Veröffentlicht am 2015-03-08 In Dilexit ecclesiam

Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch: Vision und Aufbruch – Kirche auf dem Weg in die Zukunft (I)

Org. „Papst Franziskus blickt nach vorne und fordert eine Kirche, die aufbricht, weil das Wort Gottes ’ständig diese Dynamik des Aufbruchs… auslösen will‘ (EG 20). Wer nur zurück schaut und bewahren will, verliert die Zukunft. Darum verlangt der Papst, ‚von einer rein bewahrenden Pastoral zu einer entschieden missionarischen Pastoral überzugehen.’”. Erzbischof em. Robert Zollitsch, Freiburg, und bis 2013 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, wählte „Evangelii Gaudium“ als roten Faden für den Vortrag, den er aus Anlass des hundertjährigen Gründungsjubiläums Schönstatts am 19. November 2014 in Würzburg, in Kooperation mit der Domschule Würzburg, gehalten hat. In diesem Vortrag sprach er von der Schönstatt geschenkten und übertragenen Vision der Kirche und zeigte diese auf als eine Vision, die auf dem Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils ruht und dem Hintergrund von Evangelii Gaudium deutlich aktuelle Konturen gewinnt. Mit großer Freude bietet schoenstatt.org nach Rücksprache mit Erzbischof em. Robert Zollitsch diesen Vortrag der Schönstattfamilie an; in den Wochen bis Ostern erscheint jeweils am Samstag ein Kapitel des Vortrags.

Vision und Aufbruch

Kirche auf dem Weg in die Zukunft

 

Vortrag von Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch  anlässlich 100 Jahre Schönstatt

in Kooperation mit der Domschule Würzburg  am 19. November 2014, 19.00 Uhr

 

 

Mit seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“, das er fast genau vor einem Jahr veröffentlichte, hat Papst Franziskus sich viel vorgenommen und ein ausgesprochen ehrgeiziges Ziel formuliert. Er will nichts weniger, als „Wege für den Lauf der Kirche in den kommenden Jahren aufzeigen“. Deshalb lädt er ein „zu einer neuen Etappe der Evangelisierung“, die von der Freude des Evangeliums geprägt und getragen ist.[1] Er wehrt sich gegen die „innere Leere“ (EG 1) und die weithin herrschende „individualistische Traurigkeit“ und damit gegen eine „abgeschottete Geisteshaltung“ (EG 2), die nur zurückschaut und am Alten festhalten will.

Er blickt nach vorne und fordert eine Kirche, die aufbricht, weil das Wort Gottes „ständig diese Dynamik des Aufbruchs… auslösen will“ (EG 20). Wer nur zurück schaut und bewahren will, verliert die Zukunft. Darum verlangt der Papst, „von einer rein bewahrenden Pastoral zu einer entschieden missionarischen Pastoral überzugehen.“ [2]

Ich weiß nicht, liebe Mitbrüder, werte Schwestern, werte Brüder, wann ich zum letzten Mal ein päpstliches Schreiben mit derart innerer Freude und mit einem so großen Gewinn gelesen habe, wie ich dies bei der Lektüre von Evangelii Gaudium erlebt habe. Ich studierte während des Zweiten Vatikanischen Konzils Theologie und wurde im Jahr seines Abschlusses, 1965, zum Priester geweiht. Sie können sich kaum vorstellen, wie wir alles, was vom Konzil berichtet wurde, geradezu aufgesogen haben; wie sehr uns die Perspektiven, die es aufzeigte, faszinierten. Fünfzig Jahre danach ergreift Papst Franziskus die Initiative, die diesen Schwung aufnimmt und uns herausfordert, den Weg des Zweiten Vatikanischen Konzils heute weiterzugehen.

Heute vor zwei Wochen nahm ich in Konstanz am Festakt zur Eröffnung des sechshundertjährigen Jubiläums des Konzils von Konstanz teil. Dieses Konzil hat zwar die „causa unionis“ gelöst und die Einheit der Kirche, die durch drei miteinander konkurrierende Päpste zerbrochen war, wiederhergestellt. In der „causa reformationis“, in der Frage der Reform der Kirche, hat es zwar einige zaghafte Beschlüsse gefasst, aber praktisch nichts erreicht. Sechshundert Jahre nach dem Konzil von Konstanz und fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil steht die Frage der Erneuerung unserer Kirche, der ecclesia semper reformanda, für unsere Zeit neu an. So will Papst Franziskus Linien aufzeigen zu „einer neuen Etappe der Evangelisierung voller Eifer und Dynamik“, die der Kirche „Mut und Orientierung verleihen können.“ (EG 17) Es geht um nichts weniger als um eine „pastorale und missionarische Neuausrichtung“ der Kirche. (EG 25) Dabei spricht der Papst geradezu von einem „großherzigen und fast ungeduldigen Bedürfnis nach Erneuerung“. (EG 26)

