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P. Diogo Barata im Namen der Schönstatt-Patres in Spanien | Brief an die Schönstatt-Bewegung in Spanien • Die Schönstattpatres in Spanien möchten mit Ihnen eine erste Reflexion über die Nachrichten der letzten Stunden teilen. Es handelt sich um eine Untersuchung kürzlich freigegebener historischer Archive, die Anschuldigungen wegen angeblichen Missbrauchs durch unseren Gründer ans Licht gebracht haben. Pater Josef Kentenich – wie allen bekannt ist – wurde als Folge einer apostolischen Visitation Anfang der 1950er Jahre aus seiner Arbeit entfernt. Es scheint, dass es im Rahmen dieser Untersuchung mehrere Anschuldigungen vonWeiterlesen
Ignacio Serrano del Pozo, Chile • Die jüngsten Informationen der Deutschen Tagespost, die sich auf die Forschungen der Theologin und Historikerin Alexandra von Teuffenbach beziehen, haben einen großen Teil der Schönstätter verwirrt und entmutigt. Die im Archiv des Pontifikats von Pius XII. im Vatikan durchgeführte Analyse würde viel Material über die Visitation Pater Sebastian Tromps enthalten, darunter – so von Teuffenbach – Aufzeichnungen über die Gespräche des niederländischen Jesuiten mit Pater Joseph Kentenich sowie Briefe von Vertretern der Gemeinschaft der Marienschwestern. Unter ihnen sticht leider ein Brief an die GeneraloberinWeiterlesen
Redaktion schoenstatt.org • „Ich denke, es wird viel Objektivität von uns verlangt werden“, mit diesen Worten markiert Bischof Francisco Pistilli von Encarnación eine Spur für das Thema dieser Tage. Die Tagespost, eine traditionell katholische Zeitung, hat heute, am 2. Juli 2020, einen Artikel der Historikerin Alexandra von Teuffenbach, Rom, zu Dokumenten aus den vatikanischen Archiven aus der Zeit Pius XII. veröffentlicht, die seit März im Rahmen der Initiative von Papst Franziskus für mehr Transparenz in der Kirche für jedermann zugänglich sind. Diese Dokumente enthalten Schriften der Visitatoren des Institut derWeiterlesen
Gonzalo Génova, Madrid, Spanien • Die Bedeutung, die wir gemeinsam der Utopie geben, ist ambivalent. Einerseits bedeutet Utipie das Projekt einer erstrebenswerten Gesellschaft („eine neue Gesellschaftsordnung“), auch wenn dies schwierig oder unmöglich zu erreichen ist. Auf der anderen Seite haben Gesellschaften, die so getan haben, als hätten sie die Utopie erreicht, Merkmale, die sie offen gesagt sehr unerwünscht machen, vor allem wegen ihrer starken Tendenz zum Totalitarismus. Wenn wir heute also von Utopie sprechen, ist das Gefühl, das sie hervorruft, eher bittersüß: entweder Misstrauen gegenüber einem entmenschlichenden totalitären Projekt oderWeiterlesen

Veröffentlicht am 01.07.2020In Leben im Bündnis

Ein Tag sieghaften Vertrauens

BRASILIEN, Luísa Monteiro • Das Heiligtum des sieghaften Vertrauens in den Vater in der Stadt São Paulo regte die Schönstattfamilie am Ort an, sich zu einem 24stündiges Vertrauensgebet am 18. Juni, dem Bündnistag,  zusammenzuschließen als ein Geschenk an die Gottesmutter. Die Initiative nannte sich ‘Tag des Vertrauens’ und ist Teil der Vorbereitung auf das goldene Jubiläum des Heiligtums am 8. Juli 2020. — Mit diesem recht wagemutigen Vorschlag von tausend Vertrauensgebeten am 18. Juni lud das Heiligtum die Schönstattbewegung und alle Verehrer der Mutter und Königin am Ort ein, ihreWeiterlesen
CHILE,  mit Material von María Ayuda • In Maria Ayuda, einem der ältesten und größten Sozialprojekte Schönstatts, arbeiten wir für die Kinder und Jugendliche, deren Würde und Rechte verletzt wurden, um ihnen eine gute Gegenwart und eine bessere Zukunft zu sichern. Für Kinder und Jugendliche mit Vor- und Nachnamen, mit Geschichte und Zukunft. Wie für Scarlett.— carlett ist 20 Jahre alt und hat einen Sohn von einem Jahr. Sie war von 2011 bis 2018 in Maria Ayuda, und eines der Dinge, für die sie am dankbarsten ist, ist die Tatsache,Weiterlesen
PARAGUAY, Cristi Santa Cruz • Ich traf Juanito bei seiner ersten Einweisung in das Jugendgefängnis La Esperanza, ein halboffener Vollzug für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mit Aussicht auf Bewährung. Er war gerade 15 Jahre alt geworden, und zwischen den Gesprächen sagte er mir, dass er nicht getauft sei. Im Gespräch mit ihm überzeugte ich ihn, mit der Katechese für seine Taufe zu beginnen.— Mit seiner sehr rudimentären Schulbildung begannen wir mit der Katechese, wobei wir all den Einfallsreichtum und die wenigen pädagogischen Hilfsmittel, die wir uns angeeignet hatten,Weiterlesen
ARGENTINIEN, Team ConcePro • Seit 16 Jahren wird die Wallfahrt von Concepción del Uruguay (am Westufer des Flusses Uruguay in der argentinischen Provinz Entre Rios gelegen) nach Pronunciamiento, ebenfalls in der Provinz Entre Rios, durchgeführt, und in jedem Jahr war schoenstatt.org dabei. In diesem Jahr wird der Geist der ConcePro-Wallfahrt zu Ehren der Gottesmutter von Schönstatt aufgrund der Pandemie-Situation nur über die sozialen Netzwerke und die Medien der Region übertragen werden. Das Motto wird lauten: „Maria, Mutter des Volkes, unsere Hoffnung“. — Der dafür vorgesehene Tag ist Samstag, der 18.Weiterlesen
ARGENTINIEN, Pressemitteilung von CLADEES • Verschiedene akademische Institutionen und Einrichtungen zur Reflexion über das Denken und die Soziallehre der Kirche kommen am 4. Juli zusammen, um den argentinischen Theologen Juan Carlos Scannone SJ zu ehren, der im November 2019 verstorben ist. — Pater Juan Carlos Scannone war ein jesuitischer Theologe und Lehrer, der 1931 in Buenos Aires (Argentinien) geboren wurde. Er lehrte am Jesuitenseminar von San Miguel. Er promovierte an der Universität München in Deutschland. Er war einer der einflussreichsten Professoren im Denken von Jorge Mario Bergoglio, dem späteren PapstWeiterlesen
MEXIKO, Eduardo A. Shelley • Es waren 15 Sonntage, 105 Tage, her, dass die letzte Messe im Heiligtum „Maria, Weg zum Himmel“ in Monterrey, Mexiko, gefeiert wurde. In der Zwischenzeit war die Technik sehr hilfreich, da wir über Videoanrufe und die Übertragung der Messen und Rosenkränze aus dem Haus der Bewegung mit den Patres und der Gemeinschaft in Kontakt standen, aber nichts ersetzt den persönlichen Empfang der Gnaden des Heiligtums, vor allem der Gnade der Beheimatung. Deshalb war die Messe am Sonntag, 21. Juni 2020, so wichtig und bewegend. —Weiterlesen