Arica

Veröffentlicht am 2022-05-02 In Dilexit ecclesiam, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Arica: Nach über zwei Jahren endlich wieder gemeinsam feiern

Chile, Redaktion •

Mit einem Zeichen tiefer Verehrung und Dankbarkeit feierte die Diözese San Marcos ihren Schutzpatron zum 481. Jahrestag der Gründung der Stadt Arica. Die Messe wurde auf dem Vorplatz des Schönstatt-Heiligtums gefeiert. —

Árica

Um gemeinsam als Diözesankirche zu feiern, rief der Bischof die verschiedenen Gemeinden und pastoralen Dienste dazu auf, einen Autokorso durch die Stadt zu Ehren des heiligen Evangelisten Markus, dem Schutzpatron, nach dem die Stadt seit ihrer Gründung („Villa San Marcos de Arica“, 1541) benannt wurde, durchzuführen. So kam es, dass wir uns in der Pfarrei San Ignacio de Loyola trafen, wo der Bischof den Startschuss gab und alle Teilnehmer segnete, um unsere Glaubenserfahrung öffentlich zu machen, die „Posaunen erschallen zu lassen“, zu singen und den Herrn zu loben, die Menschen zu grüßen, die auf den Straßen an uns vorbeigehen, um ihnen zu zeigen, dass es ein Tag zum Feiern ist.

Messe auf der Esplanade des Schönstatt-Heiligtums

Nach dem Autokorso durch die Straßen der Stadt zelebrierte Bischof Moisés Atisha die Heilige Messe auf dem Vorplatz des Schönstatt-Heiligtums, wo sich eine beträchtliche Anzahl von Gläubigen versammelte, um für die 481 Jahre der Gründung von Arica zu danken, für diejenigen, die anwesend waren; für diejenigen, die von zu Hause aus dabei waren, wurde es auch über die sozialen Netzwerke des Bistums übertragen; es war eine einfache Eucharistie, aber erfüllt von dem Ausdruck des Glaubens, den wir Christen teilen.

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Wenn wir zusammenkommen, sind wir die ganze Kirche

In seiner Predigt sagte Bischof Atisha, dass „wir mit dem Ablauf der Zeit und den Verbesserungen, die wir unter der Kontrolle der Pandemie haben, beginnen können, uns wieder zu treffen, um wieder aufzugreifen, was die Erfahrung des Glaubens in das Herz eines jeden Einzelnen diktiert“, und fügte hinzu: „Wenn wir uns treffen, sind wir die ganze Kirche, die ihren Dank an Gott für das, was er in unserer Mitte tut, erhebt“. Der Bischof erklärte: „Der Herr schenkt uns die Gabe, uns wieder zusammenzurufen. In uns entsteht der Wunsch, allen die Gegenwart des Auferstandenen in unserer Mitte zu verkünden, so dass sich unsere Lippen, Herzen und Augen zum Himmel richten, um denselben Geist zu bitten, uns zu stärken, um für unsere Brüder eine gute Nachricht zu sein (…) Wir beten für die ganze Welt, um für alle, die uns begegnen, eine gute Nachricht zu sein, als wahrer Jünger Jesu“.

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Eine Kathedralkirche voller Farben

Auch die religiösen Tänze, die im Glauben des Nordens unseres Landes sehr präsent sind, fanden in der Kathedralkirche neben der Figur des Schutzpatrons St. Markus statt. Dort trafen sie sich mit dem Bischof und in Begleitung ihres geistlichen Beraters sangen Vertreter der Tanzgruppen und erhoben ihr Gebet zum Dank für alles, was Gott mit ihnen, inmitten ihrer Gemeinden und Familien tut. Die Kathedralkirche war voller Farbe mit den Kostümen als Ausdruck des einfachen Glaubens, den sie dem Herrn das ganze Jahr über in Tanz und Gesang darbringen.

In Blick auf die religiösen Tänze brachte Bischof Moisés Atisha in seiner Predigt zum Ausdruck, dass „die Erfahrung des Tanzens nicht nur eine körperliche Übung ist, sondern auch eine geistliche Übung, es bedeutet, dem Herrn mit dem, was ich tue, zu sagen, dass ich dir begegne und ich dir mein Leben schenken möchte, damit du mir das Geschenk der Erlösung gibst“. Er betonte den Anwesenden gegenüber auch, dass „der Herr selbst uns seinen Frieden schenkt, als wahres Zeichen der Gegenwart des neuen Lebens, das Gott uns schenken will (…) Wir sind aufgerufen, diesen Frieden inmitten unseres Volkes aufzubauen“.

Auf diese Weise feierte der Bischof zusammen mit den Gläubigen der Diözese das Patronatsfest voller Hoffnung, umgeben von denen, die im Norden Chiles, in Arica, auf dem Pilgerweg des Glaubens sind und sich der geistlichen Fürsorge eines so großen Heiligen anvertrauen, der auch uns auffordert, Zeugen und Förderer der guten Nachricht zu sein, die uns die Auferstehung Jesu Christi in der heutigen Welt, in der Stadt, in der wir leben, bringt.

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Quelle: Abteilung Kommunikation San Marcos de Arica

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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