Veröffentlicht am 2015-07-11 In Kirche - Franziskus - Bewegungen

Was hinter dem Altar steht, an dem Papst Franziskus am Sonntag die heilige Messe feiert

PARAGUAY, von Pedro Kriskovich/Aleteia.org •

Einer der faszinierendsten Aspekte des Mais-Altars, der für die Messe vorbereitet wurde, die Papst Franziskus an diesem Sonntag in Paraguay feiert, ist die Tatsache, dass die meisten Gebetsanliegen per Facebook geschickt wurden, vor allem von Jugendlichen, damit die Kinder der Gemeinde von San Ignacio, Misiones – hier wurde der Altar gestaltet – diese auf die Tausende von Kokosnüssen schreiben sollten, die jetzt die besondere Schönheit des von dem Künstler Koki Ruiz gestalteten Altars ausmachen.

Der Altar wurde Anfang Juli mit allen militärischen Ehren auf dem 200 km langen Weg von San Ignacio, der Wiege der Jesuitenmission in Paraguay,  nach Luque gebracht, wo der Heilige Vater  am 12. Juli die Sonntagsmesse feiert und den Angelus betet, einer der Höhepunkte seines dreitägigen Besuches in Paraguay.

„Für meine Familie“, steht auf den Kokosnüssen, „für meine Kinder“, „für die Kranken“, oder einfach Namen. Zehntausende von Anliegen wurden über Facebook für den Mais-Altar geschickt.

Und mitten in diesem digitalen Zeitalter spielten dann die Kinder des Ortes die Hauptrolle, die von Hand und mit schwarzen Markern die Anliegen auf die Kokosnüsse schrieben.

In Asunción hatten die Menschen die Möglichkeit, auf einige Zehntausende Kokosnüsse noch selbst ihre Anliegen zu schreiben. Da stehen „die Kinder von Dequeni“ darauf und auf einer der Kokosnüsse steht: „schoenstatt.org“. Ideen allein reichen nicht. Hier ist Glaube, den man anfassen kann.

 

Erste Fotos, die Schönstätter aus Paraguay vom Besuch von Papst Franziskus geschickt haben

Erste Fotos vom Besuch von Papst Franziskus in Paraguay

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