Dachau

Veröffentlicht am 2022-03-17 In Kirche - Franziskus - Bewegungen

Wenn physische Besuche nicht möglich sind – Dachau-Apps

DEUTSCHLAND, Gedenkstättenseelsorge Dachau / Sr. M. Elinor Grimm • 

Immer noch ist es wegen der Corona-Maßnahmen nur eingeschränkt möglich, die KZ-Gedenkstätte Dachau zu besuchen. Doch es gibt einige gute Apps, die Besuche virtuell ermöglichen. Hinweisen möchte ich auf die Gedenk-App zu den Geistlichen und die ART-App. —

Für die fast 2800 Geistlichen verschiedener Konfessionen (katholisch, evangelisch, orthodox, jüdisch und muslimisch), die zumeist ab 1940 im Konzentrationslager Dachau waren, steht ab sofort eine Gedenk-App zur Verfügung.

Mit dieser ist es möglich, nicht nur die Namen zu suchen, sondern auch ihre Lebensdaten zu finden. Auch Recherchen zu Konfession, oder Diözesan- oder Ordenszugehörigkeit sowie der Nationalität sind möglich. Mit den Abfragen kann man auch Daten zur Verfolgung der Geistlichen erschließen.
Das Ganze ist verbunden mit einer Karte bzw. Navigationsfunktion, mit der auch ein Rundgang zu ausgewählten Biografien mit geistlicher Betrachtung am Ort durchgeführt werden kann. Die App wurde in einer deutschen, englischen und polnischen Version erstellt.
Finanziert wurde die App durch die Erzdiözese München und Freising. Die Grunddaten für die App wurden über einen Kooperationsvertrag durch die KZ-Gedenkstätte Dachau zur Verfügung gestellt und durch weitere Quellen ergänzt.

Dokumente:

ARt. Das KZ Dachau in Zeichnungen

Über das KZ Dachau sind Hunderte von Häftlingszeichnungen entstanden. ARt zeigt eine Auswahl von ihnen in Augmented Reality (AR) – also erweiterter Realität. Unsere heutige Perspektive wird somit um Ausschnitte aus den historischen Zeichnungen erweitert. Ergänzend sind Erinnerungen der Häftlinge und Informationen zu den Kunstwerken zu hören. Sie können sich ARt als Augmented Reality App in Deutsch oder Englisch auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau ansehen oder als ARt-Tour im Web. Dort ist ARt zusätzlich in Einfacher Sprache verfügbar.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie an dieser Stelle.

Auf den Hinweisen zur App ist mehrfach P. Richard Henkes abgebildet. Mich freut das – ein Geistlicher auf mehreren Hinweisschildern in der Gedenkstätte!

ARt

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