Veröffentlicht am 2020-08-22 In Kirche - Franziskus - Bewegungen

Wege zur Vertiefung der Erkenntnis Christi

ARGENTINA | via AICA y CLAdeES •

Das Institut für Universitätskultur (ICU) der Päpstlichen Katholischen Universität Argentiniens (UCA) hat einen Zyklus von Online-Treffen mit dem Titel „Zeitgenössische Spiritualitäten“ begonnen, der sich an junge Menschen richtet, die die verschiedenen Spiritualitäten und charismatischen Ausdrucksformen der Kirche dieser Zeit kennen lernen und ihr Wissen darüber vertiefen wollen. Die vorgestellten Spiritualitäten sind die von Chiara Lubich (Fokolar-Bewegung), Josef Kentenich (Schönstatt), Andrea Riccardi (Sant’Egidio) und Josemaría Escrivá (Opus Dei). —

Der Zyklus ist bei vorheriger Anmeldung über das auf der ICU-Website verfügbare Formular kostenlos. Teilnahmebescheinigungen werden gegen Zahlung einer Gebühr ausgestellt (Option auf dem Anmeldeformular verfügbar). Es wird live auf der digitalen Plattform der UCA übertragen und ist offen für alle.

Das Angebot besteht aus vier Treffen an je einem Donnerstag pro Monat von 18.30 bis 20.30 Uhr, zwischen August und November, und hat eine motivierende Frage, um zum Nachdenken über die Besonderheiten jedes Charismas einzuladen. Das Programm:

  •  20. August – Chiara Lubich , Fokolar-Bewegung: „Ist es verrückt, heute Einheit zu suchen?“
  • 10. September – Pater Josef Kentenich, Apostolische Schönstatt-Bewegung: „Kann man frei und gläubig sein?“
  • 8. Oktober – Andrea Riccardi, Gemeinschaft Sant’Egidio: „Ist es möglich, die Welt mit dem Evangelium zu verändern?“
  • 12. November – Josemaría Escrivá , Opus Dei: „Ist es möglich, in dieser Welt heilig zu sein?“

Heute gibt es viele Themen, die vor allem die Anliegen junger Menschen betreffen und mobilisieren: gleiche Würde der Person, Solidarität, Verteidigung des Lebens, Umwelt, Politik als Dienst, soziale Integration von Minderheiten und Gemeinwohl, um nur einige zu nennen. Die verschiedenen Spiritualitäten der Kirche, die auf ihren spezifischen Charismen beruhen, bieten eine christliche, aktuelle und zeitgemäße Antwort auf diese Fragen und bieten auch Raum für ein konkretes Engagement.

Das vorliegende Programm, so die UCA, ist von der Enzyklika Lumen fidei inspiriert, die von Papst Franziskus und Papst Emeritus Benedikt XVI. verfasst wurde und die die Gläubigen einlädt, über die Erfahrung des persönlichen und gemeinschaftlichen Glaubens in der Kirche nachzudenken, ausgehend vom Zeugnis der verschiedenen Spiritualitäten, die in der Kirche entstanden sind und die in gewisser Weise originelle und prophetische Antworten auf die Ängste, Wünsche, Sorgen und den Durst nach Transzendenz des zeitgenössischen Menschen gegeben haben, ausgehend von einer Lektüre der Zeichen der Zeit.

Johannes Paul II. sagte 1998 in seiner Botschaft an die kirchlichen Bewegungen, dass „die von der Kirche anerkannten Charismen Wege darstellen, die eigene Erkenntnis Christi zu vertiefen und sich ihm großzügiger hinzugeben“, und er betonte: „Es gibt in der Kirche keinen Gegensatz oder Widerspruch zwischen der institutionellen und der charismatischen Dimension… beide sind gleichermaßen wesentlich für die göttliche Verfassung der von Jesus gegründeten Kirche“.

Der Zyklus wird organsiert von: Vizerektorat für Integration und Institut für Spiritualität und Pastorale Aktion (UCA) mit: Abteilung für kirchliche Bewegungen, Vereinigungen und neue Gemeinschaften (Demec), Erzdiözesansynode von Buenos Aires, Katholische Aktion Argentinien (ACA),  Lateinamerikanisches Zentrum für soziale Evangelisierung (CLAdeES) und Abteilung für Laien der argentinischen Bischofskonferenz (Deplai).

Original: Spanisch. Übersetzung: Maria Fischer @schoenstatt.org

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