Sie haben mich heute Abend zu diesem Vortrag eingeladen, weil die Schönstattbewegung vor einem Monat ihr hundertjähriges Jubiläum feierte. Sie ist die einzige große weltweite geistliche Bewegung des zwanzigsten Jahrhunderts, die in Deutschland entstanden ist. Schönstatt ist angetreten als Erneuerungsbewegung, die den neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft formen und die Gemeinschaft der Kirche aus der Kraft des Evangeliums an der Hand Mariens erneuern will. Dabei hat sich die Schönstattfamilie Stufe um Stufe von Gott eine Vision von Kirche entschleiern lassen, um die es uns heute Abend gehen soll. Ich werde versuchen, diese Vision von Kirche auf dem Fundament des Kirchenbildes des Zweiten Vatikanischen Konzils und auf dem Hintergrund des Apostolischen Schreibens „Evangelii Gaudium“ aufscheinen zu lassen. Der innere Zusammenklang ist meines Erachtens derart, dass ich meist gar nicht die einzelnen Ströme unterscheiden muss. Ich will es tun in vier Schritten:

  1. Kirche, die pilgernd in fremder Welt zu Hause ist;
  2. Kirche, die sich vom Geist Gottes führen lässt;
  3. Kirche, zum Dienst bestellt und
  4. Kirche, Communio, die aus dem Bund lebt.

Und all dies auf dem Hintergrund der Frage, was dies für eine Kirche bedeutet, die Maria als ihre Mutter verehrt.

I.

Kirche, in fremder Welt zu Hause[3]

Wir Menschen sind stets in Versuchung, wie Petrus auf dem Berg der Verklärung in dieser Welt Hütten zu bauen und uns hier festzumachen. Dem setzt Papst Franziskus die „Kirche im Aufbruch“ entgegen und greift damit auf, was die Kirchenkonstitution des Zweiten Vaticanums „Lumen Gentium“ ausdrücklich als ein Wesensmerkmal der Kirche herausstellt.

Als Gemeinschaft des Glaubens sind wir Gottes erwähltes Volk in dieser Welt. Auf Jesus Christus getauft, sind wir Leib Christi und so untereinander verbunden, aufeinander verwiesen und aufeinander angewiesen wie die Glieder des Leibes. Wir sind Gottes neue Schöpfung in dieser Welt, berufen zur Nachfolge Christi, berufen zur Heiligkeit, unterwegs mit einer Verheißung.

In uns und durch uns will das Reich Gottes in dieser Welt gegenwärtig sein. Doch wir sind nicht das Reich Gottes; auch die Kirche ist es nicht. Aber sie ist das vorausleuchtende Zeichen und Werkzeug des Reiches Gottes. Wir leben in dieser Welt. Doch wir sind hier „in fremder Welt zu Hause“. Wir haben hier keine Heimat; denn unsere Heimat ist im Himmel (Phil 3,20).

Wir sind als Pilger, als pilgernde Kirche unterwegs zum Reich Gottes, unterwegs zu jenem Ziel, das Gott uns verheißen hat und das über diese Welt hinaus geht. So schauen wir aus nach dem neuen Himmel und der neuen Erde (Offbg 21), pilgernd „ferne vom Herrn“ (2 Kor 5,8), auf der Suche nach der kommenden und bleibenden Stadt (vgl. Hebr 13,14)“.[4]

Ich weiß, dass uns dies nicht leicht unter die Haut geht, da wir uns in unserer Welt gut eingerichtet haben, da wir Menschen Teil dieser Welt sind. Dem entsprechend haben wir auch die sichtbare Seite der Kirche, ihre klare hierarchische Struktur und die feste Burg, die auf dem unerschütterlichen Felsen Petri gegründet ist, internalisiert, uns mit ihr identifiziert und uns in ihr festgemacht. Nun stellt das Konzil heraus, dass wir gar nicht das Reich Gottes und auch nicht die unbewegliche Burg sind, sondern dass wir pilgernd unterwegs sind zu einem Ziel, das vor uns liegt; und dass wir uns dabei im Hören aufeinander und im gemeinsamen Hören auf Gott den Weg dazu stets neu zeigen lassen müssen.

