Veröffentlicht am 2015-06-07 In Kirche - Franziskus - Bewegungen

Ein Jahr nach dem historischen Treffen mit Papst Franziskus: Eine Minute für den Frieden

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10460276_364083843797419_3257413171178187556_nAuf Initiative der Katholischen Aktion Argentiniens und der argentinischen Kommission von Justitia et Pax sind für Montag, den 8. Juni, um 13.00 Uhr Ortszeit in Argentinien, zum zweiten Mal in Folge alle eingeladen zu „Einer Minute für den Frieden“, zum Jahrestag des historischen Treffens zwischen Papst Franziskus und den Präsidenten von Israel und Palästina.

Es geht darum, dass an diesem Tag um 13.00 Uhr jeder seine tägliche Arbeit unterbricht und eine Minute dem Nachdenken über den Frieden, dem Gebet oder dem Einsatz für den Frieden in der Welt widmet, jeder nach seiner eigenen Tradition. Wo immer man ist, allein oder in Gemeinschaft, auf der Straße oder in der Kirche, zu Hause, in der Familie, in der Schule, auf der Arbeit, in der Fabrik, auf dem Feld, im Stadtteil, in der Universität. „Eine Minute für den Frieden“ ist eine einfache, massive und zeugnishafte Empfehlung, ein Gebet zu sprechen für den an so vielen Orten der Welt bedrohten und gebrochenen Frieden.

Am 8. Juli 2014 fand im Vatikan das historische Treffen zwischen dem Papst und den Präsidenten von Israel und Palästina statt, bei dem gemeinsam darum gebetet wurde, die Mauern der Feindschaft einzureißen.

Emilio Inzaurraga, Präsident der Katholischen Aktion von Argentinien, erklärt: „Mit der Initiative ‚Eine Minute für den Frieden‘ möchten wir allen diese konkrete Möglichkeit geben, und so anregen zum dauernden Gebet und Einsatz für Frieden und Barmherzigkeit.“ Weiter sagt er: „Von Beginn seines Pontifikates an hat Papst Franziskus immer wieder darum gebeten, für den Frieden zu beten. Er vergleicht unsere Zeit der Gewalt mit einem dritten Weltkrieg im Blick auf die Zahlen der Opfer, und er gibt uns das Zeugnis von Mut und Kühnheit, um allen, auch in den schwierigsten Situation, eine Kultur der Begegnung vorzuschlagen. Lassen wir ihn nicht allein.“

Die Nachricht von „Eine Minute für den Frieden“ geht seit Tagen durch die sozialen Netzwerke als Einladung zu andauerndem Einsatz und Gebet für den Weltfrieden, denn „für den Frieden braucht es mehr Mut als für den Krieg.“ Die Initiative hat längst die Grenzen Argentiniens überschritten und wird unter anderem auch vom Internationalen Forum der Katholischen Aktion, der Katholischen Aktion Italiens, dem CVJM und mehreren Bewegungen unterstützt.

 

 

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