Amoris Laetitia

Veröffentlicht am 2020-12-28 In Franziskus - Initiativen und Gesten, Jahr der Familie Amoris Laetitia, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Ein besonderes „Jahr der Familie Amoris Laetitia“

PAPST FRANZISKUS – Jahr der Familie Amoris Laetitia •

Während des Angelusgebetes am Fest der Heiligen Familie kündigte Papst Franziskus ein besonderes Jahr an, das der „Familie Amoris Laetitia“ gewidmet ist: eine Gelegenheit, den Inhalt des nachsynodalen Schreibens Amoris Laetitia durch Vorschläge und pastorale Instrumente zu vertiefen, die den kirchlichen Gemeinschaften und Familien zur Verfügung stehen, um sie auf ihrem Weg zu begleiten. Zu diesem Zweck wurde gestern eine  fünfsprachige Webseite freigeschaltet, die Amoris Laetitia gewidmet ist.

In seiner Botschaft beim Angelus am Fest der Heiligen Familie sagte er: „Das heutige Fest lädt uns ein, dem Beispiel der Evangelisierung mit der Familie zu folgen, indem wir erneut das Ideal der ehelichen und familiären Liebe vorstellen, wie es im Apostolischen Schreiben Amoris Laetitia betont wird, dessen Veröffentlichung sich am 19. März zum fünften Mal jährt. Und es wird ein Jahr der Reflexion über Amoris Laetitia geben [19. März 2021-Juni 2022] und eine Gelegenheit, die Inhalte des Dokuments zu vertiefen.

Diese Überlegungen werden den kirchlichen Gemeinschaften und Familien zur Verfügung gestellt, um sie auf ihrem Weg zu begleiten. Von nun an lade ich alle ein, sich den Initiativen anzuschließen, die im Laufe des Jahres gefördert werden und die vom Dikasterium für Laien, Familie und Leben koordiniert werden. Wir vertrauen diesen Weg mit den Familien der ganzen Welt der Heiligen Familie von Nazareth an, insbesondere dem Heiligen Josef, einem fürsorglichen Ehemann und Vater.“  [Arbeitsübersetzung von schoenstatt.org]

Sind wir dabei? Träumen wir gemeinsam?

Das „Jahr der Familie Amoris laetitia“ ist eine Initiative von Papst Franziskus, die darauf abzielt, alle Familien der Welt durch verschiedene geistliche, pastorale und kulturelle Angebote zu erreichen, die in Pfarreien, Diözesen, Universitäten, kirchlichen Bewegungen und Familienverbänden durchgeführt werden können.

Die Erfahrung der Pandemie hat die zentrale Rolle der Familie als Hauskirche und die Bedeutung der gemeinschaftlichen Bindungen zwischen den Familien hervorgehoben, die die Kirche zu einer „Familie der Familien“ machen (AL 87).

Das verdient ein besonderes Jahr, damit die Familie in den Mittelpunkt des Engagements und der Pflege jeder pastoralen und kirchlichen Realität gestellt werden kann.

Zu den Zielen dieses Jahres der Familie Amoris Laetitia gehören:

  1. Den Inhalt des apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ zu verbreiten, um „die Menschen erfahren zu lassen, dass das Evangelium der Familie eine Freude ist, die das Herz und das ganze Leben erfüllt“ (AL 200). Eine Familie, die die Freude entdeckt und erlebt, eine Gabe zu haben und ihrerseits ein Geschenk für die Kirche und die Gesellschaft zu sein, „kann ein Licht in der Finsternis der Welt werden“ (AL 66). Und die heutige Welt braucht dieses Licht!
  2. Verkünden, dass das Sakrament der Ehe ein Geschenk ist und in sich selbst eine verwandelnde Kraft der menschlichen Liebe hat. Dazu ist es notwendig, dass Priester und Familien in einem Geist der Mitverantwortung und pastoralen Komplementarität der verschiedenen Berufungen in der Kirche zusammen wirken (vgl. AL 203).
  3.  Die Familien selbst zu Protagonisten der Familienpastoral machen. Dies erfordert „eine evangelisierende und katechetische Anstrengung, die sich an die Familie richtet“ (AL 200), da eine Familie in Jüngerschaft auch eine missionarische Familie wird.
  4. Den Jugendlichen die Bedeutung der Bildung in der Wahrheit der Liebe und der Gabe des Selbst bewusst machen, mit Initiativen, die ihnen gewidmet sind.
  5. Blickwinkel und Handeln der Familienpastoral zu erweitern, damit sie transversal wird, um Ehepartner, Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Situationen familiärer Zerbrechlichkeit einzubeziehen.

Und was tun wir zur Stärkung der Familie

Es wird ein Jahr des Austausches und der gegenseitigen Inspiration mit konkreten Projekten zur Stärkung der Familie sein.Und Schönstatt? Sind wir dabei?

Denken wir an das Fortalecimiento Matrimonial in Mexiko, Costa Rica, Spanien und anderen Ländern, an die verschiedenen Initiativen von Ehevorbereitungskursen und die Arbeit mit fest befreundeten Paaren in Paraguay, Costa Rica, Deutschland, an die Arbeit mit jungen Paaren in Mittelamerika, an die Pastoral der Hoffnung für wiederverheiratete Geschiedene in Paraguay, an die Familienakademie in mehreren europäischen Ländern und in Brasilien, an Familien-Misiones in Argentinien, Paraguay, Chile, Costa Rica, Ecuador, und auch an die Rolle von Ehepaaren als Berater der Mädchen- und Mannesjugend… Entsteht Neues?

Wir erwarten Beiträge! Zur gegenseitigen Anregung!

Denn der Papst erwartet sie auch von uns, der Schönstattfamilie.

 

Die Webseite gibt es auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.

Original: Spanisch, 27.12.2020. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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