Pater Josef Kentenich, der im festen Glauben an Gottes Vorsehung und im Vertrauen auf sein Wirken in der Geschichte und seine Führung sich in seinem Leben Stück für Stück seinen Weg hatte zeigen lassen, erfasst klar, was diese Aussagen für die Kirche bedeuten. Er greift zu einem in sich kräftig spannungsgeladenen Bild. Er spricht davon, dass die Kirche, der Felsen Petri, dieser erratische Block in der Brandung, zu wandern beginnt und neu aufbricht, um pilgernd der von Gott geschenkten Verheißung entgegen zu gehen.

Das Bild vom Felsen, vom Felsen, der sich in Bewegung setzt und wandert, sagt viel. In ihm wird die Spannung greifbar, in der die Kirche lebt und der sie sich auf dem Zweiten Vaticanum bewusst gestellt hat. Die Kirche ist eine Pilgergemeinschaft auf dem Wege. Sie ist in dieser Welt nicht am Ziel, noch nicht fertig. Darum darf sie nie stehen bleiben. Sie bedarf stets des Aufbruchs und der Erneuerung. Und das heißt für uns als Kirche und ebenso als einzelne Christen, ernst damit zu machen, dass wir in dieser Welt Fremde sind, Mitpilger in der Kirche und Mitpilger der Kirche.

Die Kirche, die allzu oft und allzu lange wartete, dass die Menschen zu ihr kommen, bricht auf, wie es Papst Franziskus formuliert, und geht neu auf die Menschen zu bis an die Ränder. Sie scheut sich nicht, sich Beulen zu holen, sich verletzen und verschmutzen zu lassen, „weil sie auf die Straßen hinaus gegangen ist“. (EG 49) Ihr geht es nicht darum, selbst im Mittelpunkt zu stehen. (EG 49) Sie weiß sich mit den Menschen auf dem Weg zu Jesus Christus und mit ihm. So wie Jesus selbst nicht abgewartet hat, bis die Menschen zu ihm kamen, sondern auf sie zugegangen ist, sie angesprochen und sie gefragt hat: „Was willst du, dass ich dir tue?“ (Mk 10,51), so müssen wir als Kirche die Menschen an ihren Lebensorten, in den unterschiedlichen Situationen aufsuchen und ihnen die Botschaft vom Ostersieg Jesu Christi durch unser Leben und unser Wort nahe bringen. Die Vision des Zweiten Vatikanischen Konzils, unseres Heiligen Vaters Papst Franziskus und Schönstatts ist eine Kirche, die voller Dynamik aufbricht und pilgert; eine lebendige Gemeinschaft des Glaubens, ergriffen von Gott und in gleicher Weise sensibel für das Fragen und Suchen der Menschen. Eine Kirche, die sich nicht aufdrängt, sondern demütig Zeugnis gibt und dabei zugleich den Mut hat, sich wie Jesus bei Zachäus (Lk 19,5) selbst einzuladen, um das Evangelium zu bringen.

Dieser Weg ist schwerer, als Gemeinschaften zu organisieren und Strukturen zu schaffen. Denn der Glaube und ein Leben des Zeugnisses aus dem Glauben ist immer auch mit Wagnis verbunden. Der Glaube ist stark durch die Hoffnung, aus der wir leben und die uns trägt. Und er hat ein Ziel und ist ein Pilgerweg zu einem Ziel, das nicht in dieser Welt liegt. Solch ein Pilgerweg braucht wie bei Abraham die Bereitschaft, Abschied zu nehmen; die Bereitschaft, erstarrte Muster, verhärtete Fronten und verfestigte Enttäuschungen aufzubrechen auf Jesus Christus und sein Evangelium hin. Eine pilgernde Kirche, eine „Geh-hin-Kirche“, ist eine Kirche auf dem Weg, eine Kirche am Weg und an den Wegen, den Lebenswegen unserer Mitmenschen.

Eine Kirche an den Lebenswegen der Menschen schaut mit den Augen und dem Herzen Jesu auf sie. Hier zählt jeder und jede. Hier ist jeder einmalig und von Christus berufen. In dieser Kirche wird es lebendig. Sie entdeckt ihren Reichtum und damit die Vielfalt, die ihr geschenkt ist. Sie sieht die reichen Gaben und Charismen im Volk Gottes. Sei erspürt die Sehnsucht der Menschen und weiß um ihre Grenzen und Hilfsbedürftigkeit. Diese Kirche „empfindet“, wie Papst Franziskus schreibt, „einen unerschöpflichen Wunsch, Barmherzigkeit anzubieten“. (EG 24) „Sie kennt das lange Warten und die apostolische Ausdauer“. Sie hat viel Geduld. (EG 24) „Sie nimmt sich des Weizens an und verliert aufgrund des Unkrauts nicht den Frieden“. (EG 24)

Diese Communio der Kirche ist, solange sie auf Erden in der Fremde pilgert, immer eine Gemeinschaft von Heiligen und Sündern zugleich. Das verlangt eine immer neue Vergewisserung auf unser Ziel; stets aber auch Barmherzigkeit und langen Atem im Vertrauen auf Gottes Heiligen Geist. Zugleich ist der stete Aufbruch aus dem Ruhekissen dieser Welt hin zu Gott und zu den Menschen gefordert, um ihnen das Evangelium zu bringen.

