Veröffentlicht am 12. März 2016 In Franziskus - Botschaft

Tausende von Menschen fliehen vor dem Tod und treffen auf Mauern und Stacheldraht

FRANZISKUS MITTENDRIN IM LEID DIESER WELT •

Nach dem Angelusgebet am letzten Sonntag des Monats Februar nahm Papst Franziskus die katastrophale Lage von Flüchtlingen in den Blick, die vor Krieg und Tod fliehen, und bat besonders um Gebet für Syrien.

Liebe Brüder und Schwestern, mein und auch euer Gebet hat immer das Drama der Flüchtlinge vor Augen, die vor Kriegen und anderen unmenschlichen Situationen fliehen. Besonders Griechenland und andere Länder, die an vorderster Front stehen, leisten ihnen großherzige Hilfe, die die Zusammenarbeit aller Nationen erfordert. Eine einstimmige Antwort kann wirksam sein und die Lasten gleichmäßig verteilen. Deshalb ist es notwendig, entschlossen und vorbehaltlos auf Verhandlungen abzuzielen.

Ein Ruf an die Weltgemeinschaft, endlich gemeinsame Lösungen zu finden für das Drama, dass Zehntausende von  Menschen, die vor dem Tod fliehen, Mauern, Stacheldraht, Hass, Hunger und Unverständnis begegnen – und so unglaublich es auch klingt, dem Tod vor den Toren Europas ins Auge sehen müssen.

Gleichzeitig habe ich voll Hoffnung die Nachricht über das Einstellen der Feindseligkeiten in Syrien aufgenommen, und ich lade alle ein, dafür zu beten, dass dieser Hoffnungsschimmer der leidenden Bevölkerung Erleichterung schenken möge, indem die notwendige humanitäre Hilfe begünstigt wird, und den Weg des Dialogs und des so sehr ersehnten Friedens öffne.

Danach drückte der Papst den von einem verheerenden Tropensturm heimgesuchten Menschen auf den Fiji-Inseln seine Verbundenheit aus und betete dafür, dass den Opfer schnelle Hilfe zuteilwerden solle.

Wer Anregungen für sein persönliches Gebet oder Fürbitten sucht, braucht nur den Angelus des Papstes verfolgen. Mehr mittendrin im aktuellen Weltgeschehen geht nicht.

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