Veröffentlicht am 7. Juni 2019 In Dilexit ecclesiam, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Pfingsten 2019 in Chile – das Volk Gottes geht auf die Straße

CHILE, Gonzalo Díaz und Barbara Brain •

“Wir laden euch mit großer Hoffnung ein, uns an diesem Pfingstfest gemeinsam zu mobilisieren. In solchen entscheidenden Momenten der Kirche möchten wir den Heiligen Geist bitten, uns mit seinem Licht, seiner Wärme und Kraft zu erneuern und uns zu glaubwürdigen Zeugen des Evangeliums zu machen. ” —

Mit diesem einfachen und direkten Aufruf einer kleinen Gruppe von Mitgliedern der chilenischen Schönstatt-Bewegung begann in mehreren Kreisen unserer  am Boden zerstörten  chilenischen Kirche eine Spur der Begeisterung. Von den Fällen des Missbrauchs verschiedener Personen des geweihten Lebens und, schlimmer noch, von einer seit Jahren andauernden Politik der Verheimlichung seitens kirchlicher Autoritäten betroffen, wurden in den vergangenen Monaten Abkehr, Enttäuschung und Ernüchterung der Mitglieder der Kirche immer stärker, immer heftiger und immer umfassender.

Aber das Herz des Glaubens schlug bei der großen Mehrheit weiter, mit mehr oder weniger Kraft. Warum tun wir nicht etwas, um den Glauben an unsere Kirche wiederzubeleben? Und was können wir tun….? Ein weiteres Gespräch, wie sicherlich schon viele, wurde in einem Telefonat mit einem anderen und einem anderen und einem anderen aus verschiedenen Bewegungen, Institutionen, Pfarreien usw. konkretisiert; und der Aufruf, sich öffentlich zu manifestieren, wurde zu einem großen „JA, ich gehe!

 

Auf der Straße, mitten in der Stadt: Komm, Heiliger Geist!

„Lasst uns auf die Straße gehen, lasst uns als Christen zusammenkommen und gemeinsam unsere Kirche erneuern.“
Pfingsten war zweifellos der genaue Impuls: Wann waren die Christen je stärker als damals verängstigt, versteckt, furchtsam und verwirrt als zu diesem Pfingstfest im Jahr 33? Und jetzt brauchen wir dich wieder, mit der gleichen Kraft wie damals, den Heiligen Geist Gottes! Und ja, auf der Straße, nicht mehr in vier Wänden, wie damals, als Gottes Feuer sie dazu brachte, ihren Zufluchtsort zu verlassen und die Welt zu erneuern.

Wir vertrauen darauf, dass sich an diesem Samstag, dem 8. Juni, in er Pfingstvigil, viele Christen zu einem Akt des Gebets und der Bitte, der Vergebung und Hoffnung im Zentrum der Stadt versammeln, um sich von der Freude an der wahren Botschaft des Evangeliums wieder anstecken zu lassen, die nicht Normen, sondern einen einzigen Auftrag der Liebe auferlegt. Christus lebt und überwindet den Tod, alle Arten von Tod.

„Ich mache mir dieses prophetische Wort zu eigen und sage: Seid mutige Organisatoren, seid mutige Brüder und Schwestern, die ihr bei der „Begegnung der Hoffnung“ seid. „Sei mutig, ganzes Volk Gottes in Chile, und arbeite, weil ich bei dir bin, spricht der Herr!“

In herzlicher Verbundenheit,

P. Raniero Cantalamessa

Als Beispiel für das erste Wunder, das der Heilige Geist vollbracht hat, können wir sagen, dass wir in diesen 50 Tagen sehr vereint und koordiniert mit Mitgliedern der Pastoral der Katholischen Universität,der Universität San Sebastián, der Duoc-Uni, der Entwickungs-Universität, der Vikarie Esperanza Joven,den Bewegungen Todos Somos Iglesia, Regnum Cristi, Nokatechumenat,  CVX, Voces Católicas, Academia Líderes Católicos, Opus Dei, Communione e Liberazione, Fokolare, Katholische Charismatische Ereneurung, Shalom, Retiros de Conversión, Misión de Vida sowie den Vinzentinern und Salesianern sowie verschiedenen Pastoralteams und einer großen Anzahl von Schulen in ganz Santiago gearbeitet haben.

Wenn es Gottes Wille ist, wird es morgen einen kleinen Schritt in Richtung der Neuausrichtung einer erneuerten und neu belebten Kirche geben. Wenn das nicht geschieht, wird es später andere Instanzen und Möglichkeiten geben. Was auch immer in Zukunft geschieht, ist und wird die ausschließliche Aufgabe des Heiligen Geistes sein, der seine neuen Apostel für diese neue Etappe der Kirche ausgewählt haben wird.

Seite mit Material, Programm und weiterer Information (spanisch): www.pentecostes2019.cl

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