Kentenich Kategorie

seed
Sarah-Leah Pimentel. Wir haben die ersten drei Wochen der Fastenzeit damit verbracht, Pater Kentenichs Metapher für unser geistliches Leben als Samen zu erwägen und die Eigenschaften zu untersuchen, die er für sein Wachstum braucht. Soweit waren es unsere Überlegungen über unsere individuelle Spiritualität. Aber Pater Kentenichs Worte sind auch von Bedeutung im Zusammenhang mit der Schönstatt-Spiritualität, für uns als internationale Familie, ein Geschenk für die Kirche und die Gesellschaft. Lasst uns damit beginnen, den ersten Teil des Textes, mit dem wir gearbeitet haben zu untersuchen: „Die innere Keimkraft [des Samens]Weiterlesen
Sarah-Leah Pimentel. Die Ereignisse, die während der letzten Tage  in Kapstadt, Südafrika, geschehen sind, sind ein schmerzlicher Ausgangspunkt für unsere Überlegungen in der dritten Woche der Fastenzeit. Verheerende Brände zerstörten mehr als 4000 Hektar natürliche  Vegetation  entlang der Bergkette in der südlichsten Spitze von Südafrika. Das Feuer begann unerwartet in der Nacht auf einem kleinen Teil des Berges nahe bei meinem Haus. Drei Tage später gab es überall nur Feuer und Rauchschwaden zu sehen. Als die Feuerwehr die Flammen löschte und die schwelende Glut starb, sahen die Berge eher wieWeiterlesen
DEUTSCHLAND/USA, mda. Fünfzig Jahre sind es in diesen Tagen her, dass jemand aus der Redaktion von schoenstatt.org im Kindergarten saß und die Frage der Erzieherin nach einer Stadt in Amerika mit einem schmissigen "Milwaukee!!!!" beantwortete, und in ihr verwirrtes "Was ist das denn?" nachlegte: "Da lebt ein Verbannter,  das ist einer, vor dem haben manche so viel Angst, dass sie ihn ganz weit weg haben wollten." Wenige Monate später verließ Pater Josef Kentenich – so hieß jener "Verbannte" – Milwaukee und brach auf nach Rom, wo er das Ende desWeiterlesen
Sarah-Leah Pimentel. "Die Fruchtbarkeit des Samens hängt - wie wir aus der Erfahrung wissen - von der natürlichen Keimkraft des Samens, von der Beschaffenheit des Bodens und von den äußeren Gegebenheiten ab; von Sonne, Regen und Wind. (...) Was von der Saat in der Natur gilt, lässt sich auch auf die Samenkörner unserer Spiritualität übertragen. Die innere Keimkraft drängt zu einer eigengearteten Spiritualität und zum universellen Apostolat. Das nötige gute Erdreich ist die natürliche und übernatürliche Bereitschaft zur Hochherzigkeit, vor allem der Keuschheit und Liebe. Normalerweise sind dazu nur diejenigenWeiterlesen
Sarah-Leah Pimentel. Schönstatt beginnt seine erste Fastenzeit im neuen Jahrhundert. Die Fastenzeit ist eine Zeit des Neubeginns, der geistigen Wiedergeburt. Vielleicht können wir das gleiche von Schönstatt sagen. In 100 Jahren ist Schönstatt gereift, Beziehungen im Liebesbündnis haben sich vertieft, und es ist zu vielen neuen Ufern aufgebrochen – sowohl physisch als auch geistig.    Weiterlesen

Veröffentlicht am 08.02.2015In Kentenich

Auf den Spuren des Gründers in Limburg

DEUTSCHLAND, Wolfgang Fella. Beim mittlerweile schon siebten Spirituellen Wochenende im Haus der Familien in Schönstatt begab man sich erneut auf Spurensuche. Diesmal stand die Zeit Josef Kentenichs in Limburg im Mittelpunkt, also die Phase von 1904 bis 1911. Dabei kamen, wie bei dieser Veranstaltung üblich, echte Expertinnen zu Wort und ließ man wichtige Orte auf sich wirken. Bevor man sich allerdings mit der Zeit vor 1914 beschäftigte, stand zunächst einmal noch das Gründungsjahr im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Rückblick auf das Jubiläumsfest im vergangenen Herbst hatten die Teilnehmer aus denWeiterlesen
org. Februar 2013. Eine junge Frau  betritt die Bank, in der Hand ein etwas älteres Sparbuch. „Ich habe das zufällig in einer Schachtel gefunden, die ich ewig lange nicht mehr aufgemacht hatte“, sagt sie. Es war ein Sparbuch, das ihre Großeltern für sie angelegt hatten, als sie noch ein Kind war. „Ist das überhaupt noch gültig?“, fragt sie. „Aber ja, und es hat ein ganz stattliches Guthaben”, so die Antwort. Lächelnd, ein wenig verlegen und sichtlich bewegt, sagt die junge Frau: „Du kleines, vergessenes, vernachlässigtes Sparbuch da unten aus derWeiterlesen
sch. Schulen, Häuser und Straßen tragen seinen Namen. Zeitungen, Radio und Fernsehen berichten von ihm - gerade im Umkreis seines 125. Geburtstages am 16. November 2010. Päpste, Kardinäle, Bischöfe sprechen über ihn. Angefangen hat alles mit einer stillen Lieblingsidee in seinem Herzen und mit Menschen, die ihm gefolgt sind, wohin auch immer er ging, wohin auch immer er sie führte. Pater Kentenich gründet auch heute sein Schönstatt mit solchen Menschen, immer neu. Mit Menschen, für die er Vater, Prophet und Gründer und viel mehr ist ... Und für mich?  Weiterlesen