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Veröffentlicht am 25.11.2015In Kentenich

“Wer mich sieht, sieht den Vater”

Brasilien, JUMAS Südost-Region, 16.11.2015, am 130. Geburtstag Pater Kentenichs • Das Jahr 2015, in dem wir das vierzigjährige Jubiläum der Schönstatt-Mannesjugend der Südost-Region begehen, war von intensiven Lebensströmungen gekennzeichnet, ganz besonders durch den Nachklang der Hundertjahrfeier des Liebesbündnisses. Unter den vielen geistigen Anregungen in der Region kristallisierte sich dabei immer mehr die Figur des Gründers, Pater Kentenich, heraus und blieb in verschiedenen Leitmotiven gegenwärtig, wie z. B. im Motto der Schönstattfamilie: “Mit dir Vater, Familie im Bündnis, in Heiligkeit und Sendung” oder dem Motto der Tabor-Misiones der Jugend: “Mit dir,Weiterlesen
Von Cecilia Mata, Argentinien • Das kleine Buch“Himmelwärts“, eine Zusammenstellung von Gebeten, die Pater Kentenich zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Dachau verfasst hat (mit Ausnahme des „Dankesliedes“, das im Gefängnis in Koblenz entstanden ist), in Spanisch seit einiger Zeit als E-Book verfügbar, gibt es jetzt auch online. Auf der Suche nach der Übersetzung eines Gebetes, das, wie sich herausstellte, nur im Anhang der amerikanischen Ausgabe von Himmelwärts zu finden ist, stießen wir auf diesen Link : http://schhw.net/ – eine Seite, die das Institut der Schönstattfamilien in Tschechien bereits 2014,Weiterlesen
BRASILIEN, Karen Bueno in maeperegrina.org.br • Ein Platz mit dem Namen eines Vaters, oder besser gesagt, eines Vaters und Gründers! Londrina/PR hat seit kurzem einen Platz mit dem Namen Pater Josef Kentenich-Platz. Im Stadtteil Gleba Fazenda Palhano, an der Kreuzung von Ulrich Zwingli- und Martin Luther-Straße trägt der Platz jetzt den Namen des Gründers von Schönstatt. Das städtische Gesetz Nr. 12 261 wurde vom Stadtrat Rony dos Santos Alves eingereicht, und er erklärt: „Der erste und einfache Grund ist, dass der Platz neben dem Berufsbildungszentrum ‚Mater Ter Admirabilis‘ liegt, undWeiterlesen
ARGENTINIEN, Bahía Blanca, Alicia Granieri • Am 12. April 2015 gab es eine Wallfahrt zum „Heiligtum Mutter und Königin des Volkes“ in Paso Mayor, zum Dank für den 63. Jahrestag der Segnung dieses Heiligtums durch Pater Josef Kentenich, errichtet in der Zeit des Übergangs am Beginn der Filialheiligtumsströmung, kurz nach der Weihe des ersten originalgetreuen Heiligtums in Argentinien. Einer der besonderen Momente war die Wieder-Einweihung der „Casona“, einem Ort zur Erinnerung an Pater Kentenichs Besuch in diesem schlichten Lehmziegelhaus, wo er im großen Speiseraum gefrühstückt und wo man ihm einen schönenWeiterlesen
von Sarah-Leah Pimentel, aus Kapstadt Gott schreibt auf krummen Zeilen gerade. Das ist unsere Lebenserfahrung. Manchmal funktionieren unsere perfekten Pläne nicht. Ein andermal fühlen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und die Umstände stellen alles auf den Kopf. Die neugeborene Schönstattbewegung von 1914 konnte sich die Ereignisse nicht vorstellen, die die Geschichte ihrer ersten hundert Jahre geformt hat. Gott schreibt auf krummen Linien gerade Immer wieder schien alles dagegen zu wirken. Josef Engling, Max Brunner, Hans Wormer – einige der ersten Sodalen – bekamen nicht einmal die erstenWeiterlesen
von  Sarah-Leah Pimentel Die Geschichte der geistigen Entwicklung Schönstatts ist eine schrittweise Bewegung von einer persönlichen Spiritualität zu einer nach außen ausgerichteten. Eine meiner Freundinnen beschrieb einmal das Liebesbündnis als Boden, der sowohl die innere wie die äußere Fruchtbarkeit unseres Schönstattlebens nährt. Die Gottesmutter hat den ersten Schritt gemacht, als sie uns einlud, ein Liebesbündnis mit ihr einzugehen. Wir antworten darauf, indem wir unser Liebesbündnis mit ihr schließen. Indem wir das tun, begeben wir uns auf einen Weg der Selbsterziehung – von ihrer liebenden Hand geführt –, der uns schrittweiseWeiterlesen
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Sarah-Leah Pimentel. Wir haben die ersten drei Wochen der Fastenzeit damit verbracht, Pater Kentenichs Metapher für unser geistliches Leben als Samen zu erwägen und die Eigenschaften zu untersuchen, die er für sein Wachstum braucht. Soweit waren es unsere Überlegungen über unsere individuelle Spiritualität. Aber Pater Kentenichs Worte sind auch von Bedeutung im Zusammenhang mit der Schönstatt-Spiritualität, für uns als internationale Familie, ein Geschenk für die Kirche und die Gesellschaft. Lasst uns damit beginnen, den ersten Teil des Textes, mit dem wir gearbeitet haben zu untersuchen: „Die innere Keimkraft [des Samens]Weiterlesen
Sarah-Leah Pimentel. Die Ereignisse, die während der letzten Tage  in Kapstadt, Südafrika, geschehen sind, sind ein schmerzlicher Ausgangspunkt für unsere Überlegungen in der dritten Woche der Fastenzeit. Verheerende Brände zerstörten mehr als 4000 Hektar natürliche  Vegetation  entlang der Bergkette in der südlichsten Spitze von Südafrika. Das Feuer begann unerwartet in der Nacht auf einem kleinen Teil des Berges nahe bei meinem Haus. Drei Tage später gab es überall nur Feuer und Rauchschwaden zu sehen. Als die Feuerwehr die Flammen löschte und die schwelende Glut starb, sahen die Berge eher wieWeiterlesen
DEUTSCHLAND/USA, mda. Fünfzig Jahre sind es in diesen Tagen her, dass jemand aus der Redaktion von schoenstatt.org im Kindergarten saß und die Frage der Erzieherin nach einer Stadt in Amerika mit einem schmissigen "Milwaukee!!!!" beantwortete, und in ihr verwirrtes "Was ist das denn?" nachlegte: "Da lebt ein Verbannter,  das ist einer, vor dem haben manche so viel Angst, dass sie ihn ganz weit weg haben wollten." Wenige Monate später verließ Pater Josef Kentenich – so hieß jener "Verbannte" – Milwaukee und brach auf nach Rom, wo er das Ende desWeiterlesen
Sarah-Leah Pimentel. "Die Fruchtbarkeit des Samens hängt - wie wir aus der Erfahrung wissen - von der natürlichen Keimkraft des Samens, von der Beschaffenheit des Bodens und von den äußeren Gegebenheiten ab; von Sonne, Regen und Wind. (...) Was von der Saat in der Natur gilt, lässt sich auch auf die Samenkörner unserer Spiritualität übertragen. Die innere Keimkraft drängt zu einer eigengearteten Spiritualität und zum universellen Apostolat. Das nötige gute Erdreich ist die natürliche und übernatürliche Bereitschaft zur Hochherzigkeit, vor allem der Keuschheit und Liebe. Normalerweise sind dazu nur diejenigenWeiterlesen