Veröffentlicht am 6. April 2017 In Franziskus - Botschaft

Beten wir mit Papst Franziskus für Kolumbien, Venezuela, Kongo und Paraguay

IM GEBET MIT PAPST FRANZISKUS – IM SOLIDARISCHEN BÜNDNIS•

Letzte Woche Peru, jetzt Kolumbien. Mindestens 254 Menschen sind ums Leben gekommen und viele andere wurden durch die Überschwemmungen und Schlammlawinen, verursacht durch die starken Regenfälle vor allem in der Stadt Mocoa, der Hauptstadt der Provinz Putumayo im Südosten Kolumbiens, verletzt, wie die Behörden mitteilen; mindestens 400 Menschen werden vermisst. Nach dem Angelus am ersten Sonntag im April auf dem Platz der Märtyrer in der italienischen Stadt Carpi, wo er sich zu einem Pastoralbesuch aufhielt,  bat Papst Franziskus um Gebet für Kolumbien.
„Ich bin zutiefst bestürzt über die Tragödie, die Kolumbien heimgesucht hat, wo eine gigantische Schlammlawine, ausgelöst durch sintflutartige Niederschläge, die Stadt Mocoa heimgesucht und Tod und Verwüstung ausgelöst hat. Ich bete für die Opfer und versichere allen, die um vermisste Angehörige und Freunde trauern,  unsere Nähe und danke allen, die den Menschen dort zu Hilfe kommen.“
(eigene Übersetzung schoenstatt.org)

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Gleichzeitig bat der Papst um Gebet angesichts der blutigen Auseinandersetzungen in der Demokratischen Republik Kongo, die viele Menschen in Tod und Flucht treiben. Papst Franziskus betete auch für Venezuela, wo die Obersten Richter das von der Mitte-rechts-Opposition dominierte Parlament vergangene Woche vorübergehend entmachtet und die Kompetenzen auf sich selbst übertragen hatten. Auch wenn die Entscheidung später revidiert wurde, verschärften sich die Auseinandersetzungen im Land, dem zudem eine Staatspleite droht. Sein Gebet galt ebenfalls Paraguay, wo am vergangenen Freitag und Samstag Demonstranten das Parlamentsgebäude gestürmt hatten, nachdem eine fragwürdig zustande gekommene Verfassungsänderung die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten ermöglicht hatte. Bei den Auseinandersetzungen war ein junger Abgeordneter der Opposition von Polizeikräften erschossen worden, viele Menschen wurden verletzt.

 

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