Veröffentlicht am 2016-07-14 In Im solidarischen Buendnis mit Franziskus, Kirche - Franziskus - Bewegungen

Ab Ende August in Deutsch: „Mit Maria leben. Mit Papst Franziskus im Gespräch“ von P. Alexandre Awi Mello

Von Maria Fischer •

In einem der längeren Kapitel des Buches geht es um Maria Knotenlöserin, und irgendwann im Laufe der über 1000 Stunden Arbeit an der Übersetzung landete ein Bild der Knotenlöserin neben dem PC – und Maria löste tatsächlich alle Knoten, von der Suche nach der offiziellen Übersetzung eines Zitates des Kirchenvaters Isaak von Stella über die nach Mitteln für die Finanzierung der Übersetzung (dank eines so absolut nicht geplanten Treffens in der Marienau und einer genialen Initiative von Rektor Egon M. Zillekens) bis zu der nach einem Verlag, der dieses Buch in sein Programm aufnehmen würde. Ende August ist es so weit: im Benno-Verlag Leipzig erscheint das Buch von Pater Alexandre Awi Mello, Brasilien, das er aufgrund eines langen, intensiven Interviews mit Papst Franziskus verfasst hat.

„Mit Maria leben. Mit Papst Franziskus im Gespräch“ lautet der Titel der deutschen Fassung, die bereits seit einiger Zeit direkt beim Verlag oder auch schon auf Amazon und in den Buchhandlungen bestellt werden kann.

Papst Franziskus im exklusiven und noch unveröffentlichten Interview mit Pater Alexandre Awi Mello

51dYijkrCvL„Marienverehrung ist keine Anbetung, sie ist die Liebe, die Kinder für ihre Mutter haben«, erklärt Papst Franziskus. Seine Beziehung zur Mutter Gottes ist von besonderer Intensität.
In einem Gespräch mit dem Schönstatt-Pater Alexandre Awi Mello schildert er seine Begegnungen mit Maria ausgehend von seiner Kindheit. Aktuelle Themen wie die Stellung der Frau in der Kirche kommen dabei genauso zur Sprache wie Mariengebete, die den Papst besonders berühren. Das Buch zeichnet die Wege nach, die zum marianischen Geist und Herzen von Papst Franziskus führen, und lädt dazu ein, diesen zu folgen und sich so immer wieder neu Marias mütterlicher Fürsorge anzuvertrauen.

So lautet der einführende Text, mit dem der Benno-Verlag auf seiner Webseite das Buch vorstellt.

Organisch

Es geht in dem Buch um den Papst und um Maria. Und das in einer sehr organischen Weise, denn es wird nicht nur der theologische Hintergrund für zahlreiche Ausdrucksformen der Marienverehrung verdeutlicht, es entsteht auch ein ganz persönliches Bild dieses Mannes Jorge Mario Bergoglio, der vor uns nach seinen Reisen der Mutter Gottes in Santa Maria Maggiore Blumen bringt – weil er das schon in Buenos Aires immer gemacht hat, als Kardinal und als Kind. Man versteht, welche Bedeutung das Dokument von Aparecida für das Pontifikat von Franziskus, den Papst aus Lateinamerika, hat, und welche Stellung er der Volksfrömmigkeit gibt. Was er von Schönstatt am besten kennt, sind die Taxifahrer von Buenos Aires, die ein Bild der Pilgernden Gottesmutter im Taxi haben und ihren Fahrgästen sagen, sie dürften ihre Anliegen aufschreiben und sie würden dann für sie den Rosenkranz beten; und die Kampagne der Pilgernden Gottesmutter. Noch kurz vor seiner Abreise zum Konklave rief er einen Schönstattpater aus Buenos Aires an, um ihm von einer Begegnung mit der Pilgernden Gottesmutter zu erzählen und zu sagen: „Das dürft ihr nie aufhören, das erreicht die Menschen.“

Wenn es im Buch darum geht, die Grundlinien der Heiligtumspastoral auch auf Pfarrkirchen in Fußgängerzonen anzuwenden, kann man daraus eine Menge lernen für die Heiligtumspastoral selbst als Pastoral des offenen Heiligtums im Dienst der Pilger und der unkomplizierten Sakramentenpastoral. Und dass Marienliebe und Menschenliebe sehr, sehr viel miteinander zu tun haben.

Portugiesiche und spanische Ausgabe

Maria und Franziskus gehört zusammen wie Maria und Erneuerung

„Das muss man doch verstehen, warum Papst Franziskus das macht, das steht doch im Buch…“ – Eben. Bisher stand es nur in einem Buch, das in Portugiesisch und Spanisch zur Verfügung war. Ab Ende August auch in Deutsch.

Das ist ein Buch, das von einem Schönstätter geschrieben wurde, und es ist natürlich auch ein Buch für Schönstätter. Aber lesen sollten und müssten es viele andere.

Auch um zu verstehen, dass marianisch und modern, marianisch und neu, marianisch und sozial, marianisch und theologisch, marianisch und revolutionär, marianisch und pastoral, marianisch und politisch, Maria und Franziskus zusammengehören in einer Kirche im Herausgehen, einer Kirche auf der Straße, einer Kirche, die dort ist, wo die Menschen sind und keine Angst hat vor dem Schmutz der Straße und der Begegnung mit dem realen Leben.

 

51dYijkrCvLMit Maria leben
Ein Gespräch mit Papst Franziskus
Benno-Verlag, Leipzig

ISBN 978-3-7462-4679-6

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