden für den Herrn“ beginnt, die vom Päpstlichen Rat für die Neu-Evangelisierung initiiert wird. Es ist eine Einladung an die Kirche der ganzen Welt zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung und vor allem des Gebetes unter dem Motto: „Gott reich an Erbarmen“. In seiner Botschaft zur Fastenzeit 2015 schreibt Papst Franziskus dazu: “ Unterschätzen wir nicht die Kraft des Gebetes von so vielen! Die Initiative 24 Stunden für den Herrn, von der ich hoffe, dass sie am 13. und 14. März in der ganzen Kirche, auch auf Diözesanebene, gefeiert wird, möchte ein Ausdruck dieser Notwendigkeit des Betens sein.“

„Ich weiß, dass sie in meiner früheren Pfarrei in Pretoria die Initiative des Papstes aufgreifen, damit ist Südafrika dabei!“, schreibt Sarah-Leah Pimentel. Cecilia Mata aus Buenos Aires berichtet: „In Buenos Aires weiß ich von vielen Pfarreien, wo Anbetung gehalten wird (ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es in allen so ist, aber höchstwahrscheinlich schon). Und gestern war ich im Heiligtum von Belgrano und da hingen Listen aus, wo man sich für die 24 Stunden eucharistischer Anbetung eintragen konnte.“

 

Und wie feiern wir? Im solidarischen Bündnis mit Franziskus

Am 11. März begann unter Mitgliedern des „Dreamteams“ von schoenstatt.org aus Paraguay, Spanien und Deutschland ein Video zu kreisen, das für die Gebetswache „24 Stunden mit dem Herrn“ und den zweiten Jahrestag der Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum Papst der Weltkirche entstanden war.

„Das Video ist außerdem ein klarer Spiegel von diesem Solidarischen Bündnis, das wir mit Franziskus geschlossen haben“, so José Argüello aus Paraguay, der „das Video aus irgendeiner meiner WhatsApp-Gruppen“ mitgenommen hatte. – „Geben wir diese Einladung, mitzumachen und Franziskus nicht allein zu lassen, der ganzen Welt weiter!“, schreibt er. Diese Einladung ist in diesem kurzen Video von nicht einmal einer Minute Dauer ebenso einfach wie deutlich ausgedrückt: Lassen wir unseren Papst Franziskus nicht allein. Er rechnet mit uns. Lassen wir ihn nicht allein. Beten wir für ihn (so wie es die Papst-Franziskus-PrayerRally seit Wochen macht). Reden wir von ihm. Machen wir uns seine Aufrufe, seine Bitten, seine Gebete, seine Initiativen zu eigen. Hören wir auf seine Worte (wir haben als Schönstatt-Bewegung Worte von ihm, die 54 Seiten eines Buches füllen) und lassen wir uns von ihnen herausfordern, lassen wir uns bewegen, auf die Straße zu gehen, missionarisch zu sein, eine Kultur der Begegnung zu fördern, die Bündniskultur ist und Solidarität schafft.

An jenem 13. März 2013

Am heutigen 13. März feiern wir zwei Jahre mit Franziskus, zwei Jahre dieses Momentes, als er uns, das Volk Gottes, bat, für ihn zu beten … bevor er uns seinen ersten Segen als Papst spendete. Es war der Moment eines solidarischen Bündnisses, eines solidarischen Bündnisses von Franziskus mit dem pilgernden Gottesvolk… und das pilgernde Gottesvolk spürte mehr im Herzen als im Verstand, was an diesem Abend geschah, und antwortete…

In einigen kleinen Gruppen der Schönstatt-Bewegung war die Antwort ein solidarisches Bündnis, das unter anderem Ausdruck gefunden hat in den “ 100 Häusern“ (inzwischen sind es fast 140) der Solidarität, Geschenk an ihn.

„Wenn Benedikt XVI. sein Pontifikat beendet hat, indem er sich selbst mit seinem Rücktritt zu einer prophetischen Geste für Kirche und Welt gemacht hat, dann beginnt Franziskus auf die gleiche Weise“, schrieb Pater José María García aus Madrid wenige Stunden nach der Wahl von Papst Franziskus an Mitarbeiter von schoenstatt.org. „Die Linie geht weiter unter der Führung des Heiligen Geistes, die Linie von der großen Theologie zur tiefsten und radikalsten gelebten und verkörperten Spiritualität des Evangeliums. Heute lädt er uns ein zum Leben des Glaubens, zum Leben des Bündnisses, zur Bündniskultur. Der Weg der Kirche ist der der einfachen Hirten und Weisen von Bethlehem.“

Hier sind wir, Heiliger Vater.

 


 

Ein Beitrag der Redaktion von vatican.va zum heutigen 2. Jahrestag von Papst Franziskus (englisch)

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