Veröffentlicht am 21. Juni 2018 In Dilexit ecclesiam

Ein neues Bild der Kirche vor Augen

DEUTSCHLAND/ITALIEN, Dr. Peter Wolf •

Unter Führung von Pfr. Johann Schäfer und Dr. Peter Wolf starteten am Montag, den 11. Juni, 31 Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Freiburg über Mailand nach Rom. —

Ambrosius und Karl Borromäus

Ihr erstes Ziel war die interessante frühchristliche Kirche Sant‘Ambrogio, wo sie in Ambrosius einem wichti­gen Heiligen der Kirche in der Wende von der Christenverfolgung zur Anerkennung des Christentums begegneten. Im Mailänder Dom ging es ihnen nicht nur um den größten und beeindruckenden Bau aus Marmor, sondern auch um die Gestalt des heiligen Kardinals und Erzbischofs Karl Borromäus.

Papst Franziskus

Von Mailand fuhr die Gruppe am zweiten Tag weiter nach Rom, wo sie im internationalen Schönstatt­zentrum Belmonte in Rom die folgenden Tage sich gut aufgenommen fand. Viele hatten die lange Baugeschichte verfolgt und freuten sich, erstmals das neue Zentrum fertig zu erleben und dort zu wohnen. Am Mittwoch-Morgen war die Pilgergruppe bei der Audienz des Heiligen Vaters und freute sich über gute Plätze auf den Treppen des Petersdomes in großer Nähe zum Papst, der die Pilgergruppe eigens begrüßte.

Franz von Assissi, Ignatius von Loyola

Die zweite Hälfte des Tages verbrachte die Gruppe auf Spuren von Franz von Assisi mit Stationen in Trastevere und um den Lateran. Ihr Anliegen war, seine Rolle im damaligen Umbruch der Zeit zu verstehen. Die Auswahl der Orte für den Don­ners­tag war davon geprägt, dem Gründer der Jesuiten Ignatius von Loyola zu begegnen. Deshalb besuchten sie Sankt Paul vor den Mauern, wo die ersten Jesuiten ihre Gelübde abgelegt haben, und Maria Maggiore, wo Ignatius seine Primiz gefeiert hat und von wo er die ersten Jesuiten mit einer Kopie des dortigen Marienbildes nach Deutschland ausgeschickt hat. Den Nachmittag verbrachten die Gruppe nach einem Gewitter im Petersdom und feierte dort eine italienische Messe mit.

Josef Kentenich

Den Freitag verbrachte die Gruppe auf Belmonte mit dem Anliegen, Pater Kentenich und sein Bild der neuen Kirche näher zu kommen. Am Morgen führte Pfr. Egle, der maßgeblich am Bau von Belmonte beteiligt war, in einem aufschlussreichen Stationenweg über das ganze Gelände. Am Nachmittag stellte Dr. Wolf in einem Vortrag die Züge der Kirche vor, wie sie Pater Kentenich am Schlusstag des Konzils in engagierter Weise und in Übereinstimmung vom dem Konzil vorgetragen hat. Am Abend traf sich die Gruppe mit Vertretern der Schönstatt-Familie von Rom zur Eucharistiefeier.

Am frühen Samstagmorgen galt es wieder aufzubrechen. Das Omnibus-Unternehmen Franz Huber aus Oppenau brachte die Gruppe wohlbehalten in den Abendstunden zurück in die Heimat zurück. Unter den Pilgerinnen und Pilgern war große Dankbarkeit und ein deutliches Drängen auf ähnliche Fahrten in den nächsten Jahren zu spüren, was die beiden Initiatoren gern ermöglichen werden.

 

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