Veröffentlicht am 28. Februar 2016 In Franziskus - Botschaft

Wie für uns gesagt: Franziskus über … den Menschen im Zentrum des Unternehmens

FRANZISKUS WOCHE FÜR WOCHE (6) •

Das Zitat dieser Woche haben wir aus der Ansprache des Heiligen Vaters an die über 7000 italienischen Unternehmer von Confindustria genommen, dem Unternehmerbund, in dem seit über 100 Jahren die katholischen Unternehmer Italiens organisiert sind.

Lesen, hören wir in dieser Woche die Botschaft an die Unternehmer wie für uns gesagt, eine Bewegung, der eine beträchtliche Zahl von Unternehmern, Managern und Führungskräften angehören, von denen viele im Ibero-Amerikanischen Zentrum für Unternehmer und Führungskräfte (CIEES nach den Anfangsbuchstaben in Spanisch) oder in der IKAF (Internationale Kentenich-Akademie für Führungskräfte) zu Hause sind, eine Bewegung, die auch eigene Unternehmen hat – Häuser, Verlage, Hilfswerke mit einigen oder vielen Angestellten -, eine Bewegung, die sich gerufen weiß zur Gestaltung einer Bündniskultur auch in der Welt der Arbeit.

In der komplexen Welt des Unternehmens bedeutet „miteinander arbeiten“, in Projekte zu investieren, die Subjekte einzubeziehen verstehen, die oft vergessen oder vernachlässigt werden. Darunter vor allem die Familien, Kernzellen der Menschheit, in denen die Erfahrung der Arbeit, der Opfer, die sie ernähren und der Früchte, die daraus wachsen, Sinn und Wert bekommen. Und zusammen mit den Familien dürfen wir die schwächsten und marginalisiertesten gesellschaftlichen Kategorien nicht vergessen, wie die alten Menschen, die immer noch Ressourcen und Energien für die Zusammenarbeit zu bieten haben, so oft aber als nutzlos und unproduktiv ausgeschlossen werden. Und was soll ich erst sagen über die vielen potentiellen Arbeiter, besonders die Jugendlichen, die zu Gefangenen von Armut und langen Zeiten der Arbeitslosigkeit werden, und denen keine Arbeitsmöglichkeiten geboten werden, erst recht kein gerechter Lohn und die sich oft dadurch ihrer Würde beraubt erleben?

All diese Kräfte können miteinander das ausmachen, was ein Unternehmen auszeichnet, das die Person in den Mittelpunkt stellt, die Beziehungsqualität, die Wahrhaftigkeit seines Mühens, eine gerechtere Welt zu schaffen, eine Welt, die wirklich „unser aller“ Welt ist. „Miteinander tun“, das heißt konkret, Arbeit nicht aus dem einsamen Genius eines Einzelnen zu tun sondern in der Zusammenarbeit von vielen.

Es bedeutet mit anderen Worten, „Netzwerke schaffen“, um die Gaben aller zu werten, ohne dabei den einmaligen, unwiederholbaren Charakter jedes Einzelnen beiseite zu lassen. Damit die Mitte jedes Unternehmens der Mensch ist: nicht der abstrakte, ideale, theoretische Mensch, sondern der konkrete Mensch mit seinen Träumen, seinen Bedürfnissen, seinen Hoffnungen und Mühen.“

Lesen wir diese Botschaft nach der Methode, die wir von Pater Kentenich kennen:

  • Was sagt Papst Franziskus mir, was sagt er uns, uns als Bewegung, als Unternehmern, Führungskräften, Arbeitgebern, als Verantwortliche im „Unternehmen“ unserer Gliederung, Diözese, unseres Projektes?
  • Was antworte ich mir selbst darauf?
  • Was antworte ich Papst Franziskus im solidarischen Bündnis, welche Antwort gebe ich im Liebesbündnis?

Herzliche Einladung dazu, denn wir sind überzeugt, dass Gott durch Papst Franziskus zu uns spricht.

Herzliche Einladung zum Dialog mit Papst Franziskus, zu einem Dialog, der Begegnung schafft, Kultur der Begegnung, Bündniskultur.

Mit großer Freude öffnen wir diesen Raum auf schoenstatt.org  auch für den Dialog untereinander und bitten, Ihre Antworten als Kommentare unter diesen Artikel zu setzen und denen, die dort ihre Antworten geben, wiederum zu antworten.

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