Das Urbild der endzeitlichen und in dieser Welt pilgernden Kirche sieht die Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils in Maria: „Wie die Mutter Jesu, im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche ist, so leuchtet sie auch hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn (vgl. 2 Petr 3,10) als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran.“ (LG 68). Die Kirche weiß sich nicht nur mit Maria aufs engste verbunden und blickt nicht nur „in ihrem apostolischen Wirken auf“ sie (LG 65), sondern verlässt sich auch dankbar darauf, dass Maria „in ihrer mütterlichen Liebe… Sorge (trägt) für die Brüder (und Schwestern) ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind“ (LG 62), sie begleitet und ihnen auf ihrem Weg vorangeht. Denn, so Papst Franziskus, „zusammen mit dem Heiligen Geist ist mitten im Volk immer Maria“. (EG 284) Und da Jesus „nicht will, dass wir ohne Mutter gehen“ (EG 285), hat er sie uns gegeben, um uns im Leben zu begleiten. (EG 286) „Ihr außergewöhnlicher Pilgerweg des Glaubens stellt einen bleibenden Bezugspunkt für die Kirche dar.“ (EG 287)[5] Sie ist die Frau des Aufbruchs. Als sie durch die Botschaft des Engels erfährt, dass sie Mutter des Sohnes Gottes werden soll, ist das Erste, was sie tut, dass sie eilends aus Nazareth aufbricht (Lk 1,39; vgl. EG 288) zu ihrer Verwandten Elisabeth, um ihren Sohn, noch bevor sie ihn geboren hat, zu den Menschen zu bringen.

Dies kennzeichnet und prägt das Leben und Wirken Schönstatts als Apostolische Bewegung. Von Anfang orientiert sich Pater Kentenich und damit Schönstatt an Maria, der Mutter der Kirche und der Frau des Aufbruchs, und weiß sich von ihr aktiv geführt und begleitet. Maria steht für Dynamik und den Weg zu den Menschen. Sie steht zugleich für eine Kirche, die, wie sie, vom Heiligen Geist getragen ist und sich von ihm führen lässt, um Tag für Tag im Glauben an Gottes – manchmal auch überraschende – Führung, auch im Alltag, den Pilgerweg zu gehen. Maria, die von Gottes Heiligem Geist erfüllt und durchwirkt ist (vgl. Lk 1,35); die das Wort Gottes nicht nur hörte, sondern es auch in ihrem Herzen bewahrte und darüber nachdachte (Lk 2,19.51), öffnet uns Augen, Herz und Ohren, um die Zeichen der Zeit zu erkennen und sie im Licht des Evangeliums zu deuten. (vgl. Mt 16,4; GS 4)

Wie Maria sich auch heute auf den Weg zu den Menschen macht und sie dabei anspricht, erleben wir in der Gegenwart in einem faszinierenden Phänomen, an der „Pilgermadonna“. Im vergangenen Jahrhundert hat der Diakon João Luiz Pozzobon in Brasilien fünfunddreißig Jahre hindurch das Bild der Dreimal wunderbaren Mutter bis zu seinem Tod Tausende Kilometer zu Fuß pilgernd zu den Menschen getragen und damit eine unerwartete Kettenreaktion ausgelöst. Heute ist die Pilgermadonna in 200 000 Pilgerbildern in nahezu 100 Ländern auf dem Weg zu den Menschen.


[1] Papst Franziskus, Apostolisches Schreiben „Evangelii Gaudium, vom 24. November 2013, zit. EG, hier EG 1

[2] EG 15, mit Bezug auf das Dokument von Aparecida, Nr. 548

[3] Vgl. Manfred Entrich, Joachim Wanke (Hrsg.), In fremder Welt zu Hause. Anstöße für eine neue Pastoral, Stuttgart 2001

[4] Zweites Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium, zit. LG, hier L G 9

 

[5] Papst Franziskus zitiert hier die Enzyklika „Redemptoris Mater“ von Papst Johannes Paul II., Nr. 6

 

Fortsetzung: Kirche, die sich vom Geist Gottes führen lässt –  am 14. 3. 2015

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