Veröffentlicht am 1. Oktober 2016 In Kirche - Franziskus - Bewegungen, Kommunikation

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir“ (Jes 43,5). Hoffnung und Vertrauen kommunizieren in unserer Zeit

WELTTAG DER SOZIALEN KOMMUNIKATIONSMITTEL 2017•

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir» (Jes 43,5). Hoffnung und Vertrauen kommunizieren in unserer Zeit: Das ist das von unserem Papst Franziskus gewählte Motto für den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2017.

In der Pressemitteilung des neuen Kommunikations-Sekretariats des Vatikan heißt es:

Das Gewissen betäuben oder sich von Verzweiflung mitreißen lassen sind zwei mögliche Krankheiten, zu denen das heutige System der Kommunikation führen kann.

Es ist möglich, dass das Gewissen zu „kauterisieren“, wie Papst Franziskus in „Laudato si“, sagt, aufgrund der Tatsache, dass viele Akademiker, Meinungsmacher, Medien- und Machtzentren ihre Aktivitäten in abgeschlossenen Stadtbereichen entfalten, die weit entfernt sind von den Orten der Armut und ihren Bedürfnissen, wobei diese geographische Distanz oft zu einer Unkenntnis der Komplexität der Dramen der Menschen dort führt.

Verzweiflung ist andererseits die Folge, wenn die Kommunikation zum sich selbst betonenden Spektakel wird, manchmal sogar selbst zu einer Strategie des Aufbaus einer eigenen Wahrheit von unmittelbar drohenden Gefahren wird.

Doch inmitten dieses Lärms hört man ein Flüstern: „Hab keine Angst, denn ich bin bei dir.“ In seinem Sohn ist Gott mit jeder menschlichen Situation solidarisch geworden und hat offenbart, dass wir nicht allein sind, weil wir einen Vater haben, der seine Kinder nicht vergisst. Wer mit Christus verbunden lebt, entdeckt, dass auch Dunkel und Tod sich für alle, die es wollen, in einen Ort der Gemeinschaft mit dem Licht und dem Leben verwandeln. In jedem Ereignis sucht er zu entdecken, was zwischen Gott und der Menschheit geschieht, um zu erkennen, wie Gott selbst durch das dramatische Geschehen dieser Welt die Geschichte der Erlösung schreibt. Wir Christen haben eine „gute Nachricht“ zu erzählen, weil wir vertrauensvoll den Horizont des Reiches Gottes betrachten. Das Thema des kommenden Welttages der sozialen Kommunikationsmittel ist eine Einladung, die Geschichte der Welt und die Geschichten der Männer und Frauen aus der Logik der „guten Nachricht“ zu erzählen, die uns daran erinnert, dass Gott niemals aufhört, Vater zu sein, in jeder Situation und für jeden Menschen. Lernen wir, Vertrauen und Hoffnung für die Geschichte zu kommunizieren.

Eigene Übersetzung

 

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